wie eine Stadtverwaltung so funktioniert.
Schön auch, dass er sich selber mit kümmert und nicht wie so Viele seines Alters einfach nur mault.
In Mechernich ist tote Hose - zumindest wenn man Skater ist: Jan Hochgürtel, 14, muss mit seinen Freunden in andere Städte fahren, wenn er auf einer Halfpipe skaten will. Das soll sich ändern, Jan stellt einen Bürgerantrag. Und schon*lernt er die Kommunalpolitik aus der Nähe kennen.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...726456,00.html
wie eine Stadtverwaltung so funktioniert.
Schön auch, dass er sich selber mit kümmert und nicht wie so Viele seines Alters einfach nur mault.
Schön ist ja der letzte Satz:
"Aber eines weiß ich trotzdem: Wenn ich mit der Schule fertig bin, ziehe ich nach Köln. Da gibt es die Domplatte zum Skaten."
Also doch weglaufen und sich bequem ins gemachte Nest setzen - was anderes hab ich ehrlicherweise nicht erwartet. Also so gross ist da der Durchhaltewille dann doch nicht.
Wenn jemand einen Bürgerantrag stellt, dann sollte dies einem schon wichtig sein. Ich kann dann nicht verstehen, dass man am Tag der Entscheidung unbedingt früher nach Hause muss, um Simpsons zu schauen.
Und im letzten Abschnitt dann der Hinweis, dass man nach der Schule eh nach Köln zieht wegen der Domplatte. Ts ts ts.
Gut fand ich, dass sich Politiker anscheinend doch die Mühe machen, die Wünsche ihrer Bürger zu unterstützen, wenn auch nur auf Kommunalebene...
Wie bitte?
Ich nehme nicht an, dass man nur aus Gründen der Domplatte nach Köln zieht. Ich gehe davon aus, dass er das mit studieren, arbeiten oder sonst was verbindet. Er hat sich dafür eingesetzt, dass nicht nur er eine Pipe bnekommt, sondern alle Jugendlichen aus diesem Ort. Und dies nicht nur im Heute, sondern auch für morgen.
Oder meinen Sie, dass man, wenn man sich für den Ausbau von Infrastruktur einsetzt für immer an entpsrechendem Ort verwuzeln muss? Merkwürdige Auffassung.
Einige finden eben überall etwas schlechtes. Scheint derer Natur zu sein. Im Gegensatz zu Ihnen, konnte dieser junge Herr etwas mehr als maulen.
Also obwohl ich Skater als eher nervig empfinde - weil sie einfach an und in der Nähe der Anlagen (aber auch anderswo) ziemlichen Radau machen: Respekt! Er hatte etwas gewollt und hatte es geschafft.
Dass er dabei auch andere Dinge nicht aus dem Blickfeld verlieren wollte - absolut verständlich... er war eben der engagierte Typ, der vermutlich gerne alles schaffen wollte, was er sich vorgenommen hat - von den Simpsons und dem Schlagzeugunterricht bis hin zur Pipe.
Wer an Kindern und Jugendlichen Maßstäbe von Erwachsenen anwendet, hat schlicht keine Ahnung. Zusätzlich kommt in der Tat hinzu, dass für gewöhnlich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen schlicht ignoriert werden, weil die alten Greise meist glauben alles besser zu wissen. Daher finde ich den Artikel und vor allem den Umstand toll und wünsche ihm alles Gute und SPON mehr positive Artikel wie diese.