Mein erstes Mal: Frederike, 16, geht zur Uni

Nur Schule ist Frederike Holewik, 16, zu wenig: Sie schrieb sich an der Uni zum Frühstudium ein, ging mit Einverständnis der*Eltern mit*auf Kneipentour - und stand am nächsten Tag zur ersten Stunde wieder auf.*Ihr Ziel: schneller als die anderen sein.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...795243,00.html
  1. #1

    ;)

    warum wusste ich schon bevor ich den artikel las, das sie sich NICHT für einen M.I.N.T. studiengang matrikulierte.

    und das soll nochmal jemand behaupten der banchelor würde das akademische niveau senken.
  2. #2

    Jau

    Früh-Burnout inklusive :P

    Auch wenn es stark in die Richtung geht, hoffe ich nicht, dass so etwas Schule macht.
    Ich habe durchaus Respekt vor dem, was die Dame tut, aber wer so bereitwillig den Rest seiner Kind- und Jugendzeit durch den Auspuff der modernen Stress-Gesellschaft jagt, braucht sich anschließend nicht beschweren.

    Bei uns gab es solche Überflieger in der Schule auch. Hopp-Hopp eine Klasse übersprungen und anschließend mit Stresskrankheiten (da gibts ja ne Menge) ein mittelmäßiges 2er Abi gemacht. Gut gelaufen, nicht wahr?
  3. #3

    Vhs

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nur Schule ist Frederike Holewik, 16, zu wenig: Sie schrieb sich an der Uni zum Frühstudium ein, ging mit Einverständnis der*Eltern mit*auf Kneipentour - und stand am nächsten Tag zur ersten Stunde wieder auf.*Ihr Ziel: schneller als die anderen sein.

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...795243,00.html
    Sollen die vorher rausgeekelten Langzeitstudenten jetzt durch Rentner und Kinder ersetzt werden? Wofür gibt's eigentlich überall in Deutschland Volkshochschulen?
  4. #4

    ...

    Zitat von Mr.Threepwood Beitrag anzeigen
    warum wusste ich schon bevor ich den artikel las, das sie sich NICHT für einen M.I.N.T. studiengang matrikulierte.

    und das soll nochmal jemand behaupten der banchelor würde das akademische niveau senken.
    also bei "meiner" uni hier in der stadt werden fürs frühsemester physik, chemie, mathe, wirtschaftsingenieurwesen und geowissenschaften angeboten. mehr nicht. dabei sollte man beachten, dass das ein angebot für schüler/innen ist die sich im normalen schulbetrieb langweilen und sich unterfordert fühlen. andere werden von einer uni mit ein klein wenig verantwortungsbewusstsein nicht genommen!
  5. #5

    Meines Erachtens

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nur Schule ist Frederike Holewik, 16, zu wenig: Sie schrieb sich an der Uni zum Frühstudium ein, ging mit Einverständnis der*Eltern mit*auf Kneipentour - und stand am nächsten Tag zur ersten Stunde wieder auf.*Ihr Ziel: schneller als die anderen sein.

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...795243,00.html
    zeugt das Verhalten diese Maedchens von naiver Verbissenheit. Mit Reife hat das nichts zu tun. Aber das Leben wird sie schon bald einholen.
  6. #6

    ...

    Hab ich früher auch gemacht, aber für ein MINT Fach höhö....

    So super doll und schwer ist es eh nicht gewesen, die ersten Semester waren nicht anderes als Grundlagen wie zum Abitur bloss mit weniger Fehler und schneller. Also Burnout gefährdet ist man sicher nicht, eher sollte man sich Fragen ob diejenigen die schon das Abi schwer finden überhaupt an ein Gymnasium gehören (auch könnte man sich Fragen wozu man überhaupt die 11/12 klasse braucht, wenn irgendwas relevant ist wird es von 0 auf wiederholt an der Uni).
  7. #7

    Naja

    Zitat von TRicKeY Beitrag anzeigen
    Früh-Burnout inklusive :P
    Nur wenn es am Verstand mangelt. Kluge Köpfe erreichen eine Leistung nämlich nicht unter größtem Stress, sondern im Gegenteil sehr viel effizienter als Durchschnittsmenschen. Also bessere Resultate bei weniger Belastung.

    Gilt ebenso für den Sport: Wenn jemand höhnt "Bah, der mag ja vielleicht ins Fitness-Studio gehen während ich nur vor der Glotze abhänge, aber dafür ist der seelisch und körperlich viel eher kaputt!", der will wohl eher seine gequälte Seele besänftigen, weil sonst die Sportsgeister Person glücklicher, fitter und erfolgreicher wären. Unangenehmer Gedanke für Couchpotatoes.
  8. #8

    ...

    Zitat von marypastor Beitrag anzeigen
    zeugt das Verhalten diese Maedchens von naiver Verbissenheit. Mit Reife hat das nichts zu tun. Aber das Leben wird sie schon bald einholen.
    Und das erkennen sie an ein paar knappen Absätzen?
    Mit einer Freiheit von Vorurteilen hat ihr Beitrag auch nicht allzuviel zu tun.
    Aber im Endeffekt ist das doch eh wurscht - wir alle haben die Weisheit nicht gepachtet und "den richtigen Weg" gibt es ohnehin nicht.
    Ein jeder nach seinen eigenen Vorstellungen - das ist doch das Schöne an Entscheidungsfreiheit. Was für mich die Hölle wäre, kann für jemand anderes absolut Sinn machen. Was ich für Reife halte, wird von jemand anderem als starrsinnige Besserwisserei betitelt.... wo die einen fluchen, fühlen sich andere erst wohl.
    Wo also soll das Problem liegen?
    Wenn jemand sein Leben schneller in die Hand nehmen möchte, als es "die Norm" für gewöhnlich so macht, heisst das noch lange nicht, dass es zum Scheitern verurteilt sein muss, oder ein besserer oder schlechterer Weg ist.
    Die Welt ist riesig und in allen Ecken packt man das Leben irgendwie anders an. Trotzdem ist jeder irgendwie davon überzeugt, dass er selbst es doch richtig macht.
    Daraus kann ich nur ziehen, dass es ne ganze Menge richtige Wege gibt.
  9. #9

    kt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nur Schule ist Frederike Holewik, 16, zu wenig: Sie schrieb sich an der Uni zum Frühstudium ein, ging mit Einverständnis der*Eltern mit*auf Kneipentour - und stand am nächsten Tag zur ersten Stunde wieder auf.*Ihr Ziel: schneller als die anderen sein.

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...795243,00.html
    Naja, also ganz ehrlich.....ich finde für einen guten Journalisten sollte eher Lebenserfahrung wichtig sein als ein möglichst schnelles Studium. Von daher weiß ich nicht ob das jetzt wirklich so viel bringt.

    Auf der anderen Seite wenn es das ist was sie will...bitte schön. Ich persönlich bin der Meinung man sollte sich gerade für den Anfang des Studiums etwas Zeit nehmen. Weniger wegen des Saufens als vielmehr weil man später im Studium in vielen Fächern auf ein gutes Netzwerk von Komilitonen angewiesen ist und wenn man hier mit 16 durch die ersten Semester hetzt wird man das kaum bekommen.

    Aber gut, jedem das seine....