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Menopause: Stillen hilft langfristig gegen Übergewicht

CorbisViele Schwangerschaften und kurze Stillphasen beeinflussen offenbar langfristig das Körpergewicht von Frauen. Mütter, die ihren Kindern lang die Brust gegeben haben, sind einer britischen Studie zufolge auch nach den Wechseljahren schlanker als Frauen, die nicht gestillt haben.

http://www.spiegel.de/gesundheit/sch...843597,00.html
  1. #1

    Da fehlt aber was.

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    Die Empfehlungen der Weltgesundheitsbehörde WHO indes sind eindeutig: Mindestens sechs Monate ausschließlich stillen, dann mit Zusatznahrung beginnen.

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    Zusatznahrung nicht Ersatznahrung, weiterhin empfiehlt die who Stillen bis zum 2. Lebensjahr und das gilt auch für Industrienationen.
  2. #2

    ...

    Wenn da mal wieder nicht Korrelation mit Kausalität verwechselt wurde, wie es schon häufiger in der Medizin vorgekommen ist.
  3. #3

    Mythenbildung

    Das ist eine Schwachsinnsstudie mit Null Aussagekraft. Die festgestellten Abweichungen beim BMI können völlig zufällig zustande kommen bzw. durch völlig andere Faktoren verursacht sein als durch das Stillen. Den kausalen Zusammenhang hat die Studien nämlich in keiner Form belegt. Dank solch völlig unkritischer Übernahmen derart blödsinniger Untersuchungen durch die Medien mit so fantastisch klingenden Überschriften wie hier von SPON vorgemacht entstehen blödsinnige Mythen der Kategorie G-Punkt, Spinat hat viel Eisen und menstruierende Frauen bringen Blumen zum Welken.
  4. #4

    Abnahme durch Kind

    Zitat von Chimaere Beitrag anzeigen
    Das ist eine Schwachsinnsstudie mit Null Aussagekraft. Die festgestellten Abweichungen beim BMI können völlig zufällig zustande kommen bzw. durch völlig andere Faktoren verursacht sein als durch das Stillen. Den kausalen Zusammenhang hat die Studien nämlich in keiner Form belegt. Dank solch völlig unkritischer Übernahmen derart blödsinniger Untersuchungen durch die Medien mit so fantastisch klingenden Überschriften wie hier von SPON vorgemacht entstehen blödsinnige Mythen der Kategorie G-Punkt, Spinat hat viel Eisen und menstruierende Frauen bringen Blumen zum Welken.
    Ein BMI-Unterschied von 2% sind bei einer durchschnittlich großen Frau über 5kg, also ein sehr deutlicher Unterschied.

    Ich weiß, es ist nicht ganz rechnerisch korrekt, aber jetzt könnte man anfangen zu spekulieren: Wenn vier Kinder 1,7 punkte zunahme bedeuten, bedeutet also ein Kind ungefähr 0,4 Punkte. Wenn aber zehn Monate Stillen 2 punkte BMI-Abnahme bedeuten und eine Frau bei jedem Kind so lange stillt, könnte sie pro Kind 1,6 Punkte BMI verlieren, was ca. 4-5 kg entspricht!
    Wenn das mal nicht der neueste Diät-Trend wird!
  5. #5

    Mythenbildung

    Zitat von ASDFZUIOP Beitrag anzeigen
    Ein BMI-Unterschied von 2% sind bei einer durchschnittlich großen Frau über 5kg, also ein sehr deutlicher Unterschied.
    Die Briten sind ja bekanntlich ein Volk, dass Probleme mit Übergewichtigkeit hat, dass jedoch die durchschnittliche britische Frau 250 kg wiegt, wage ich zu bezweifeln.

    Tatsächlich reden wir hier von Schwankungswerten von um die 0,5 bis 1 kg (bei einem unterstellten Gewicht von 50 kg, 100 bis 200 g mehr je weiteren 10 kg), also völlig alltäglichen Gewichtsschwankungen, die noch nicht einmal erfordern, dass man am Tag vorher irgendwo zum Grillfest eingeladen war. Abgesehen davon, dass sich demnach also der Kausalitätsnachweis schlicht nicht führen lässt, frage ich mich auch: Wen juckt's? Wen das eine Kilogramm wirklich so stört, kann auch schlicht mal eine Woche lange auf den Nachtisch verzichten.
  6. #6

    Die Wahrscheinlichkeit

    dass ein aus einer befruchteten Eizelle enstandenes Indiviuum am Ende seines Lebens sterben wir, beträgt extakt 100 %.

