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Mercedes Benz 220 D, Baujahr 1972: Rollenden Wanderdüne, schnörkellos - und grenzenlo

Mit dem Versprechen, ihn zu hegen und zu pflegen, erbte SPIEGEL-ONLINE-Leser Peter van Wijk seinen* Mercedes Benz 220 D.*In Houston*dreht sich fast jeder um,*wenn die*schneeweiße Limousine vorbeifährt: wobei der Begriff "fahren" fast ein wenig zu dynamisch klingt.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...751584,00.html
  1. #10

    Elektroautoprämie Einfordern

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit dem Versprechen, ihn zu hegen und zu pflegen, erbte SPIEGEL-ONLINE-Leser Peter van Wijk seinen* Mercedes Benz 220 D.*In Houston*dreht sich fast jeder um,*wenn die*schneeweiße Limousine vorbeifährt: wobei der Begriff "fahren" fast ein wenig zu dynamisch klingt.
    Offensichtlich ist man bemüht weiterhin so zu tun als ob Verbrenner was besonderes wären. Dabei haben Spritfresser einen Hauptanteil am Klimawandel.
    Das bedeutet das man sich an neue Lagen entsprechend anpassen muss. Das bedeutet Motoren umbau des Fortbewegungsmittels, um die Abgase die den Klimawandel verursachen abzustellen.

    Das kann auch bedeuten ein Satz neuer Reifen.
    Das Argument vieler Kritiker, dann würde der Elektromotor Kohlestrom konsumieren ist nichtig, wenn man zu den kostengünstigeren alternativen Stromanbietern wechselt. So zB. Naturstrom.de, Lichtblick.de oder Greenpeace Energy.

    Da zahlt man idR weniger als bei Vattenfall, E-On und Co. und hat 100% Erneuerbare Energie. Der Motorumbau kostet ein paar Scheine, aber da man in Zukunft auf die Drecksarbeit Ölwechsel und Sprittanken verzichten kann ist man unabhängig und kann die Kosten wieder einfahren.

    Es ist ein Skandal, das diese Regierung keine Elektroautomobil Prämie anbietet! Das gibts sogar in der USA mit bis zu 7.500$ (Soviel kostet idR der Akku).

    Keine schwankenden Spritpreise
    Keine giftigen Dämpfe einatmen, die vorallem Kinder im Wachstumsalter nachweislich Schaden. Siehe auch entsprechende Langzeitstudien hierzu.
    Keine Probleme in Ausnahmesituationen, wo man u.u. dezentrale Energie (Das Solardach) zum einspeisen verwenden kann.

    Das ist Wichtig für Deutschland als Autoland, nicht umsonst weisst das Handelsblatt hierzu ausführlich hin und warnt das deutsche Autobauer den Anschluß verloren haben!

    Packen Wir's an, Elektroauto Revolution!
  2. #11

    Hach ja...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit dem Versprechen, ihn zu hegen und zu pflegen, erbte SPIEGEL-ONLINE-Leser Peter van Wijk seinen* Mercedes Benz 220 D.*In Houston*dreht sich fast jeder um,*wenn die*schneeweiße Limousine vorbeifährt: wobei der Begriff "fahren" fast ein wenig zu dynamisch klingt.

    http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...751584,00.html
    ...was für ein Auto! Ich habe selbst zwei /8er mein Eigen genannt, der eine braun, der andere kalendoniengrün mit dunkelgrünen Kunstledersitzen. Beide natürlich in der sportlichen 200D- Variante. Und natürlich mit dem Zug zum glühen und starten. Der erste war beim Kauf 17 Jahre alt, der zweite 15. Lang ist´s her...was hab´ ich mit den Kisten Spaß gehabt...
  3. #12

    säuerlich

    Zitat von timewalk Beitrag anzeigen
    Offensichtlich ist man bemüht weiterhin so zu tun als ob Verbrenner was besonderes wären. Dabei haben Spritfresser einen Hauptanteil am Klimawandel.
    Das bedeutet das man sich an neue Lagen entsprechend anpassen muss. Das bedeutet Motoren umbau des Fortbewegungsmittels, um die Abgase die den Klimawandel verursachen abzustellen.

    Packen Wir's an, Elektroauto Revolution!
    Womit wir auch bei diesem schönen Thema bei der säuerlichen Grundsatzdiskussion angekommen wären.

