Forum


 

Mein erstes Mal: Sam, 14, reitet auf einem Wal

Der Australier Sam Matheson, 14, hat schon oft Wale gesehen, aber noch keinen berührt. Als einer nah an der Küste schwamm, sprang er ins Meer und legte sich auf ihn. Ziemlich cool, fand er - bis er plötzlich weltweit in den Medien war und 10.000 Dollar Strafe zahlen sollte.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...731018,00.html
  1. #1

    Zubeißen!

    Was für Heranachsende cool ist, kann für Erwachsene nur billig sein: vor Teneriffa springen immer wieder Besoffene von Walbeobachtungsbooten, weil sie mt den Delfinen und Pilotwalen "spielen" möchten. Schade, dass die Tiere nicht zubeißen!
    Aus sicherer Entfernung schaue ich mir auch gerne Delfine an. Doch inzwischen bn ich für ein weltweites Tierbeobachtungsverbot. Weil: es gibt zu viele unvernünftige Menschen, die die gesetzten Grenzen nicht achten. Die Tiere profitieren von den Beobachtungen nicht - sehrwohl aber die Veranstalter. In einigen Teilen der Welt sind Welttierbeobachtungen zudem so teuer, dass sich das nur Reiche leisten können.
    Und Menschen wie dem Schüler oder den Haifütterer im Roten Meer sollte man saftige Strafen aufbrummen. Laßt doch die Tiere in Ruhe, die können nichts für euer unterentwickeltes Ego.
  2. #2

    Tierbeobachtungsverbot?

    Zitat von ArnoNuem Beitrag anzeigen
    Was für Heranachsende cool ist, kann für Erwachsene nur billig sein: vor Teneriffa springen immer wieder Besoffene von Walbeobachtungsbooten, weil sie mt den Delfinen und Pilotwalen "spielen" möchten. Schade, dass die Tiere nicht zubeißen!
    Aus sicherer Entfernung....
    Finde ich eher eine schlechte Idee... Natürlich gibt immer wieder Idioten die sich nicht benehmen können, aber der "Umwelttourismus" ist noch die beste Chance bestimmte Regionen und ihre Tiere zu erhalten! Denn: Nur wenn die Wale, Delfine etc. lebendig mehr Geld einbringen als wenn sie gejagt und verkauft werden kann sich de Tier- und Umweltschutz bei den ärmeren Nationen auf lange Sicht durchsetzen . Die Leute dort wollen eben auch nür überleben....
  3. #3

    Zitat von ArnoNuem Beitrag anzeigen
    Was für Heranachsende cool ist, kann für Erwachsene nur billig sein: vor Teneriffa springen immer wieder Besoffene von Walbeobachtungsbooten, weil sie mt den Delfinen und Pilotwalen "spielen" möchten. Schade, dass die Tiere nicht zubeißen!
    Aus sicherer Entfernung .....
    Diese Wal- und Delfintouren sind sehr wichtig für die Tourismusbranchen und helfen sehr wohl auch den Tieren. Bevor man die Tiere anschauen konnte wurden sie mit eben diesen Fischerbooten, welche heute diese Touren anbieten, gejagt. Erst der Tourismus hat den Fischern eine Möglichkeit gegeben, vom Töten zu dem wesentlich nachhaltigeren Beobachten von Tieren zu wechseln.
    Wer also jetzt von einem Beobachtungsverbot spricht, hat die soziale Situation der Bevölkerung überhaupt nicht verstanden. Es hat schon Jahre gedauert diesen Menschen beizubringen, dass Sie ihren Lebensunterhalt nicht mehr auf Kosten der Tiere bestreiten dürfen und nun wollen Sie ihnen die einzige, noch verbliebene Alternative verbieten.
  4. #4

    ...

    Ich denke auch, das es besser ist, wenn sich Leute die Tiere von einem Boot aus anschauen können, um zu begreifen was für wundervolle Geschöpfe es sind und das sie Geschützt werden müssen. Ohne Walewatching etc. gäbe es nicht soviele Menschen (besser gesagt "weniger") die sich mal Gedanken über Überfischung, Walfang etc. machen.
    Ist so ähnlich wie mit dem Fleisch. Wüssten mehr Leute wie ihr Schnitzel aus Massentierhaltung vor der Schlachtung gelebt hat, sie würden keinen Bissen Runterkriegen und lieber beim Bio-Bauern kaufen. Aber so kauft man lieber "wässrige Faseransammlungen" von Tieren die ihr ganzes/kurzes Leben? nur unter Stress und Qualen erlebt haben.
    Zu den "Mallorca/Ballermann"-Urlaubern die besoffen von den Booten springen kann ich nur sagen, das es ein Problem der Veranstalter ist, jeden vollidioten aufs Boot zu lassen.
    Alleine wegen der Sicherheit der anderen sollten Betrunkene oder durch Drogen berauschte an Land bleiben. Da spielt aber der Profit eine Rolle.
    Genau aus diesem Grund (irgendwelche volltrunkene Urlauber) hab ich vor zwei Jahren eine solche Bootstour NICHT angetreten. Es Roch förmlich nach Ärger weil die "Gäste" schon an Land bereits einige Probleme mit dem Niveau hatten.
  5. #5

