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"Meilenstein in der Geschichte": EU-Staaten besiegeln Sparpakt
AFPSparen wird zum obersten Gebot: Die EU-Länder unterzeichneten in Brüssel den Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin. Kanzlerin Merkel sprach von einem "Meilenstein in der Geschichte der Europäischen Union".
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...818783,00.html
- #50 04.03.2012 08:01 von
Sparpakt
Egal was zurzeit beschlossen wird, der Euro wird nicht überleben, wenn ich die Aussagen des Herrn Hollande aus Frankreich und die Empörung der Franzosen auf die Anmerkungen von Fr. Merkel lese. Herr Hollande will den Fiskalpakt neu verhandeln und die Franzosen betrachten Kritik gegen diese Aussagen als innere Angelegenheit. Der Fiskalpakt ist Europapolitik und wenn bei jeder neuen Wahl der neue Präsident, Kanzler, Premierminister etc. alles neu verhandeln will, so bewegt sich ncihts mehr und die Finanzmärkte zerlegen Europa in viele Hälfte. Die Politiker reden dem Volk nach dem Munde und fördern dadurch die Macht der geschlossenen Finanzmärkte. So etwas regt mich auf, denn die Politik sollte eigentlich das Primat haben, aber die diskutieren lieber. So wächst in Europa nichts zusammen und wir verlieren mittelfristig gegen die anderen großen Regionen in der Welt.
- #51 04.03.2012 13:23 von
Mal abgesehen davon, dass so eine Vereinbarung sowieso nicht funktioniert. Soweit ich den Inhalt des Vertrags verstanden habe (ohne die Originalquellen zu bemühen), wurde keineswegs striktes Sparen vereinbart. Es wurde vereinbart, keine Schulden mehr zu machen (oder jedenfalls nicht mehr so viele). Man könnte nun auf die etwas absurde Idee kommen, dass ein Staat dieses Ziel dadurch erreichen kann, dass er einfach genau so viele Steuern erhebt, wie er zur Erfüllung seiner Aufgaben braucht. Nur so eine Idee. Aber wie gesagt, eine ganz schön absurde. Das geht ja auch gar nicht. Am Ende haben wir überall in Euroland so hohe Steuern wie in .... Finnland. Und mal ehrlich, ausgeglichener Haushalt hin oder her, da möchte ich nun wirklich nicht leben. Die Leute dort sollen ja total verarmt sein wegen der hohen Steuern. Können sich nicht mal Handys leisten, und die Kinder müssen täglich in der Schulkantine um eine warme Mahlzeit betteln.
- #52 04.03.2012 15:06 von
Lustig ist auch, wie man immer wieder lesen kann, dass die Griechen in Wahrheit ja gar nicht sparen. Begründung: die Schulden steigen im Verhältnis zum BSP. Dass dieses freilich zurückgegangen ist (und damit die Schuldenquote sogar dann, wenn drastisch gespart wird, steigen kann), bleibt geflissentlich unberücksichtigt.
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