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Mein erstes Mal: Laura, 17, tanzt auf dem Opernball

Sie*hatte ein Jahr nicht mehr getanzt und setzte sich beim Casting trotzdem durch: Laura Steinbach, 17, durfte als Debütantin beim Semperopernball in Dresden*auftreten. Am Abend gab sie Interviews,*tanzte neben dem Bundespräsidenten*und ging mit einem neuen Freund nach Hause.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...744095,00.html
  1. #1

    Unnachrichten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie*hatte ein Jahr nicht mehr getanzt
    Nein!
    Das ist ja ein halbes Leben...
    In dem Alter.
    Ging's denn noch?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am Abend gab sie Interviews,*tanzte neben dem Bundespräsidenten*...
    Droht Deutschland jetzt ein "Lauragate"?
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...und ging mit einem neuen Freund nach Hause.
    Ein kleiner Italiener namens Silvio?
  2. #2

    Wer

    tanzt hat nur kein Geld zum Saufen :-)
  3. #3

    Bei dieser Veranstaltung ...

    Zitat von Artikel
    Die 295 Euro Teilnahmegebühr haben sich für uns gelohnt: Wir waren das letzte Paar, das um sechs Uhr morgens den Ball verlassen hat.
    ... bezahlt also die minderjährige Deko selber anstatt bezahlt zu werden. Dabei dient sie doch hier wohl wie sonst nirgends dazu, die größten Peinlichkeiten der Prominenz zu kaschieren, und wird also wirklich benötigt. Da braucht's kein Lauragate, das ist schon skandalös genug.
    Laura, falls Du das liest: Vielleicht stört Dich diese Einschätzung. Vielleicht packst Du sie dennoch mit dem pinkfarbenen Kleid weg - es könnte ja passieren, dass Du ihr später einmal etwas abgewinnen kannst, wenn Du sie beim Ausmisten auf dem Dachboden wiederfindest.
  4. #4

    ...

    Zitat von own_brain_user Beitrag anzeigen
    ... bezahlt also die minderjährige Deko selber anstatt bezahlt zu werden. Dabei dient sie doch hier wohl wie sonst nirgends dazu, die größten Peinlichkeiten der Prominenz zu kaschieren, und wird also wirklich benötigt. Da......
    Nein, die Teilnahmegebühr bezahlt nicht die Minderjährige selbst, sondern deren Eltern. Denn die wollen, so ist jedenfalls der traditionelle Hintergrund, das ihre Tochter bei einem solchen gesellschaftlichen Großereigniss debütiert (Der Gesellschaft vorgestellt wird. Dies nur für alle Brain-user). Im Übrigen muss man wohl einen ziemlichen Haß / Neid auf die böse Prominenz haben, wenn man sich derart abfällig über einen Ball äußert. Selber wohl nie zum Tanzen aufgefordert worden?
  5. #5

    Soso

    "Meine Eltern konnten leider nicht zum Ball kommen, denn die Karten kosten über 1000 Euro."

    Die Tänzer müssen also noch zusätzlich bezahlen und die Angehörigen dürfen, ebenso wie der restliche Pöbel, draussen stehen da die Eintrittskarten nur für solche Mondpreise zu haben sind.
    Das Fördergeld vom Staat wird dann aber natürlich trotzdem gerne genommen. Alles Geld was besser in andere Projekte investiert werden könnte, soll die "feine Gesellschaft" doch selber für die Opernhäuser bezahlen wenn der Rest der Bevölkerung ausgeschlossen wird. Ob die Karte dann 1000 oder 2000 Euro kostet macht für die dann auch keinen Unterschied mehr.
  6. #6

    wie sich die Zeiten ändern

    Zitat von Greed Beitrag anzeigen
    "Meine Eltern konnten leider nicht zum Ball kommen, denn die Karten kosten über 1000 Euro."
    "Königin Silvia von Schweden ließ in einer Videobotschaft wissen: "...hat bei der Olympia-Eröffnungsfeier 1972 den Zauberstab über mich gehalten." Hier hatte die als Dolmetscherin eingesetzte Sylvia Sommerlath den schwedischen Kronprinzen Carl Gustav kennen gelernt, ...der sie mit einem Fernglas beobachtet habe, so die Königin. Der Rest ist (Adels-)Geschichte: "Es hat einfach nur klick gemacht!"
    Quelle: http://www.merkur-online.de

    Anno 1972 mussten die Entlein, die mal Schwan ... Schwänin ... werden wollten, noch als Dolmetscherin arbeiten gehen. Heute kauft Papi einfach eine Eintrittskarte. Die Jugend von heute hat es doch viel leichter als wir damals.
  7. #7

    .