    Aber um dem gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: das geht doch komplett am Thema vorbei. Solche alten Rübchen werden doch kaum noch bewegt. Und wenn, siehts sogar noch besser aus: für jedes alte Auto, das noch genutzt wird, kauft grad einer kein neues. Das stimmt nicht 1:1 (sonst gäbs nicht immer mehr Autos) aber immerhin. Jemand, der seit 1971 mit seinen 55 PS (by the way: kennt noch einer ein Auto, dass nur 55 PS hat?) durch die Welt dieselt ist in der Gesamt-Öko-Bilanz (auch was CO2 betrifft) klar im Vorteil. Nicht zuletzt haben die Flotten-Verbräuche seitdem zugenommen (und darum gehts, 100 l Sprit geben, wenn verbrannt, für 100 l CO2, egal wie wirtschaftlich der Motor arbeitet). Und ein Riesenanteil des CO2, welches ein Auto in seinem Lebenszyklus freisetzt, geht bei der Produktion in die Umwelt, inbesondere bei den ständig ansteigenden Aluminiumanteilen. Elektroautos sind da noch übler wegen den hohen Anteilen seltener Erden in Batterien und Elektronik. Im Betrieb bringen E-Autos nur dann einen wesentlichen Vorteil, wenn der Strom regenerativ erzeugt wurde.
    Trotzdem sind E-Autos Teil der Zukunft. Vielleicht auch regenerativ erzeugter Wasserstoff und Methan. Aber bis dahin dauerts eben noch was. Staatliche Förderung hilft da nichts, es fehlt einfach die Infrastruktur. Und bis dahin sollte man sich noch an den "richtigen" Autos, also die ohne I-Pod-Anschluss und Sitzheizung, erfreuen dürfen.
  4. #13

    säuerlich

    Zitat von timewalk Beitrag anzeigen
    Offensichtlich ist man bemüht weiterhin so zu tun als ob Verbrenner was besonderes wären. Dabei haben Spritfresser einen Hauptanteil am Klimawandel.
    Das bedeutet das man sich an neue Lagen entsprechend anpassen muss. Das bedeutet Motoren umbau des Fortbewegungsmittels, um die Abgase die den Klimawandel verursachen abzustellen.

    Packen Wir's an, Elektroauto Revolution!
    Womit wir auch bei diesem schönen Thema bei der säuerlichen Grundsatzdiskussion angekommen wären.

    Aber um dem gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: das geht doch komplett am Thema vorbei. Solche alten Rübchen werden doch kaum noch bewegt. Und wenn, siehts sogar noch besser aus: für jedes alte Auto, das noch genutzt wird, kauft grad einer kein neues. Das stimmt nicht 1:1 (sonst gäbs nicht immer mehr Autos) aber immerhin. Jemand, der seit 1971 mit seinen 55 PS (by the way: kennt noch einer ein Auto, dass nur 55 PS hat?) durch die Welt dieselt ist in der Gesamt-Öko-Bilanz (auch was CO2 betrifft) klar im Vorteil. Nicht zuletzt haben die Flotten-Verbräuche seitdem zugenommen (und darum gehts, 100 l Sprit geben, wenn verbrannt, für 100 l CO2, egal wie wirtschaftlich der Motor arbeitet). Und ein Riesenanteil des CO2, welches ein Auto in seinem Lebenszyklus freisetzt, geht bei der Produktion in die Umwelt, inbesondere bei den ständig ansteigenden Aluminiumanteilen. Elektroautos sind da noch übler wegen den hohen Anteilen seltener Erden in Batterien und Elektronik. Im Betrieb bringen E-Autos nur dann einen wesentlichen Vorteil, wenn der Strom regenerativ erzeugt wurde.
    Trotzdem sind E-Autos Teil der Zukunft. Vielleicht auch regenerativ erzeugter Wasserstoff und Methan. Aber bis dahin dauerts eben noch was. Staatliche Förderung hilft da nichts, es fehlt einfach die Infrastruktur. Und bis dahin sollte man sich noch an den "richtigen" Autos, also die ohne I-Pod-Anschluss und Sitzheizung, erfreuen dürfen.
  5. #14

    Houston-Klima

    Zitat von Texmex Beitrag anzeigen
    ist einfacg genial fuer die Erhaltung von Autos. Schoenes Fahrzeug und man sieht sie in Texas nur nich sehr selten auf den Strassen. Viel Spass damit.
    Gruss aus Dallas.
    Denke kaum dass das Klima in Houston gut fuer die Karosserie ist. Im Gegensatz zu Dallas oder der Region Austin-San Antonio herrscht dort subtropisches Klima. Im Sommer sinds bei 40°im Schatten 99% Luftfeuchtigkeit, und das dann noch ohne Klima. Dazu kommt dann noch das der Salzgehalt in der Luft vom nahen Golf. Hoffentlich wohnt der Autor nicht suedlich in Richtung Galveston, den dort wird der /8 wahrscheinlich nach einer Saison komplett durchgerostet sein.
  6. #15

    ...

