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Mercedes E 300 Bluetec-Hybrid: Man muss dran glauben
DaimlerMercedes gibt Strom - zumindest ein bisschen. Als erster deutscher Hersteller präsentiert Daimler einen Hybrid mit Dieselaggregat, den E 300 Bluetec Hybrid. Nach einer ersten Testfahrt drängt sich vor allem eine Frage auf: Was genau ist der Sinn dieses Autos?
http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...824290,00.html
- #40 30.03.2012 15:38 von
- #41 30.03.2012 15:55 von
Die haben ja auch 'vollwertige' Dieselmotoren und sind ERHEBLICH guenstiger als die staerkeren 'Kollegen'.
Wenn Sie einen dieser graesslichen aufgeblasenen 'downsizing'-Motoren in so eine Limousine quetschen dann klappt das nicht mit dem Verkaufen. Kann ich mir nicht vorstellen.
Ob ein Auto mit, geschaetzt, 10.000 Euo Wertverlust pro Jahr (wenn das mal ueberhaupt reicht...) in den ersten 3 Jahren nun 4 Liter oder 7 verbraucht interessiert(ausser ein paar Ideologen) niemanden. Da muesste er schon wesentlich billiger angeboten werden als die groesseren Modelle. Und das wird schwierig. - #42 30.03.2012 23:17 von
Blicker und Gribble, Sie müssen schon genau lesen, auf welche Aussagen ich mich bezog und da stand nigends etwas von den 100 PS drin, die zuvor vom __wegwerfaccount__ erwähnt wurden. Das bezog sich nur auf Verbrauch und Preis. Anderfalls müßten die Zitate, auf die ich Bezug nahm, anders beinhaltet sein. Habe jetzt aber keine Lust das nochmal en Detail durchzukauen.
- #43 31.03.2012 10:28 von
das ist doch objektiv falsch
wenn dem so wäre, warum sind dann in den Dienstwagenverordnungen i.d.R. Einschränkungen auf Fahrzeugpreis, Kraftstoff (=Diesel) und Hubraum bzw. Normverbrauch enthalten? Weil der Verbrauch selbst bei Firmenwagen natürlich eine große Rolle spielt.
Man vergleiche 40tkm/ Jahr in einem Diesel mit echten 6 Litern Verbrauch gegen einen großen Benziner mit echten 11 Litern / 100 km.
Macht nach meiner Rechnung 400 * (11-6) l = 2.000 l Unterschied,
in Euro dann ca. 3.600, der Benziner verursacht also die doppelten Spritkosten. Für die 300 Euro netto im Monat nur für Spritmehrkosten könnte man natürlich auch andere schöne Sachen machen.
Und wie oft ein 50.000-Euro-Fahrzeug " mehrere zehntausend Euro Wertverlust pro Jahr" haben kann, das dürfen Sie dann mal selber ausrechnen... :-)
Ciao
Tina - #44 31.03.2012 10:40 von
Paradigmenwechsel
nun ja, wenn man meinen Beitrag nur oberflächlich liest oder nicht versteht, dann könnte man zu diesem Schluß kommen. Aber bezüglich Beschleunigung und Durchzug kann ein Auto mit einem aufgeladenen 3-Zylinder-Diesel + E-Motor mit seinen 130 PS Systemleistung sehr wohl mit einem SAUGbenziner von 160 PS mithalten. Fahren Sie doch zum Spaß mal einen der alten VW VR6 aus den Neunzigern. Nominell 174 PS stark sieht man keine Sonne gegen einen 140 PS Vertreterdiesel.
Sie verschlafen gerade den Paradigmenwechsel. Höher, schneller, weiter ist nicht mehr. Viele Menschen haben bereits kapiert, daß Öl und schöne Umwelt nicht unendlich vorhanden sind, obwohl sie es sich leisten könnten. Aber es ist ihnen schlicht peinlich, einen Spritfresser zu fahren. Im Gegenzug ist es eben angesagt, ein Sparmobil zu fahren. Und das darf dann auch gerne teuer sein.
Darum habe ich auch vor zwei Jahren den M5 verkauft und fahre nun 520d E61 LCI. Und das entgegen meiner ersten Befürchtungen mit viel Freude.
Ciao
Tina - #45 31.03.2012 12:12 von
Wenn Sie den VR6 wie den Diesel fahren dann koennte das stimmen. Wenn Sie im Corrado oder, noch besser Golf3 'ordentlich auf den Pin treten' und das Ding ordentlich drehen dann sieht das schon anders aus...
Bei gutem Wetter geht der in 7,5 Sek. von 0 auf 100.
Der Vertreterdiesel (A6 z.B.) schaffts trotz 180 PS nur in 8,3. Mit 140 PS wuerde er wahrscheinlich 9 brauchen. - #46 31.03.2012 13:16 von
oh mann....
ist das jetzt schon absichtliches Getrolle, oder können Sie mir wirklich nicht folgen? Ich vergleiche zwei unterschiedliche Motoren miteinander, und Sie erklären mir, daß kleine, leichte Autos besser abgehen als große schwere. Der entscheidende Punkt ist doch der, daß drehmomentstarke Motoren wie Turbodiesel, die zudem noch von einem viel elastischeren E-Motor unterstützt werden, die gleichen Fahrleistungen bieten wie ein scheinbar stärkerer Saug-Benziner. Was daran liegt, daß z.B. bei 2000 Touren der Sauger durch sein kleines Drehmoment viel weniger Leistung abgibt als die Diesel-E-Kombi. In der Endgeschwindigkeit macht sich dann die größere Maximalleistung bezahlt, aber wer fährt schon ständig Endgeschwindigkeit...
Ciao
Tina - #47 31.03.2012 15:10 von
- #48 31.03.2012 15:30 von
Nein. Es fuehlt sich nur so an. Der "Punch" in den niedrigen Drehzahlen beim Turbodiesel gaukelt nur die starke Beschleunigung vor.
Ein Auto beschleunigt mit Leistung, nicht mit Drehmoment.
Ein A6 mit 204 PS beschleunigt als Benziner sogar minimal SCHNELLER von 0 auf 100 als der Diesel mit 204 PS. Obwohl der Diesel fast 50% mehr Drehmoment hat.
Man muss halt nur eine gute Automatik haben oder gut schalten. - #49 31.03.2012 16:41 von
großer Irrtum
Der Audi A6 Quattro 3.0 TDI S-Tronic mit 204 PS braucht nur 7,0 s von 0auf 100, der Audi A6 Quattro 2.8 FSI S-Tronic mit 204 PS braucht 8,1 s von 0 auf 100. Der gleichstarke Diesel beschleunigt also deutlich besser, weil der Benziner ein Sauger ist, der wenig Drehmoment hat. Zudem nervt der Benziner mit hohen Drehzahlen, trinkt und wird laut, wenn man die Leistung mal abfordert, während der Diesel Leistung lässig bei niedrigen Drehzahlen aus dem Ärmel schüttelt.
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