    Zitat von hikari36 Beitrag anzeigen
    Nein, die Teilnahmegebühr bezahlt nicht die Minderjährige selbst, sondern deren Eltern.
    Die Familie hat es zu tragen, genau die Familie, die sich den Eintritt nicht leisten kann.
    Zitat von hikari36 Beitrag anzeigen
    Denn die wollen, so ist jedenfalls der traditionelle Hintergrund, das ihre Tochter bei einem solchen gesellschaftlichen Großereigniss debütiert (Der Gesellschaft vorgestellt wird. Dies nur für alle Brain-user).
    152 namenlose Teenies: Das ist nicht "vorgestellt", das ist vorgezeigt. Und als "debütieren" kann man das höchstens bezogen aufs Tanzen vor Publikum bezeichnen, nicht bezogen auf eine Einführung in die Gesellschaft. Man will da junges Gemüse rumhüpfen haben, dann soll man da auch für bezahlen (da gehört ja auch eine Woche Proben dazu, und schließlich soll sich Leistung angeblich lohnen) und das von mir aus auch auf die Eintrittskarten umlegen.
    Zitat von hikari36 Beitrag anzeigen
    Im Übrigen muss man wohl einen ziemlichen Haß / Neid auf die böse Prominenz haben, wenn man sich derart abfällig über einen Ball äußert. Selber wohl nie zum Tanzen aufgefordert worden?
    Neid auf die Prominenz? Mich würden Sie auch nicht auf diese Veranstaltung kriegen, wenn Sie mir die 295 Euro dafür geben würden. Meinen Tanzkurs habe ich auch absolviert, und Aufforderungen zum Tanz erhalte ich bis heute, danke, ich bin bedient. Und Hass? Warum denn? Könnte bei mir unter den im Artikel Genannten höchstens bei Wulff anklingen, der kommt aus einem der Läden, die hier das Land kaputtmachen, auch wenn er ihn offiziell nicht mehr vertritt. Ansonsten sind mir die Damen und Herren Prominenten egal, und zwar so egal, dass ich nicht einsehe, warum ein Ball für sie mit Steuergeldern gefördert werden sollte (und sei es nur indirekt: Förderung der Musiktheater "für alle", Ballnutzung derselben allerdings nur für die Haute volée).

    Ach, noch was: Glauben Sie, wenn eines der Mädels wegen der vom Veranstalter nicht ausreichend gesicherten Bewegungsfreiheit hinfällt und dann wegen der Regeln der Teenie-Tanzeinlagen-Arrangeure plötzlich nicht mittanzen darf, dass es dann die 295 Euro zurückbekommt? Ich glaube das nicht.
  8. #8

    Titelverweigerer

    Mit 17 auszusehen wie ein 50 Jahre alter Weihnachtsbaum ist auch eine Kunst ^^
  9. #9

    Unglaublich...

    ...dieser linksangehauchte Berufspessimismus, der hier verbreitet wird. Verstört mich etwas. Hier berichtet ein junges Mädchen ganz stolz über eine tolle Erfahrung in ihrem noch jungem Leben und Sie haben hier nix anderes zu tun, als das kaputtzureden. Ich versteh das nicht. Wenn man keine Ahnung hat, sollte man die Füße eigentlich ganz still halten.

    1. Man kann im Alter zwischen 16 und 29 als Debütant teilnehmen. Also nix mit Teenies. Ich für meinen Teil bin fast 29.

    2. Ja die Karten sind teuer. Ja der "Pöbel" steht draußen. Dafür kostet es den "Pöbel" auch nix, dass die "feine Gesellschaft" drin ist. Das Ganze wird nämlich nicht von der Stadt Dresden, sondern von einem e. V. organisiert. Nix mit Steuer- oder Fördergeldern. Das Gebäude Semperoper wird da auch nicht kostenlos von der Stadt zur Verfügung gestellt, das muss bezahlt werden. Insofern hat die "feine Gesellschaft" durch die hohen Kartenpreise den Ball massiv mitfinanziert, Herr Greed.

    3. Die 300 Euro Gebühr sind keine Abzocke, wie das hier von manchen dargestellt wird. Sie decken unter anderem die Kosten für den Saal, der angemietet wird, um die ganze Woche zu proben; es werden die zahlreichen Makeup-Artists und Hairstylisten davon bezahlt. Die Kleider und Smokings gibt es auch nicht für lau, die Tanzschule, welche das Casting und die Proben durchführt, muss auch bezahlt werden. Alles mit dem Hintergrund, dass es eben eine von einem Verein organisierte Veranstaltung ist, für die das Ganze eh, wenn überhaupt rein finanziell ein Nullsummenspiel ist. Ich für meinen Teil hatte somit einen fantastischen Weihnachtswunsch, an dem sich meine Verwandten gerne mit glühenden Augen beteiligt haben.

    4. Und das ist das Wichtigste: Es war einfach unbeschreiblich, als Abschluss des Programms, als Höhepunkt in den Opernsaal zu laufen. Vor einem steigen die Ränge schier ins Unendliche, der sonst so gigantische Kronleuchter wirkt winzig klein, die Leute stehen dicht an dicht an der Tanzfläche, alle schauen. Und danach der Gang nach draußen zum "Pöbel", wo man bejubelt wird.Das ist gerade für einen Teenie alles andere als "vorgeführt" zu werden. Im Gegenteil. Das ist ein grandioses Gefühl für einen jungen Menschen.

    Bleibt für Sie wahrscheinlich dann nur die Frage: " Ja wozu das alles" Weil so eine Veranstaltung eine ungeheure Strahlkraft hat, rein marketingtechnisch für die Stadt Dresden ein Riesengewinn ohne finanzielles Risiko ist. Und somit hat dann auch wieder der "Pöbel" etwas davon, wenn sich die "feine Gesellschaft" drinnen selber feiert.


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