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Mehr Studienanfänger denn je: Jetzt*kommt die Flut

Die Hochschulen ächzen jetzt schon unter einem Studentenansturm. Doch eine neue Prognose lässt Schlimmeres befürchten: In diesem Jahr wird es mehr Studienanfänger in Deutschland geben als jemals zuvor - und die Vorhersagen für die kommenden Jahre sind viel zu niedrig berechnet.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...774701,00.html
  1. #20

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    Zitat von hjm Beitrag anzeigen
    Sagen Sie uns, was Sie studieren? Und vielleicht auch, welche Note Sie im Deutsch-Abitur hatten? Ich frage nur aus Interesse.
    Business Law und im Deutsch-Abi waren es 7 oder 8 NP. Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern.
  2. #21

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    Zum Artikel: Wir sehen die negativen Auswüchse der Politik und insbesondere der lokalen Möchtegern-Mitbestimmer im Föderalismus. Zentrale Lösungen mit zentralen Vorgaben und Regelungen für alle und damit verbunden auch zentrale Übersicht über Entwicklungen und Bedarf könnten helfen. Dafür müssten jedoch Politiker an einigen Stellen auf Macht und Posten verzichten. Machs gut, schöne Illusion.

    Zitat von ZeroQ Beitrag anzeigen
    Ich habe WS10/11 begonnen zu studieren.Im meinen Studiengang waren 118 Studeten immatrikuliert.Jetzt nach dem Ende des SS11 sind wir ,,nur" noch ca.70-80. Und bist zum Beginn des WS11/12 werden noch mal 20-30 abbrechen oder den Studiengang wechslen.Letzten Endes werden wir wohl wirklich ab dem 4. Semester gerade noch 40 Studenen sein.Die Profs und ältere Studenen haben, dass alle gesagt.Anfangs wollte ich ihnen, dass nicht glauben.Jetzt schon und wieso sollte,dass nur in meinem Studiengang sein.Von FReunden weis ich, dass es fast überall so ist.Von daher nur die ersten paar Semester werden überfüllt und min Leuten voll sein, die sich nicht die Bohne dafür interessieren.Danach ist wirklich ein überschaubarer Kern da.
    Ich lache mich tot. Das kann nicht wahr sein, es ist zu unglaublich. Viele haben(,) das(s) beim ersten Lesen wohl nicht verstehen und glauben können.

    Zitat von Trouby Beitrag anzeigen
    Entschuldigung, das kann ich nicht unkommentiert stehen lassen. Was studieren Sie? Für ein gutes Studium ist ordentliche Rechtschreibung schon nicht unwichtig, um ernst genommen zu werden. Also bitte ein wenig Anstrengung in diesem Bereich!
    Danke für diesen Hinweis, aber es muss heißen: Für ein gutes Studium ist ordentliche Rechtschreibung wichtig(,) das(s) ist die Grundlage. Wenn so etwas repräsentativ ist sollte man eventuell ein G15 einführen. Abgesehen davon: Doppelte Verneinung ist auch nicht ungut (und auch nicht unwichtig), besonders um nicht unernst genommen zu werden. ;-)

    Zitat von forschung Beitrag anzeigen
    Sicherlich gehört eine vernünftige Orthografie zum Grundgerüst, wenn man wissenschaftliche Arbeiten verfassen will. Es gibt aber auch Studierende in Fächern in denen es nicht so extrem wichtig ist, dass die Rechtschreibung perfekt sitzt. Mich stört es auch, wenn man mir übelste Wortwahl gepaart mit massig Fehlern präsentiert, aber ich kann damit leben, so lange das nicht im universitären Umfeld geschieht. Denn privat schreibe ich z.B. nicht zwingend in perfekter Manier, da lasse ich auch gerne 5e gerade sein ...
    Ich bin der Ansicht, dass das nichts mit einem lockeren Umgang mit Rechtschreibung und Grammtaik zu tun hatte, sondern mit absoluter Unfähigkeit.
  3. #22

    Enttäuschung

    Zitat von deception Beitrag anzeigen
    Also ich kann nicht bestätigen das eine ordentliche Rechtschreibung wichtig ist um erfolgreich zu sein!

