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Melderegister: Städte machen Millionen mit Datenhandel

DPA4,5 Millionen Auskünfte, mehr als 12 Millionen Euro Umsatz im Jahr: SPIEGEL ONLINE hat untersucht, wie viele Einwohnerdaten die größten deutschen Städte verkaufen und was ihnen das einbringt. Die Bürger können sich kaum wehren.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...854146,00.html
  1. #1

    datenhandel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    4,5 Millionen Auskünfte, mehr als 12 Millionen Euro Umsatz im Jahr: SPIEGEL ONLINE hat untersucht, wie viele Einwohnerdaten die größten deutschen Städte verkaufen und was ihnen das einbringt. Die Bürger können sich kaum wehren.

    Melderegister: Städte verkaufen Adressdaten und verdienen Millionen - SPIEGEL ONLINE
    Wenn der Staat sogar Bankdaten kaufen darf und dafür bejubelt wird, darf er doch wohl auch mit viel harmloseren Daten des Einwohnermeldeamtes handeln. Wo ist das Problem?
  2. #2

    Angebrachte Reaktion?

    Ich ärgere mich auch wenn ich an mich persönlich adressierte Werbeschreiben im Briefkasten finde. Weiß jemand ob es erlaubt ist diese Werbung an den Absender auf seine Kosten zurück zu schiken mit dem Hinweis man hätte nie der Werbung zugestimmt? Z.b. in dem beigefügten Umschlag mit dem Text "Gebühr zahlt Empfänger".
  3. #3

    Rechtlich unzulässig!

    Der Datenhandel durch Behörden ist rechtlich nicht zulässig. Dem übersteht die sogenannte "Informationelle Selbstbestimmung", die gesetzlich geregelt ist. Hier mehr:

    BrainluxContor: Google-Hupf oder Pustekuchen ?
  4. #4

    in Wien

    verdienen sie damit und mit Prostituion. Ich mag das nicht... die nennen das Integration... oder Vermoegensberatung oder Arbeit... ich denke es ist strafbar und sie sollen hinter gItter nicht ihre Opfer...
  5. #5

    Wie kann ich widersprechen

    Hat jemand Ahnung, wo und wie man korrekt der Datenweitergabe widersprechen kann?
  6. #6

    Lösung des ganzen

    Mittlerweile kann man als Bürger von jedem Adresshändler die eigenen Daten abfragen, und zwar ein Mal pro Jahr. Wenn das genügend Bürger tun, wird das auf Dauer ganz schön teuer für die Adresshändler und deren Geschäftsmodell erledigt sich von ganz alleine.

    Besonders bequem geht das alles übrigens über diese Seite:

    https://selbstauskunft.net/

    Da kann man gleich alle auf einmal ohne eigene Kosten anschreiben. Viele der angeschriebenen waren davon so genervt, dass sie mir nahelegten, mich doch auf einer Robinsonliste einzutragen.
  7. #7

    Staat pervers.

    Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.
  8. #8

    Ein Scherz

    Das ist ein Scherz, oder? 4,5 Mio Auskünfte und 12 Mio Umsatz? Das sind pro Auskunft 2,66€ Umsatz... Da kann nicht viel übrig bleiben!
  9. #9

    Blaue Tonne

    Der Weg vom Briefkasten in die Wohnung muß nun über die Blaue Tonne führen.
    Oder in der Stadt, neben dem Briefkasten einen neuen Papierkorb aufstellen.
    Im Internet: Das Mail-Programm auf - nur die Kopfzeilen herunterladen - stellen. Thunderbird ist dazu gut.
    Telefon mit Anrufbeantworter und Nummernanzeige versehen.
    Klingelnde Vertreter einfach ablehnen.
    Das hilft !








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