... mich klingt das als wäre Bologna was tolles. Nämlich den unsäglichen Zuständen in den Geisteswissenschaften einen Riegel vorschieben. 34 Semester studieren? HALLO?
Sich treiben lassen? GEHT'S NOCH?
Befristete Arbeitsverträge? Bei der Arbeitseinstellung kein Wunder!
In meinem Nachrichtentechnik-Studium lagen die durchschnittlichen Studienzeiten auch vor Bologna bei 9 Semestern im Diplom Nachrichtentechnik. 8 Semester waren Regelstudienzeit.
Bei uns waren auch danach keine Anwesenheitslisten notwendig und die meisten Studierenden haben bei ihrem Bachelor-Abschluss maximal 1 - 2 Semester überzogen. Im Master finanzieren sich mehr als die Hälfte der Studenten die Studiengebühren mit Arbeitsstellen direkt an der Hochschule (~ 1000 € netto) und das Klima zwischen Profs und Studenten war ausgezeichnet.
Es beschwert sich auch niemand mehr, dass in den ersten drei Semestern ausgesondert wird. Es wird knallhart gezeigt, dass ohne Eigenleistung nichts geht. Wie im Beruf später auch. Alles andere wäre Ponyhof.
Vielleicht sollten sich ein paar Germanisten mal überlegen, was sie wirklich wollen. Das Amt hat 5 Tage die Woche offen...
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