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Mercedes-Zukunftsforscher: "Ohne Eleganz landen wir in der Stadt der Schweine"

Die alten Griechen befragten vor wichtigen Entscheidungen ein Orakel. Eine ähnliche Funktion erfüllt bei Mercedes der Soziologe Alexander Mankowsky. Er ist der Zukunftsforscher des Unternehmens - und nahm SPIEGEL ONLINE im Interview mit auf die Reise nach Übermorgen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...607401,00.html
  1. #1

    Selbstgestrickte Stellenbeschreibung

    "Ich bin auf allen wichtigen Märkten und in allen großen Städten unterwegs und beobachte die Menschen. Gehe in Ausstellungen, auf Messen und Modeschauen. Daraus und aus Statistiken zu Bevölkerungs- und Siedlungsentwicklung leite ich Trends ab [...]"

    Klingt nach einem Traumjob! Meine Gratulation an Herrn Mankowsky, daß es ihm gelungen ist, seinen jetzigen Arbeitgeber davon zu überzeugen, daß man ihn dafür bezahlen soll. Somit wären auch die Endverbraucherpreise der Produkte erklärt.
  2. #2

    Schweinestall

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die alten Griechen befragten vor wichtigen Entscheidungen ein Orakel. Eine ähnliche Funktion erfüllt bei Mercedes der Soziologe Alexander Mankowsky. Er ist der Zukunftsforscher des Unternehmens - und nahm SPIEGEL ONLINE im Interview mit auf die Reise nach Übermorgen.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...607401,00.html
    "Das Bedürfnis nach Luxus wird gewissermaßen zum Motor, um dem Schweinestall zu entkommen".
    Grossherzig festgestellt, aber nicht jeder hat ein gleichartiges Beduerfnis und lebt trotzdem nicht im Schweinestall.
  3. #3

    Wo er recht hat, hat er recht

    Mankowsky: Die Definition von Luxus wandelt sich stetig, aber das Bedürfnis nach Schönheit und Eleganz wird es immer geben. Sonst landen wir über kurz oder lang in der 'Stadt der Schweine'.

    Ein paar Oberschweine werden sich immer einen Mercedes leisten können, dafür braucht man kein Orakel. Aber toller Job, was die ARGE nicht alles vermittelt.
  4. #4

    Er gestaltet die Zukunft??

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die alten Griechen befragten vor wichtigen Entscheidungen ein Orakel. Eine ähnliche Funktion erfüllt bei Mercedes der Soziologe Alexander Mankowsky. Er ist der Zukunftsforscher des Unternehmens - und nahm SPIEGEL ONLINE im Interview mit auf die Reise nach Übermorgen.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...607401,00.html
    Die „Stadt der Schweine“! So kann man natürlich seine Ideologie auch verbraten! AM ist ein Wichtigtuer der wohl bei MB seit langer Zeit seine Karriere macht, nett für ihn wenn er dafür auch noch dafür bezahlt wird. Platon wird auf üble Art und Weise aus dem Zusammenhang gerissen und für die eigene Wichtigkeit hochgejubelt. Der Herr meint nichts anderes, als das der „Idealzustand“ ein Zustand der Herrschenden über die Beherrschten ist! Wo er den Mercedesfahrer verortet, kann sich jeder denken! Wenn sich Mercedes solche Ideologen leistet, hat der Laden anscheinend nichts anderes verdient. Viel Spaß in der zukünftigen Automobilgeschichte! Die Herrschenden versauen die Umwelt mit Spritfressern ohne sich um die Zukunft zu scheren und die Beherrschten, (ja, sie sind beherrscht im wahren Sinne des Wortes und nicht so unbeherrscht wie so z.B. viele Bankster und andere Egomanen es gewesen sein mögen und es möglicherweise immer noch sind!) sie versuchen der Logik zu folgen und die Welt nicht des eigenen Vorteils wegen zugrunde zu richten. Und nach dieser, seiner Ideologie, macht er Empfehlungen für das Auto der Zukunft, ein Automobil der Herrschenden zu kreieren! Der Mann ist Out, outer geht’s nicht mehr!! Rente, Abfindung, Schluss! Neue Leute braucht man bei MB.
  5. #5

    Und nicht nur das...

    Zitat von Breen Beitrag anzeigen
    "Ich bin auf allen wichtigen Märkten und in allen großen Städten unterwegs und beobachte die Menschen. Gehe in Ausstellungen, auf Messen und Modeschauen. Daraus und aus Statistiken zu Bevölkerungs- und Siedlungsentwicklung leite ich Trends ab [...]"