    Von 298 Studienanfänger sind es am Ende noch ca 90 übrig geblieben. Ist doch eine gute Quote unter den Anfängern .....
    Spätestens bei der Bewerbung, erforderlichen AC etc. Wird Ihnen das u.U. Ein Hemmschuh sein.Kommt natürlich auch auf den gewählten Job an.Wenn man da nichts schreiben muss, ist es wohl egal.
  4. #23

    .

    Zitat von hjm Beitrag anzeigen
    Aber genau das wurde doch gemacht.
    Die Abiturientenquote wurde erhöht, weil ein Bedarf an mehr Akademikern bestand. Wegen dem globalen Wettbewerb.
    G8 wurde eingeführt, weil ein Bedarf an jüngeren Akademikern bestand. Wegen dem globalen Wettbewerb.
    Die Wehrpflicht wurde abgeschafft, weil weniger Bedarf an einfachen Solaten besteht. Wegen dem globalen Fiedenseinsatz.
    Ja, die Auslandsorientierung! Wie wahrscheinlich viele Deutsche bedauere ich, dass wir nicht fähig waren, unser erfolgreiches Ausbildungssystem anderen Ländern schmackhaft zu machen, als da sind drei- bis viergliedriges Schulsystem, duale betriebliche Ausbildung, Diplomstudiengänge. Die deutsche Neigung zur Selbstzerfleischung, das mangelnde Selbsteinschätzungsvermögen und letzten Endes die für unser Bildungssystem tödliche anfängliche Unterschätzung der Bedeutung des PISA-Tests, den andere Länder sofort als wichtigen internationalen Wettbewerb begriffen haben – und dessen Regeln deshalb auch zielgerichtet ausgelegt wurden -, unsere Schulen dagegen als lästige Zwangsevaluation empfanden., die von Schülern und Lehrkräften gleichermaßen lustlos durchgeführt wurde.. Die Auswirkung und politische Ausschlachtung des Ergebnisses durch bestimmte ideologische Gruppen hat dann alle kalt erwischt. Anstatt danach behutsam nachzubessern, zerstören wir seitdem in blindem Reformeifer sämtliche Strukturen, die die Stärke unseres Bildungssystems einstmals ausgemacht haben und holen uns trotzdem von der OECD eine Ohrfeige nach der anderen ab, die diese genüsslich an uns austeilt.

    Die Wehrreform kam genauso zur Unzeit wie G8. Zusammen ergeben beide einen bildungspolitischen Gau, den die heutigen Abiturienten und Studenten werden ausbaden müssen und das bis weit über das Ende ihrer Ausbildung hinaus. Halbherzig eingeführte, aufgrund der Semesterzahl eben nicht auslandskompatible Bachelorstudiengänge, durch vorgeschaltete „Freiwilligen“dienste eben nicht verkürzte Ausbildungszeiten, das Beibehalten unattraktiver Ausbildungsberufe, die in anderen Ländern akademische Abschlüsse haben und deshalb höher qualifizierend sind und zu guter Letzt jetzt noch die dramatische Verschlechterung der Studienbedingungen durch Überfüllung, die zur Minderqualifizierung einer ganzen Studentengeneration führen wird.
  5. #24

    Studienabbrecher...

    Ja, unsere Politik will mehr Studenten an den Unis,
    dass dies automatisch auch dazu führt, dass die absoluten Abbrecherzahlen steigen, das vergisst man dabei gerne...
    Ich z.B. studiere Mathematik im Diplom-Studiengang, mit mir angefangen haben ~190 Studenten, heute
    (8. Semester) sind wir noch ~45...
    Bei den Informatikern und Physikern sieht es ähnlich (düster) aus...
    Und ja, sobald man wissenschaftlich arbeitet (wozu das Einreichen einer Abschlussarbeit zählen sollte...), muss die Rechtschreibung sitzen...
  6. #25

    Unmöglich

    Auf den NC-Grundlagen vom letzten Jahr bekomme ich mit meinem 2,0-Abitur keinen Studienplatz. Alle Personen mit einem Durchschnitt von 1,7 oder schlechter kommen ins Losverfahren. Das heißt ich mit 2,0 habe die gleichen Chancen wie mein verhasster Schulkollege, der nie in der Schule war, keine Hausaufgaben gemacht hat, die Lehrer beschimpft hat und es trotzdem in der Nachprüfung mit 3,9 geschafft hat!

    Das ist Gerechtigkeit!
  7. #26

    .

