Tom GrünwegMercedes Sprinter - deutsche Autofahrer denken da an weiße Lieferwagen, die bei Tempo 150 auf der linken Spur drängeln. In den USA hingegen spielt der Kleinlaster eine ganz andere Rolle. Als VIP-Shuttle ersetzt er dort zunehmend die Stretch-, oder Luxuslimousine.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...827399,00.html
Da ist er wieder, der Neid oder die Besserwisserei der Masse
Haben Sie eine einzige Millisekunde eigentlich einen Gedanken damit verbracht bzw dafür aufgewendet, das gerade diese High-Tech Fahrzeuge extrem arbeitsintensiv und vor allem hochbezahlte Arbeitsplätze sichern bzw schaffen?
Das diejenigen, die sich dort ihr täglich Brot verdinen diejenigen sind die durch Konsum eventuell auch Ihren Arbeitsplatz sichern?
Das da pro Fahrzeug alleine grob 40.000 Euro UsSt in die Staatskasse fließen?
Dieser unbegründete Neid der sich in belehrenden Sätzen immer wieder in Deutschland äussert ist schon sehr amüsant, zumal die wenigsten merken das man damit an dem Ast sägt auf dem man sitzt
Keiner braucht auf Luxus Mercedes Sprinter zu warten, auf mobile.de Mercedes Sprinter und auf den letzten und damit teuersten Seiten kann der Kunde sogar gepanzerte Sprinter kaufen - für Banker von der Wall Street heutzutage bestimmt keine schlechte Idee.
Den Sinn einer Stretch-Limousine habe ich nie begriffen. Was bringt es, ein Luxus-Auto derart flach zu bauen? Wo Platz doch der größte Luxus ist. Oder geht es gar nicht um den Komfort, sondern nur ums Eindruck machen? Wer nicht mal als Multimillionär frei ist, sondern dem Okay anderer nachläuft, der ist wirklich ein armer Hanswurst.
Da finde ich den Sprinter konsequent: Außen schlicht, innen jeder erdenklicher Luxus. Wenn schon Geld ausgeben, dann wenigstens so.
Aber in New York würde ich trotzdem U-Bahn fahren: Lieber im Büro arbeiten als im Stau.
Sie sprechen da vom Dodge Sprinter. den die meisten Luxus VIP Busse in den USA fahren noch als Dodge Sprinter rum ;-) Alias Mercedes Sprinter.
Ihr genanntes Klientel fuhr schon längst die umgebauten Renner von Becker, den unscheinbaren SUV Ford Excursion, Cadillac Escallade etc.
Vans in diesem Segment sind nichts Neues, umgebaute Chevy oder GMC Vans für eine halbe Million wie sie Karl Lagerfeld fährt oder eben umgebaute SUVs sind bei Businessleute in Amerika und Asien immer schon beliebter als die günstigen "Taxis" Stretchlimousinen.
...machen diese umgebauten Sprinter sinn. Man kann auch während der Fahrt arbeiten, und ich glaube die Fahrzeuge sind (jedenfalls optisch) immer noch kürzer als die Strech-Limousinen und lange nicht so auffällig.
In einem Citroen-Van mit Captains Chairs (drehbare Vordersitze) haben wir, bei miesem Wetter, auch schon "vierer Konferenzen" auf Baustellen abgehalten.
Man ist vor Ort, kann sich die Verantwortlichen einladen und alle anstehenden Probleme in gemütlicher Runde diskutieren.....
Wie gesagt ich finde diese Art Fahrzeuge sehr praktisch.
Es gibt sicher keinen Massenmarkt für solche Fahrzeuge, aber die Idee an sich finde ich interessant. Letztlich geht es doch darum zu zeigen, was man aus einem schnöden Transporter mit viel Geld so alles machen kann.Und wenn so eine Idee Käufer findet - toll!
So ein Sprinter macht in jedem Fall weit mehr Sinn, als diese albernen Hummer-Stretchlimos mit bis zu drei Hinterachsen.
Die klassische Stretchlimo (Lincoln) hat eh schon so gut wie ausgedient, und wird tatsächlich fast nur noch von Bars, Hotels, Nachtclubs und dergleichen eingesetzt, damit die Gäste jener halt mal auf dicke Hose machen können.
Es sieht aber eher albern als cool aus, wenn sich aus so ner Limo 8 oder 10 Menschen durch die enge Fondtür pellen .
… daß Geld und Geschmack einander ausschließen.