    Jetzt kann man sich fragen, was der Unterschied zwischen Ursache und Bedingung ist.
  7. #7

    Ich habe den Eindruck, dass all diese Studien immer noch ziemlich im Dunkeln

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viele Schwangerschaften und kurze Stillphasen beeinflussen offenbar langfristig das Körpergewicht von Frauen. Mütter, die ihren Kindern lang die Brust gegeben haben, sind einer britischen Studie zufolge auch nach den Wechseljahren schlanker als Frauen, die nicht gestillt haben.

    Schwangerschaft und Stillen beeinflussen Körpergewicht nach Menopause - SPIEGEL ONLINE
    herumstochern, um das zunehmende Übergewicht von Müttern zu erklären. Ärzte und Toxikologen sollten vielleicht besser mal testen, ob sich hohe Konzentrationen an Toxinen und Plastikpartikeln im Blut von Schwangeren, Gebährenden und Müttern befinden.
    Gerade in den Industrienationen gibt es mehr und mehr übergewichtige Mütter (aber auch Babies & Kleinkinder); möglicherweise deshalb, weil wir tagtäglich eine große Anzahl an industriellen Giftstoffen aufnehmen.
    Denn diese Gifte stehen schon seit längerem ernsthaft im Verdacht, Übergewicht und Adipositas zu verursachen. Wissenschaftlern, die die Wirkung dieser Toxine untersuchen, haben bisher zwei Erklärungen dafür:
    - industrielle Gifte (wie beispielsweise Weichmacher) wirken in unserem Körper ähnlich wie ein Hormon, das unsere Fettzellen anregt, sich zu vermehren und auch größer zu werden.
    - Fett besitzt die Eigenschaft, Gifte zu binden. Dadurch verhindert es, dass höhere Dosen dieser Gifte in unseren Organismus und unsere Organe gelangen. Je größer also die Gift-Konzentration in unserem Körper ist, desto mehr werden unsere Fettzellen auch stimuliert zu wachsen und sich zu vermehren.
    Für beide Erklärungen liegen bereits seriöse Forschungsergebnisse von Ärzten, Biologen und Toxikologen vor. Die relevanten Links zu diesen Forschungsergebnissen können Sie unter meinem Namen auf Youtube einsehen.
  8. #8

    Zitat von ASDFZUIOP Beitrag anzeigen
    Ein BMI-Unterschied von 2% sind bei einer durchschnittlich großen Frau über 5kg, also ein sehr deutlicher Unterschied.

    Ich weiß, es ist nicht ganz rechnerisch korrekt, aber jetzt könnte man anfangen zu spekulieren: Wenn vier Kinder 1,7 punkte zunahme bedeuten, bedeutet also ein Kind ungefähr 0,4 Punkte. Wenn aber zehn Monate Stillen 2 punkte BMI-Abnahme bedeuten und eine Frau bei jedem Kind so lange stillt, könnte sie pro Kind 1,6 Punkte BMI verlieren, was ca. 4-5 kg entspricht!
    Wenn das mal nicht der neueste Diät-Trend wird!
    was der Vorposter meinte, war nicht, dass der Effekt (stillende Frauen = später dünner) nicht da ist, sondern dass es nicht klar ist, dass das Gewicht kausal mit dem Stillen zusammen hängt. Es könnte ja z.B. theoretisch sein, dass Frauen, die übergewichtig sind, im Durchschnitt weniger stillen. Oder dass Stillfähigkeit mit irgendwelchen Faktoren zusammenhängt, die mit dem Stoffwechsel zu tun haben. Oder dass Frauen, die stillen, generell gesundheitsbewusster leben und damit später auch dünner sind usw. . Gibt also tausende Erklärungsmöglichkeiten. Man bräuchte Längsschnittstudien und nicht so eine sinnfreie Einmal-Befragung. Außerdem: Wenn man wie in der Studie 750 000 Leute befragt kriegt man jeden Effekt signifikant, das liegt an den statistischen Verfahren.








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