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Mein Leben als Ausländer: Baby unter Bürokraten
So sieht ein bürokratischer Teufelskreis aus: Wer als Ausländer im Libanon ein Kind zur Welt bringt, kann mit dem Baby nicht einfach ausreisen. Denn raus darf nur, wer einen Einreisestempel hat. Schwierig bei Neugeborenen, oder? So fing für*SPIEGEL-ONLINE-Korrespondentin Ulrike Putz der Ärger erst an.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...776942,00.html
- #1 15.08.2011 10:49 von
Das ist wohl die herzigste Folklore der gastfreundlichen, toleranten Gesellschaft, die ich in letzter Zeit lesen durfe.
- #2 15.08.2011 11:20 von
...
So schlimm fände ich den Eintrag "Bastard" in der Geburtsurkunde meines Kindes nicht. Er zeigt doch vor allem die Rückständigkeit der dortigen Gesellschaft auf.
- #3 15.08.2011 11:24 von
Selber schuld...
...wenn man in einem fundamentalistischen Land lebt, entweder:
(a) anpassen und schnauze halten
(b) nix wie weg in ein liberales Land
(c) ständig anecken und sich auch noch wundern
Selbst schuld, echt! - #4 15.08.2011 11:32 von
Verständnis
mein Verständnis für Leute, in in Ländern wie "Libanon" arbeiten oder Urlaub machen, das auch noch als Frau, und sich dann wundern dass sie in Schwierigkeiten jedweder Art kommen, hält sich massiv in Grenzen.
Meiner Meinung nach extrem unverantworlich von Anfang an, insbesondere mit Kind. Einfach mal als Korrespondentin für die Spanien oder so anheuern. Tut Ihren Nerven und Ihrer Gesundheit gut. - #5 15.08.2011 11:32 von
- #6 15.08.2011 11:33 von
Orientromantik
da hat Frau Putz nach ein paar Jahren wohl zum ersten Mal Einblick hinter die Kulissen des Orients erhalten. Was ihr Orient für die heimischen Frauen ohne deutsche Botschaft täglich bedeutet, hat sie bisher kulant ausgelassen.
- #7 15.08.2011 11:40 von
Pseudo-Modernität
Tja, einmal ein "Reality-check" für die grosspurige, sozialromantische "Dubai-Beirut-Istanbul etc. - sind sooo modern und progressiv"-Fraktion. Sind sie eben nicht! Und ein paar schicke Glas-Beton Hochhäuser machen noch lange kein aufgeklärtes Staatswesen. Die Überraschung ist dann immer gross, wenn man auf Verhaltensnormen und Gesetzte trifft, die es in den meisten westlichen Staat schon seit Jahrzehnten nicht mehr gibt. Progressiv TUN und progressiv SEIN sind zwei gaaanz unterschiedliche Paar Schuhe. Selber schuld...
- #8 15.08.2011 11:41 von
Absurdes gibt es überall
Ich empfehle jedem, der sich längere Zeit außerhalb Deutschlands aufhält, sich über grundlegende Unterschiede zum deutschen Rechtsverständnis zu erkundigen. Beispiel Griechenland: Wer sich mit seinem in Deutschland registrierten Auto mehr als 6 Monate in Griechenland (Mitglied der EU)aufhält, muss eine Steuer bezahlen, die meistens höher ist als der augenblickliche Wert des Fahrzeugs. Voraussetzung: Die Behörden erwischen den Wagen. So mancher hat deshalb sein Auto hier stehen lassen und ist per Flieger heimgereist. Oder Indien: Wer sein Rückflugticket online bucht und nur die Buchungsnummer bei sich hat, nicht aber die ausgedruckte Bestätigung, kommt in keinen Flughafen hinein und erreicht deshalb auch nicht seinen Flieger. Rein kommt man oft - doch raus ist manchmal sehr schwierig.
- #9 15.08.2011 11:42 von
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