Das würden die meisten Journalisten, die ihre Selbstgefälligkeit gerne als "Lebenserfahrung" verstanden wissen wollen, sicher bestätigen. Viele Journalisten können gar nichts, wissen noch weniger, sind aber umso selbstbewusster.
Als Philosoph oder Künstler braucht man Lebenserfahrung (künstlerisch-literarische Versuche von Jugendlichen sind fast immer ultra-peinlich, von wenigen Ausnahmen wie z.B. Rimbaud abgesehen), aber für den Journalismus scheinen doch andere Eigenschaften wichtiger: Neugier, Aufgeschlossenheit und die Fähigkeit, sich ohne Angst auf unbekanntes Terrain zu begeben. Eigenschaften, die diese junge Dame offensichtlich besitzt.

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