    .

    Zitat von ArnoNuem Beitrag anzeigen
    Was für Heranachsende cool ist, kann für Erwachsene nur billig sein:
    Falsch. Bei Erwachsenen und Kindern wird mit zweierlei Maß gemessen. Und das ist gut so.
  6. #6

    Entspannen Sie sich

    Zitat von ArnoNuem Beitrag anzeigen
    Und Menschen wie dem Schüler oder den Haifütterer im Roten Meer sollte man saftige Strafen aufbrummen. Laßt doch die Tiere in Ruhe, die können nichts für euer unterentwickeltes Ego.
    Da ist ein 14-jähriger Junge zu einem wild und frei lebenden Wal ins Wasser geklettert und hat sich auf seinen Rücken gesetzt. Glauben Sie ernsthaft, der Wal hätte dieses nicht verhindern können, wenn er das nicht gewollt hätte? Vielleicht war der Wal ja noch neugieriger auf den Jungen als der Junge auf den Wal?

    Wenn Menschen mit eingesperrten Tieren in Kontakt kommen, wo die Tiere keine Rückzugsmöglichkeit haben, ist das sicherlich diskussionswürdig. Wenn Menschen in freier Natur Tiere verfolgen, und diese sich damit nicht zurück ziehen können auch. Aber wenn ein Tier sich ohne Aufwand zurück ziehen könnten und es trotzdem nicht tut, dann sollten wir davon ausgehen, dass das Tier sich eben gerade nicht zurück ziehen will.
  7. #7

    Oh mein Gott...

    ...dem Wal tat es nicht weh, der Junge ist ein Junge. Meine Güte! Hier mit Strafen usw. zu schwadronieren...das ist traurig und offenbart eine Besserwisserei wie sie schlimmer kaum sein könnte.

    Bei Erwachsenen ist das etwas anderes, aber sollen jetzt Kinder schon die Ordnungswidrigkeitenbestimmungen studieren bevor sie aus dem Haus gehen? Wenn ja, dann ist diese Welt noch kranker als von mir gedacht.
  8. #8

    ,

    Zitat von ArnoNuem Beitrag anzeigen
    Die Tiere profitieren von den Beobachtungen nicht - sehrwohl aber die Veranstalter.
    Stimmt nicht immer. Beim Thunfischfang im Mittelmeer zum Beispiel schnappen sich Orcas regelmäsig den Fang der Fischer. Ohne Waltouristen würde da sicherlich auf die Wale geschossen und ähnliches.
  9. #9

    Mhm...

    Zitat von louvainman Beitrag anzeigen
    Finde ich eher eine schlechte Idee... Natürlich gibt immer wieder Idioten die sich nicht benehmen können, aber der "Umwelttourismus" ist noch die beste Chance bestimmte Regionen und ihre Tiere zu erhalten! Denn: Nur wenn die Wale, Delfine etc. lebendig mehr Geld einbringen als wenn sie gejagt und verkauft werden kann sich de Tier- und Umweltschutz bei den ärmeren Nationen auf lange Sicht durchsetzen . Die Leute dort wollen eben auch nür überleben....

    Na ja, einige Kanareninseln werben verstärkt mit Ökotourismus. Die Kehrseite: zwischen den Inseln verkehren unzählige Schnellfähren. Wal- und Delfinkollisionen sind an der Tagesordnung.
    Sie haben Recht, die Menschen in den ärmeren Ländern müssen auch (über)leben. Der Tourismus bietet m.E. dazu eine geringe Möglichkeit. Eher ist es der "Hunger des Nordens", der den Menschen des Südens jede Perspektive raubt. Vor der Westküste Afrikas fischt die EU-Fangflotte den einheimischen Fischern die Fsche weg. So viele Delfinboote kann man gar nicht einsetzen, m hier etwas zu substituieren.








TOP



TOP