Grundlegend bleibt zur Typologie anzumerken:
"Mittagessen ist für Verlierer."
(Gordon Gekko)
Allein in der Mensa ist ungefähr so spannend wie allein in der Wildwasserbahn. Mittags in der Uni sollte man immer einen netten Tischpartner dabei haben. Aber manche Mensa-Begleiter sind ziemlich anstrengend - die nervigsten Typen vom Gourmet bis zum Snacker.
http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...679537,00.html
Grundlegend bleibt zur Typologie anzumerken:
"Mittagessen ist für Verlierer."
(Gordon Gekko)
die selbst nicht einmal ein Spiegelei hingekriegt haben, aber unendlich und fast eher beleidigend über den Koch und deren Mitarbeiter hergezogen sind. Sätze wie, die sind zu dumm für den "normalen" Arbeitsmarkt, hier reissen sie Tüten auf und ab in den Topf. Oder das das Lieblingswerkzeug der Dosenöffner/Schere sei.
Gott sei dank ist die Uni seit langem vorbei ;-)
über Vollkorntortellini: ob wieder Zirkumzisionen stattgefunden haben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zirkumzision
oder Kollegen die sich über die spermatogenen qualitäten von Lebensmitteln äußern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Spermatogenese
Der Student geht solange zur Mensa, bis er bricht. Das war zu meiner Zeit schon so und scheint es auch heute noch zu sein. Insofern sind diejenigen, die überhaupt hingehen, nicht repräsentativ für den "studentischen Esstypen".
Da gibt es noch den "bei Mutti schmeckts am besten" Typen, den "Mein Metzger macht doch so gute Leberkassemmeln" Typen und natürlich den "das bisschen was ich essen muss, kann ich auch trinken" Typen...
Da hast du die Kölner Mensa in den achtziger Jahren nicht kennengelernt. Bei den Stammessen war man nachher nie vor dem Dünnschiss oder Brechreiz sicher. Regelmäßig war aber dann der komatöse Zustand 30 Minuten danach. Wirklich gut war nur das Auswahlessen, da war alles frisch. Sogar mein Vater zog diese der Betriebskantine in seiner Firma vor. Die allerschlimmsten Mensen hab ich aber in Frankreich erlebt: kaum Gemüse, wozu die auch Kartoffeln und Nudeln zählen und das Fleisch stets zu Schuhsohlen verbraten. Eine Schande für das Land der "haute cuisine"!
kommt das Essen in der Mensa aus dem nahegelegenen Krankenhaus. Eigene Küche lohnt nicht, weils ne kleine FH ist. Es ist widerlich, entweder versalzen oder ungewürzt (Schonkost?), es bleibt wirklich nur der Bäcker um die Ecke oder der Döner-Grill. Eine Schande.
Ja, die sind geil die Dinger, fühlt man sich n bißchen wie im Knast ;)
Die sind uns an der FH Aachen zwar erspart geblieben, trotzdem bin ich in drei Semestern höchstens fünf mal zum Mittagessen in der Mensa gewesen. Da ich aus der "freien Wirtschaft" ins Studium gewechselt war, war ich teilweise entsetzt, was man da für teils deutlich höhere Preise geboten bekam. Das tolle freundliche Personal (Student will ein belegtes Brötchen und ein Snickers mit nem Zehner bezahlen. Kassen-Mutti: "Ich kann nicht rausgeben. Was müßt Ihr Großverdienener hier auch die dicke Kohle zücken, da können die Studiengebühren ja kommen...") hat sein übriges getan, das ich in dieser Zeit einer der besten Kunden von Mr. Nik (für nicht Aachener: eine lokale Döner-Kette) wurde ;)))
Meine Erfahrungen mit der Mensa liegen nun schon über dreißig Jahre zurück. Die Tischgespräche haben mich nie wirklich gestört. Was mich stets aufgeregt hat, war die Anspruchshaltung der Kommilitonen, die oft mit nichts zufrieden waren. Wenn nicht über die Qualität gemeckert wurde, war es der Preis, es gab immer irgendeine unsinnige Bemerkung. Dabei war das Essen immer in Ordnung, es gab mehrere Gerichte zur Auswahl und die Preise waren auch zufriedenstellend. Mein letzter Besuch in der Hamburger Mensa liegt zehn Jahre zurück: Heute ist die Auswahl und die Qualität noch besser geworden, die Preise sind ebenfalls angemessen.
Viele Mensabesucher sind ja notorische Meckerer, die sich ständig über das fade Schnitzel und die versalzene Suppe ärgern müssen. Aber in Wirklichkeit bedarf es bei diesen beiden Zutaten nur eines simplen Trickes, der sogar noch einen preislichen Vorteil verschafft. Wenn die "soup of the day" beispielsweise eine trübe Pilzcremesuppe ist, lässt es sich leicht arrangieren, das fade Schnitzel darin zu versenken, um so die Kosten für das teure Fleisch zu umgehen. Weiterhin zieht das Schnitzel anschließend Teile des Salzes aus der Suppe, was dann zu einem geschmacklichen Gewinn für beide Teile der Mahlzeit führt. Also nicht meckern, sondern kreativ werden. Dann macht das Mensagehen sogar Spaß.