Zitat von
DanielaMund
Die Kinder pünktlich zur kostenlosen öffentlichen Schule zu schicken würde bedeuten, dass man morgens seinen Arsch hochbekommt - ein schwere Arbeit, die die Mutter meines Patenkindes leider Gottes noch nicht mal beim kostenpflichtigen Kindergarten schafft, so dass die arme Kleine jede Woche mindestens einen Tag vor der Glotze geparkt wird. Wenn sich also Eltern den Stress nicht machen wollen, die Kinder morgens angezogen und gewaschen zur Schule zu schicken - wem fällt es dann auf, und wieviel Zeit geht den Kindern dann verloren?
Aber die "faulen" Eltern sind wohl eher nicht das Hauptproblem. Ich sehe die Probleme eher bei
a) Eltern, die sich und ihre pädagogischen Fähigkeiten überschätzen. Jemandem vernünftig etwas beizubringen, und auch falsche Wege zu erkennen, ist schwerer, als so manche Leute denken.
b) ELtern, die keine/nur eine bestimmte Bildung für ihre Kinder wollen. Und da denke ich noch nicht mal an "bildungsferne", sondern an Ingenieure, die für ihre Kinder die Notwendigkeit einer zweiten Fremdsprache nicht sehen oder Juristen, denen der Aufbau einer Körperzelle egal ist (um mal sehr klischeehaft zu sprechen).
Sie haben ja selbst Erfahrungen mit Homeschooling gemacht, und da auch Kontakte zu anderen Homeschooleltern: Wenn es denn nicht klappt, wie lange dauert es denn so durchschnittlich, bis das auffällt?