    Zitat von Herr Hold Beitrag anzeigen
    Spätestens bei der Bewerbung, erforderlichen AC etc. Wird Ihnen das u.U. Ein Hemmschuh sein.Kommt natürlich auch auf den gewählten Job an.Wenn man da nichts schreiben muss, ist es wohl egal.
    Leute, hört auf mit der Rechtschreibkritik an Foristenbeiträgen und denkt euch lieber (berechtigt)euer Teil! Ihr sitzt im selben Augenblick fast alle im Glashaus und ich wahrscheinlich häufig auch. Das ist dann ebenso lustig wie lächerlich und meist themenabträglich.
  8. #27

    Dr. Prof. der Capillogie

    Zitat von Gabri Beitrag anzeigen
    ....Wie wäre es, wenn endlich der tatsächliche zukünftige Bedarf ermittelt und danach auch ausgebildet wird und dieses dann auch ehrlich zugegeben wird? So schwer kann das nicht sein, denn in vielen Bereichen hat man Erfahrung mit Überschussabsolventen. .....
    Bin ich nicht so ganz Ihrer Meinung.
    Zumal eben, wenn es die Mehrheit der Jugendlichen ist, welche studiert. Da geht es sozusagen nicht mehr darum, wieviel Hirten man künftig für soundsoviel Schafe braucht. Sondern es sind dann mind. 50% der Leute sozusagen gleichzeitig Schäfer und Schaf.
    Und was braucht man dann wirklich in 7 Jahren? Was entwickelt sich dann? Welche Bedärfe werden von diesen Leuten denn dann generiert?

    Für mich stellt sich dbzgl. ohnehin die Frage, ob die Welt so kompliziert werden soll, oder bereits so kompliziert ist, dass man 50% der Bevölkerung zum Akademiker ausbilden muss, um das tägliche Leben zu meistern.

    Das Ende dieser Entwicklung sieht doch so aus:
    Ich bau dir einen Computer, dafür baust du mir ein Programm für den Computer. Damit gehen wir zum Bauern. Und der gibt uns Fleisch dafür.
    Das funktioniert doch irgendwie nicht.

    Oder machen wir aus dem Bauern einen Doktor der Agrarwissenschaften und aus dem Maurer ein Diplom-Konkretarchitekten, und dem Friseur einen Diplomcapillogen?
    Die dann zum Schweinezüchten, Mauern und Haarschneiden einen Computer brauchen?

    Und welche Bedarfsstrukturen entwickeln sich daraus dann?

    Also ich muss sagen, dass ich mir gut vorstellen kann, dass niemand weiß, welche Leute wir in Zukunft wirklich brauchen.
    Sicher ist nur eines:
    Wir brauchen extrem viele Altenpfleger.
  9. #28

    Kein Wunder

    Wenn man da Abitur an jeden verschenkt ist es doch klar, dass ein Tsunami über die jetzt schon übervollen Unis hereinbricht.
  10. #29

    Man kann schon Zweifel haben...

    Zitat von ZeroQ Beitrag anzeigen
    Kein Ding.Ich kann mit Kritik umgehen und schlage nicht gleich auf jeden ein, der mich kritisiert.Also ich studiere Business Law und ich kann noch die Rechtschreibung lernen.Viel bedenklicher ist doch, dass es Menschen gibt, die einen Dr.-Titel haben und selbst dann falsch schreiben und sich dann noch über die Rechtschreibung der Studenten beklagen.Wenn Sie Fehler gedfunden haben, wären Sie dann so freundlich, diese mir auch zu nenenn.Denn ich sehe, da keine Fehler.
    ..., ob Orthografie und Interpunktion zu Ihren starken Seiten gehören. Allerdings vermute ich, dass Deutsch nicht Ihre Muttersprache ist. Weshalb ich Ihr Deutsch für sehr gut halte.
    Meine Muttersprache ist Deutsch. Und natürlich würde ich nicht 'Business-Law', sondern Wirtschaftsrecht studieren.
    Und natürlich lese auch ich lieber Texte, über die der Autor nicht Kommata mit der Streudose verteilt.

    Aber insgesamt stört mich eher die Schludrigkeit - zum Beispiel hier:

    "Wenn Sie Fehler gedfunden haben, wären Sie dann so freundlich, diese mir auch zu nenenn.Denn ich sehe, da keine Fehler."

    Fehler beleidigen keinen vernunftbegabten Mitmenschen, Schlampigkeit schon.


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