    Zitat von brandyandy Beitrag anzeigen
    Nicht zuletzt haben die Flotten-Verbräuche seitdem zugenommen (und darum gehts, 100 l Sprit geben, wenn verbrannt, für 100 l CO2, egal wie wirtschaftlich der Motor arbeitet).
    100 L Diesel wiegen ca. 83 kg und ergeben in der Verbrennung ca. 267 kg CO2.
  7. #16

    Schönes Fahrzeug...

    ...obwohl mir die amerikanische Ausführung (Scheinwerfer, zusätzliche Blinker, Stoßstangen) noch nie so recht gefallen wollte. Als Kind fand ich den /8 genial, vielleicht weil er sich in den 80ern bereits deutlich von den aufkommenden Plastikbombern jener Zeit abhob. Im Alltag ist die Rudolf-Diesel-Gedächnisminute mit dem Zugstarter natürlich lästig, und eilig sollte man es auch nicht haben.

    Heute könnte ich mir durchaus vorstellen, ein solches Fahrzeug als Zweitwagen zu fahren. Wenn die Dinger (vor allem die Diesel) nicht alle so heruntergeritten wären...
    Mittlerweile werden auch die letzten W123 alt genug für ein H-Kennzeichen. Da geht eventuell noch was.
    PS: Fotostrecke: Ein /8 ist wohl kaum der Vorläufer der C-Klasse, das wäre der W201.
  8. #17

    Zitat von brandyandy Beitrag anzeigen
    by the way: kennt noch einer ein Auto, dass nur 55 PS hat?
    Mein Nissan Micra hat 54PS mit Automatikgetriebe (CVT), ist 18 Jahre alt und läuft und läuft...und darf kein E10 tanken. Ich werde ihn trotzdem weiterfahren.
    Mercedes hat schon gute Autos gebaut; die Rostvorsorge war aber unterirdisch damals.
    Wobei Ford (Escort, alter Mondeo) und Opel (Rost=Opel-Gold) länger benötigt hatten der braunen Pest halbwegs Herr zu werden.
  9. #18

    Subtropisches Klima?

    Zitat von banjodido Beitrag anzeigen
    Denke kaum dass das Klima in Houston gut fuer die Karosserie ist. Im Gegensatz zu Dallas oder der Region Austin-San Antonio herrscht dort subtropisches Klima. Im Sommer sinds bei 40°im Schatten 99% Luftfeuchtigkeit...
    Ähnliche Bedingungen hat Thailand auch. Hier mal ein /8 mit thailändischer Zulassung, Zustand 1, von 2010...
  10. #19

    für 100 l

    Zitat von o.b.server Beitrag anzeigen
    100 L Diesel wiegen ca. 83 kg und ergeben in der Verbrennung ca. 267 kg CO2.
    danke für den Hinweis, das Verhältnis hatte ich nicht zur Hand (deshalb schrieb ich ja auch ... für 100 l...)

    was ich damit sagen wollte: solange man in die modernen Autos jede Menge Tinnef reinpackt und dementsprechend auch mehr PS aufbringen muss um den ganzen Kram zu bewegen, solange sind die ganzen neuen spritsparenden Motörchen für die Katz. Ob ich mit meinen 100 l Sprit mein ESP, Servotrallala, die Sitzheizung, die Klimaanlage und mich transportiere oder ´n Streichholz dranhalte und mich am Feuerchen freue, dem Klima ists egal. Es ist dem Klima auch egal, ob eine ähnliche Menge CO2 dabei rauskommt, wenn ich Strom im alten Kohlekraftwerk mit viel Wärmeverlust erzeuge, ihn mit viel Leitungsverlust in mein Auto pumpe, um ihn dann mit noch mehr Verlust auf die Straße zu bringen (für genaue Zahlen bin ich natürlich dankbar).

    Um nochmal aufs Thema zurückzukommen: verglichen mit dem, was man heutzutage mit ungeheuer viel Entwicklungsarbeit in der Autotechnik aufgestellt zu haben sich brüstet, hat man doch mit der Technik von "damals" vergleichsweise viel Masse bewegt (wie gesagt: 55 PS, 4 Kerle mit Mädchen, Grill und Bierkisten...).


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