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"Men in Black 3": E.T.s emanzipierte Brüder

Sony PicturesAlien Power pur: Mit dem dritten Teil von "Men in Black" findet der Science-Fiction-Spaß zu alter Form zurück und zitiert die Bürgerrechtsbewegung der Sechziger. Außerirdische sind hier keine Bedrohung, sondern bereichern die Welt - einarmige Monster mit Rasiermesserzähnen mal ausgenommen.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,834270,00.html
  1. #1

    cmon. es ist blo9ss das schema: good guys, problem mit bad guys, good guys formieren, bad guys umhauen. mit denselben spaessen. nichts, was der 1. MIB nicht schon hatte. im 1. teil war es immerhin relativ neu, und nun nurnoch aufgewaermt. so ist das mit der sequel-krankheit: man weiss schon sehr genau, was kommen wird.
  2. #2

    Leider

    erwartet eine Minderheit immer wieder Filme die eine Frage aufwerfen "hmmm... was wollte uns der Regisseur damit sagen?..." (dabei am drei-Tage-Bart kratzen... Oder murmeln ihr Mantra "Charakterentwicklung, Charakterentwicklung, Charakterentwicklung..."
    Ich gehöre GERNE zur Masse die Popcorn-kauend einen Superhelden gerne bei der Arbeit schauen, und nicht eine Sinnkrise auf der Leinwand wünschen.
    Art-Kino hat seine Daseinsberechtigung, aber dafür sollten Pseudo-Kritiker aufhören bei Filmen wie MiB (oder alles was CGI benutzt) nach Tiefgang zu suchen.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alien Power pur: Mit dem dritten Teil von "Men in Black" findet der Science-Fiction-Spaß zu alter Form zurück und zitiert die Bürgerrechtsbewegung der Sechziger. Außerirdische sind hier keine Bedrohung, sondern bereichern die Welt - einarmige Monster mit Rasiermesserzähnen mal ausgenommen.

    Men in Black 3: Will Smith findet mit Sequel zu alter Form zurück - SPIEGEL ONLINE
    Hatte mich schon gewundert, womit der Film eine positive Kritik, gerade im Spiegel verdient hat. Aber im letzten Abschnitt dann die Erleuchtung. Herbeiphantasierte Gesellschaftskritik oder gar die Sehnsucht nach einer wirklich multikulturellen Gesellschaft.Leute, geht's auch eine Nummer kleiner? Ein Film eines us-amerikanischen Regisseurs mit vornehmlich us-amerikanischen Schauspielern, finanziert von Amis. Was der Kritiker da herbeiträumt ist in den Vereinigten Staaten doch schon seit Jahrzehnten Wirklichkeit. Multikultureller als die USA es heute schon sind geht's doch gar nicht. Der Autor sollte nicht seine Wünsche für die dt. Gesellschaft mit der Wirklichkeit in den USA verwechseln und schon gar nicht mit der Absicht, einen unterhaltsamen und finanziell erfolgreichen Film zu produzieren. Aber Spiegel wäre nicht Spiegel, wenn er nicht selbst einer Fortsetzung von MIB eine gesellschaftspolitische Komponente unterzujubeln versuchen würde.
  4. #4

    Enttäuschend lahm

    Was vorher noch auf durchdachter Wissenschaftlichkeit basierte und den Geist öffnete oder zumindest amüsierte, ist in MIB 3 nur noch lauwarme, witzlose Unlogik. Danke Herr Kleingers, dass Sie die Handlung verraten und verlässlich intelligente, mutige Filme schlecht und lahme, angepasste Doofie-Filme, wie MIB 3 gut besprechen. Dass Sie sich mehrmals widersprechen und den Film offensichtlich nicht durchschaut haben, macht dann auch nichts mehr. Allerdings gibt es Schlimmeres, so enttäuschend und niveaulos im Vergleich zu den Vorgängern MIB 3 auch ist, die 3D Effekte sind OK.
  5. #5

    Zitat von filmforist Beitrag anzeigen
    (...) Danke Herr Kleingers, dass Sie die Handlung verraten ... (...)
    Was meinen Sie denn bitte mit "Handlung verraten". Ich gebe Ihnen drei Stichworte: 60er Jahre, Zeitmaschine, Weltenrettung. Ich bin mir sicher, achtzig Prozent aller Leser würden aus diesen Stichworten die Handlung des dritten Teils korrekt wiedergeben können.

    Und natürlich ist es ziemlich bemüht, die kleinen Anspielungen in einem Blockbuster gleich mit einem Integrationsaufruf hochzujubeln. Der Film will unterhalten und vermutlich tut er das auch.
  6. #6

    Zitat von BlakesWort Beitrag anzeigen
    Und natürlich ist es ziemlich bemüht, die kleinen Anspielungen in einem Blockbuster gleich mit einem Integrationsaufruf hochzujubeln. Der Film will unterhalten und vermutlich tut er das auch.
    Ich wünschte, es wäre so. Leider ist der Film nicht unterhaltsam sondern nur altbacken, langweilig und dröge. Der sprühende Wortwitz des ersten Teils, den man kürzlich noch in perfekt aufpolierter Form in The Avengers erleben konnte, weicht der Tatsache, dass der Film bis zum Abspann keinerlei Spannung aufbaut. Zu keiner Zeit habe ich mich auch nur ansatzweise mitgerissen gefühlt.
    Nach 2 Stunden verliess ich das Kino mit dem unzufriedenen Fazit, hier gerade 10 Euro versenkt zu haben.
    Immerhin, die 3D-Effekte sind wirklich gut. Aber das kann nicht der Maßstab sein.


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