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Melancholie eines Ex-Studenten: Wie sie uns austrieben,*uns treiben zu lassen

Gammelige Gänge, Seminare als Selbsttherapie und viel, viel*Bürokratie: So begann das Studium des Kabarettisten Florian Schroeder. Dann kam die Bologna-Reform mit dem grausigen Unterdrückungsinstrument Anwesenheitsliste.*Rückblick eines Protestierers, der nichts erreicht hat.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...776992,00.html
  1. #80

    Man...kein Titel!

    Zitat von PetB Beitrag anzeigen
    Ihr Meinung über den Bachelor of Science zeugt von sehr viel Unwissenheit.

    Ihre Meinung über den Bachelor-Abschluss ist demnach absolut kurzsichtig und von einer schlechten Erfahrung mit einem Bachelor-Studenten beeinflusst.
    Mein Lieber,
    meine Erfahrung mit dem BSc. spricht aus Erfahrung. Die müssen Sie mir schon zugestehen. Genauso wie ich Ihnen Ihre konträre Erfahrung zugestehe. Wunderbar, daß Sie offenbar einer der Wenigeren sind, die nicht der Meinung sind, das alles Mist ist, Sie scheinen erfolgreich zu sein-chapeau! Ganz im Ernst.

    Ein Problem ist z.B. der Wahn der Professoren, der Meinung zu sein, ihr Fach sei das Wichtigste und sich nicht die Mühe zu machen, den Stoff zu entrümpeln. Problem No. 1 führt zu Ballast. Der Inhalt wird kaum an das neue Studium angepasst. Hier findet also fressen und kotzen statt.

    Problem No. 2 Der Wahn der Lehrenden, alles, aber auch jeden Futzel, mit Klausuren abzuprüfen, weil niemand Lust hat, sich andere Leistungsüberprüfungskonzepte auszudenken. Dann kommt man am Ende auf 7 Klausuren in 10 Tagen. Und das am Ende eines jeden Semesters. Blödsinn. Fressen und Kotzen. Das musste ich im Diplom so nicht ertragen und das war auch gut so.

    Der Bachelor Student muss nur mitnichten mehr leisten, als der Diplom-Student. Ist das das Argument, mit dem Sie sich quasi rechtfertigen? Der gängige Diplomstudent in meinem Fachbereich hat wesentlich mehr geleistet als unsere Bsc.'s. Er hat i.W. durch Jobs zur Forschung der AG's beigetragen.

    Für die Biologie, der Studiengang ist wesentlich voller als Geowissenschaften, kann ich überhaupt keine Angabe machen. Kenne ich nicht.

    Zu den Arbeiten: Wenn man die schriftliche Arbeit eines BSc's nicht ernst nehmen muss, dann braucht das auch nicht geschrieben werden. Wissen Sie, was das für ein Aufwand ist, einen STudenten zu betreuen und solche Arbeiten zu korrigieren und zu bewerten? Vermutlich nicht. Also würde ich an Ihrer Stelle den Ball etwas flacher halten.
  2. #81

    Arme Doktoranden der Mineralogie

    Zitat von LilaLiechtenstein Beitrag anzeigen

    Zu den Arbeiten: Wenn man die schriftliche Arbeit eines BSc's nicht ernst nehmen muss, dann braucht das auch nicht geschrieben werden. Wissen Sie, was das für ein Aufwand ist, einen STudenten zu betreuen und solche Arbeiten zu korrigieren und zu bewerten? Vermutlich nicht. Also würde ich an Ihrer Stelle den Ball etwas flacher halten.
    1. Betreuung: Nach zwei Wochen einarbeiten kann jeder halbwegs normale Student alleine und relativ selbstständig arbeiten.

    2. Korrigieren & bewerten: Da ich vermute, dass sie Doktorand sind, sind sie nicht berechtigt eine Bachelor-Arbeit zu bewerten, höchstens Korrektur zu lesen. Andere Doktoranden in meinem ehemaligen Labor haben das ohne Probleme geschafft. Oder haben sie eine Prüfungsberechtigung? Wohl kaum! Prüfer lesen in der Regel den Abstract, Resultate und Ergebnisse (ca. 20 Seiten).

    Lassen wir das Thema!
  3. #82

    Äpfel und Birnen

    Zitat von LilaLiechtenstein Beitrag anzeigen

    Der Bachelor Student muss nur mitnichten mehr leisten, als der Diplom-Student. Ist das das Argument, mit dem Sie sich quasi rechtfertigen? Der gängige Diplomstudent in meinem Fachbereich hat wesentlich mehr geleistet als unsere Bsc.'s. Er hat i.W. durch Jobs zur Forschung der AG's beigetragen.
    Natürlich, schließlich hatte der Diplomstudent dazu auch vier Semester mehr Zeit. Vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen.


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