    Klingt nach einem Traumjob! Meine Gratulation an Herrn Mankowsky, daß es ihm gelungen ist, seinen jetzigen Arbeitgeber davon zu überzeugen, daß man ihn dafür bezahlen soll. Somit wären auch die Endverbraucherpreise der Produkte erklärt.
    ...wer solch "gelungene" Kreationen wie die B-Klasse oder den GLK betrachtet, kann sich nicht des Gefühls erwehren, daß man bei Daimler die Abfahrt "Schweinestadt" längst verpaßt hat. ;))
  6. #6

    Äußerst ungeschickt

    Der Herr ist also Soziologe, aha. Vielleicht ahnt er, dass in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage solche Elfenbeinturm-Sprüche einfach nicht angesagt sind. Vielleicht ist es aber auch beabsichtigt zu suggerieren: "Ich Mercedes, Du Schweineauto!"
    In Orwells "Farm der Tiere" wurde das Thema sehr feinfühlig angegangen. Dieser Soziologe hat mit seiner flachen Interpretation jedoch einfach nur kümmerlich versagt. Sein emotionaler IQ lebt bereits in der Stadt der Schweine.
    Ich schlage vor, ihn einmal auf ein Seminar für Pressearbeit zu schicken. Dann bliebe ein Fünkchen Hoffnung, dass Ästhetik und Eleganz nicht unbedingt ein Privileg sein müssen. Weder im Design, noch in Aussagen an die Leser.
    Durch diese ungeschickte Formulierung hat ein interessantes Thema einen Reizwert bekommen, das es so nicht verdient hat.
  7. #7

    An Herrn Mankowsky

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die alten Griechen befragten vor wichtigen Entscheidungen ein Orakel. Eine ähnliche Funktion erfüllt bei Mercedes der Soziologe Alexander Mankowsky. Er ist der Zukunftsforscher des Unternehmens - und nahm SPIEGEL ONLINE im Interview mit auf die Reise nach Übermorgen.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...607401,00.html

    Luxus ist ein Suhl der Schweine,
    Reizkultur im Schlemmerland.
    Nicht nur Daimler-Benz alleine
    mangelt es an Volksverstand.
    HM 15.02.09
  8. #8

    Das Interview: Zwei Mann geh´n rein, ein **** geht raus....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die alten Griechen befragten vor wichtigen Entscheidungen ein Orakel. Eine ähnliche Funktion erfüllt bei Mercedes der Soziologe Alexander Mankowsky. Er ist der Zukunftsforscher des Unternehmens - und nahm SPIEGEL ONLINE im Interview mit auf die Reise nach Übermorgen.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...607401,00.html
    ...auf die Reise ins Überübermorgen-Land heißt das. Wenn man schon Mad Max III - Jenseits der Donnerkuppel zitieren will, dann aber richtig...

    Und die Stadt der Schweine heißt eigentlich Bartertown, bittedankeschön.

    Eigentlich dachte ich zuerst, Alexander Mankowsky wäre dementsprechend das Äquivalent zu Master, da er für heiße Luft [im Film: Methan aus Schweine-Dung] zuständig ist und ohne Mercedes [i.e. Blaster] eigentlich nur ... nun ja, wie soll ich das jetzt formulieren ... Ihr kennt doch den Film ....

    Andererseits trägt er ganz offensichtlich nicht nur die Frisur von Aunty Entity, sondern auch deren Allmachtsphantasien zur Schau. Und vom sozialen Anspruch/Verhalten ähnelt er eher Ironbar (der mit dem aufgesetzten Schrumpfkopf). Sehr verwirrend also, das alles ...

    Letzendlich stimme ich dann aber in Tina Turners Titelsong ein: „We Don’t Need Another Zukunftsforscher"
  9. #9

    schweinefuturologe....

    Zitat von pam Beitrag anzeigen
    Die „Stadt der Schweine“! So kann man natürlich seine Ideologie auch verbraten! AM ist ein Wichtigtuer der wohl bei MB seit langer Zeit seine Karriere macht, nett für ihn wenn er dafür auch noch dafür bezahlt wird. Platon wird auf üble Art und Weise aus dem Zusammenhang gerissen und für die eigene Wichtigkeit hochgejubelt. Der Herr meint nichts anderes, als das der „Idealzustand“ ein Zustand der Herrschenden über die Beherrschten ist! Wo er den Mercedesfahrer verortet, kann sich jeder denken! Wenn sich Mercedes solche Ideologen leistet, hat der Laden anscheinend nichts anderes verdient. Viel Spaß in der zukünftigen Automobilgeschichte! Die Herrschenden versauen die Umwelt mit Spritfressern ohne sich um die Zukunft zu scheren und die Beherrschten, (ja, sie sind beherrscht im wahren Sinne des Wortes und nicht so unbeherrscht wie so z.B. viele Bankster und andere Egomanen es gewesen sein mögen und es möglicherweise immer noch sind!) sie versuchen der Logik zu folgen und die Welt nicht des eigenen Vorteils wegen zugrunde zu richten. Und nach dieser, seiner Ideologie, macht er Empfehlungen für das Auto der Zukunft, ein Automobil der Herrschenden zu kreieren! Der Mann ist Out, outer geht’s nicht mehr!! Rente, Abfindung, Schluss! Neue Leute braucht man bei MB.


    ...in meinen Augen ist der Kerl ein bezahlter orakelkasper...
    das interview ist bestimmt nicht mit der PR Abteilung abgesprochen, geschweige denn diese Äusserungen...
    wenn ja sollte man die Leute rausschmeissen...so jemand schadet dem Unternehmen...da helfen dann auch keine wohlwollenden pr Kampagnen, wenn Soziologen sich aufs Wirtschaftsparkett trauen und - mit Verlaub- dummes Zeug labern...
    webman
    ...ich gratuliere dem Interviewer, dem es gelungen ist den sogenannten "Futurologen" derart blosszustellen und der Lächerlichkeit auszusetzen....








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