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Meistverkaufte Pkw: Man kauft Deutsch

DPADie Platzhirsche von Audi, BMW, Daimler und VW brüsten sich gerne mit ihren Zulassungszahlen. Filtert man aber den Anteil der Dienstwagen aus der Statistik, stehen zwei der Hersteller nicht mehr so glänzend da. Trotzdem: Die Deutschen sind beim Autokauf heimatverbunden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...845827,00.html
  1. #1

    Das ist...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Marken mit sportivem Image wie BMW oder Audi sind von Privatkäufern offenbar weniger gefragt.
    ... mit Blick in die Preislisten ganz einfach erklärt.

    BMW und Audi drehen seit Jahren Preislich so am Teller, das ich mir keinen Audi mehr neu kaufe (Ich fahre seit 27 Jahren mit kurzen Unterbrechungen Audi....) Für nen halbwegs vernünftig ausgestatteten A1 legt man mal ganz locker 35T€ hin... und das Ding kann wirklich nur fahren. Ist kein Fliewatüt.
  2. #2

    Aufteilung privat - dienstlich so wohl nicht korrekt

    da ja für viele Selbständige (Anwälte, Ärzte, ..) der Dienstwagen ja auch selbst ausgesuchte Privatwagen ist. Steuerlich übrigens nicht mehr sooo günstig (1% Regelung etc.)
  3. #3

    Feedback

    1) Die deutsche Autoindustrie ist nicht wenig abhängig von der Firmenwagenreglung. Bei der Bedeutung für die Gesamtwirtschaft kann man nur hoffen, dass die Regelung in den Grundzügen Bestand haben wird.
    2) „Also das, was wir wirklich kaufen, wenn wir selbst entscheiden, mit unserem Geld oder dem eigenen Kredit bezahlen.“ So ein Quatsch. Niemand ist gezwungen, einen A6 als Dienstwagen zu fahren, auch der Dienstwagen ist in der Regel das eigene Geld (weil Gehaltskomponente)
    3) Die vor Jahre so gelobte französische Autoindustrie (Dieselrußpartikelfilter …) scheint zumindest völlig am deutschen und sehr wahrscheinlich globalen Markt vorbei zu produzieren (siehe auch aktuelle Nachrichten zum PSA Konzern)
  4. #4

    Tja

    Mich wundert das niemand aus der EU mal die Defacto Subventionierung der deutschen Autoindustrie anmahnt.
    Die sind doch sonst so schnell.
    Auf dem ach so grausamen und nicht mehr ernst genommenen deutschen Markt kann man es so richtig bequem machen, ich kenne massig Firmen wo fast Jeder einen Dienstwagen hat und die vorschreiben das es nur ein Audi, BMW, Mercedes oder Passat sein darf.
    Das ist das wo Automanager feuchte Träume bekommen
  5. #5

    na und?

    Zitat von stat_ist Beitrag anzeigen
    da ja für viele Selbständige (Anwälte, Ärzte, ..) der Dienstwagen ja auch selbst ausgesuchte Privatwagen ist. Steuerlich übrigens nicht mehr sooo günstig (1% Regelung etc.)
    1% heißt das man ein Prozent versteuern muss, ich zahle für meinen unterm Strich grob 320€ im Monat darin enthalten sind aber sämtliche Reperaturen, Inspektionen, Winterreifen inkl Wechseln, Steuern, Versicherung (alles mal auf den Monat hoch rechnen) UND vorallem der Sprit! Wertverluste und eventuelle Zinsen für einen Kredit/Leasing sind ebenfalls kein Thema.
    Seit ich einen Dienstwagen fahre interessiert mich auch der Dieselpreis 0,0! Man Tankt einfach wenn die Kiste leer ist und Feierabend.
    Rechnen Sie mal aus was ihr Auto sie effektiv im Monat kostet also mit allem was ich oben aufgezählt habe und ich wette um ein kühles Bier das sie drüber liegen selbst wenn sie Smart fahren.

    Unterm Strich sind Dienstwagen eine derbe Subventionierung von ich sag mal Gutverdienern und der Automobilindustrie denn ein Geringverdiener wird keine C-Klasse Kombi als Dienstfahrzeug erhalten.
  6. #6

    Sehen alle gleich aus

    Mein Gott - Eklektizismus wohin man blickt: die Autos sehen in der Silhouette und Erscheinungsbild fast alle gleich aus und sind (bis auf wenige Ausnahmen) extrem öde anzuschauen ...
  7. #7

    Heimatliebe kommt mir zu teuer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Platzhirsche von Audi, BMW, Daimler und VW brüsten sich gerne mit ihren Zulassungszahlen. Filtert man aber den Anteil der Dienstwagen aus der Statistik, stehen zwei der Hersteller nicht mehr so glänzend da. Trotzdem: Die Deutschen sind beim Autokauf heimatverbunden.

    Die 20 meistverkauften Autos in Deutschland 2012 - SPIEGEL ONLINE
    auch wenn ein niedersächsicher Hersteller auch schon unter Listenpreis verkauft.
    Hyundai wurde ja vom Chef dieser Frima lobend erwähnt.
    Unt Hybrid bekomme ich nicht aus Niederschlafen.
  8. #8

    Vielleicht auch Zeichen eines Wandels?

    Und nicht für eine schwache Konjunktur. Gerade in Großstädten und bei vielen jungen Leuten sieht man doch inzwischen, dass das Auto nicht mehr die herausgehobene Stellung hat wie noch vor 20 Jahren. Mobilität geht auch ohne eigenes Auto und das ohne große Einschränkungen. Wir haben unser Auto vor drei Jahren verkauft und nutzen seitdem Car sharing und anderes (Zug, Flug, Taxi, ÖPNV). Ein eigenes Auto will ich bestimmt nicht mehr. Und wer eine E-Klasse o.ä. fürs Ego braucht - na ja, jeder wie er will.
  9. #9

    Wie spannend!

    Was es wohl in den nächsten Tagen von Herrn Dudenhöffer hier lesen geben wird? Bestimmt irgendetwas mit "Neuwagen sind sicherer" oder "Elektromobilität kommt nicht voran" oder vielleicht mal wieder was zu Opel?

    Hier können wir uns schon einmal vorbereiten:
    www.uni-due.de/car/publikationen_2012.php

    Im grossen und ganzen hält sich der Gehalt an tatsächlichen Neuigkeiten sehr in Grenzen. Ob das an der Auswahl von SPON oder an Herrn Dudenhöffer liegt? Mich würden mehr Beiträge über die Zukunft unserer Mobilität interessieren als das, was wir alle kennen und nutzen.


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