Mehr Studienanfänger denn je: Jetzt*kommt die Flut

Die Hochschulen ächzen jetzt schon unter einem Studentenansturm. Doch eine neue Prognose lässt Schlimmeres befürchten: In diesem Jahr wird es mehr Studienanfänger in Deutschland geben als jemals zuvor - und die Vorhersagen für die kommenden Jahre sind viel zu niedrig berechnet.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...774701,00.html
  1. #10

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    Zitat von Gabri Beitrag anzeigen
    Wie wäre es, wenn endlich der tatsächliche zukünftige Bedarf ermittelt und danach auch ausgebildet wird und dieses dann auch ehrlich zugegeben wird?
    Aber genau das wurde doch gemacht.
    Die Abiturientenquote wurde erhöht, weil ein Bedarf an mehr Akademikern bestand. Wegen dem globalen Wettbewerb.
    G8 wurde eingeführt, weil ein Bedarf an jüngeren Akademikern bestand. Wegen dem globalen Wettbewerb.
    Die Wehrpflicht wurde abgeschafft, weil weniger Bedarf an einfachen Solaten besteht. Wegen dem globalen Fiedenseinsatz.
  2. #11

    Und jetzt?

    Ich habe WS10/11 begonnen zu studieren.Im meinen Studiengang waren 118 Studeten immatrikuliert.Jetzt nach dem Ende des SS11 sind wir ,,nur" noch ca.70-80. Und bist zum Beginn des WS11/12 werden noch mal 20-30 abbrechen oder den Studiengang wechslen.Letzten Endes werden wir wohl wirklich ab dem 4. Semester gerade noch 40 Studenen sein.Die Profs und ältere Studenen haben, dass alle gesagt.Anfangs wollte ich ihnen, dass nicht glauben.Jetzt schon und wieso sollte,dass nur in meinem Studiengang sein.Von FReunden weis ich, dass es fast überall so ist.Von daher nur die ersten paar Semester werden überfüllt und min Leuten voll sein, die sich nicht die Bohne dafür interessieren.Danach ist wirklich ein überschaubarer Kern da.
  3. #12

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    Zitat von kuschl Beitrag anzeigen
    Den Stress,
    den man den G8 Schülern während ihrer Schulzeit gemacht hat,
    können sie jetzt in der Wartezeit auf einen Studienplatz
    absitzen.....
    Aber Ihnen ist schon klar, dass Ihre "G8" Modell seit Ewigkeiten völlig normal in Deutschland vertreten ist? Die Schüler in den betreffenden Ländern schneiden bei pisa & co übrigens nicht schlechter ab, als die der "G9"-Generationen in anderen Ländern. Die werden auch nicht früher eingeschult. Die Umstellung wird einfach schlecht gewesen sein, aber das 13. Schuljahr hätte Ihren Nachkommen nun auch nichts mehr rausgerissen. Oder sind die Ihrigen nicht so schlau und fix wie die Kinder in anderen Teilen Deutschlands?

    Was sich aus dem Artikel ergibt ist einfach. Der Hochschulpakt funktioniert nur, weil er auf dem Rücken von uns Studenten ausgetragen wurde und wird. Wir sind schließlich die Leidtragenden bei der Rechnung mehr Studenten = weniger Professoren. Es ist ja so, dass viele Hochschulen auslaufende Professuren gar nicht neu besetzten, weil sie nicht wissen wovon sie das bezahlen sollen. Aber hauptsache die Politik kann sich wieder über mehr Studenten freuen, die dann in den Hörsäälen der Unis auf dem Fußboden vor der Hörsaaltür kauern...
  4. #13

    Das war ja wieder klar

    Ich muss mich hier doch wieder einmal wundern:

    Anstatt dass man eine steigende Zahl Studierender - obgleich durch doppelte Abiturjahrgänge und ausgesetzte Wehrpflicht - als etwas Positives ansieht, wird wieder einmal der Politik Fehlverhalten vorgeworfen.

    Dass sich womöglich die gleichen Kritiker zuvor die Sinnlosigkeit der Wehrpflicht angeprangert haben und in Berichten über Fachkräftemangel den Politikern ein Versagen im Bezug auf Abiturienten und zu wenige Studierende vorgeworfen haben, was jetzt im Nachschuss wieder kritisiert wird, war ja wieder abzusehen.

    Außerdem steht im Artikel doch auch, dass meist die Studienplätze an den Wunschstandorten Mangelware sind und, dass die Bereitschaft den Wohnort zu wechseln nicht da ist.

    Tja da muss ich dann sagen: im Abi mehr anstrengen um den NC zu schaffen für die Wunsch-Uni, warten auf's nachrückverfahren oder eben das Glück woanders versuchen (im Osten z.B.)
  5. #14

    die armen Professoren

    Die armen Professoren werden ja jetzt schon ständig von den Studenten beim "Forschen" gestört. Wie soll das denn erst in Zukunft werden?
  6. #15

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    Zitat von ZeroQ Beitrag anzeigen
    "Die Profs und ältere Studenen haben, dass alle gesagt."
    ...
    "Anfangs wollte ich ihnen, dass nicht glauben."
    ...
    "Jetzt schon und wieso sollte,dass nur in meinem Studiengang sein."
    Entschuldigung, das kann ich nicht unkommentiert stehen lassen. Was studieren Sie? Für ein gutes Studium ist ordentliche Rechtschreibung schon nicht unwichtig, um ernst genommen zu werden. Also bitte ein wenig Anstrengung in diesem Bereich!
  7. #16

    Erbsenzählerei

    Zitat von Trouby Beitrag anzeigen
    Entschuldigung, das kann ich nicht unkommentiert stehen lassen. Was studieren Sie? Für ein gutes Studium ist ordentliche Rechtschreibung schon nicht unwichtig, um ernst genommen zu werden. Also bitte ein wenig Anstrengung in diesem Bereich!
    Sicherlich gehört eine vernünftige Orthografie zum Grundgerüst, wenn man wissenschaftliche Arbeiten verfassen will. Es gibt aber auch Studierende in Fächern in denen es nicht so extrem wichtig ist, dass die Rechtschreibung perfekt sitzt. Mich stört es auch, wenn man mir übelste Wortwahl gepaart mit massig Fehlern präsentiert, aber ich kann damit leben, so lange das nicht im universitären Umfeld geschieht. Denn privat schreibe ich z.B. nicht zwingend in perfekter Manier, da lasse ich auch gerne 5e gerade sein ...
  8. #17

    ...

    Zitat von Trouby Beitrag anzeigen
    Entschuldigung, das kann ich nicht unkommentiert stehen lassen. Was studieren Sie? Für ein gutes Studium ist ordentliche Rechtschreibung schon nicht unwichtig, um ernst genommen zu werden. Also bitte ein wenig Anstrengung in diesem Bereich!
    Kein Ding.Ich kann mit Kritik umgehen und schlage nicht gleich auf jeden ein, der mich kritisiert.Also ich studiere Business Law und ich kann noch die Rechtschreibung lernen.Viel bedenklicher ist doch, dass es Menschen gibt, die einen Dr.-Titel haben und selbst dann falsch schreiben und sich dann noch über die Rechtschreibung der Studenten beklagen.Wenn Sie Fehler gedfunden haben, wären Sie dann so freundlich, diese mir auch zu nenenn.Denn ich sehe, da keine Fehler.
  9. #18

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    Zitat von ZeroQ Beitrag anzeigen
    Die Profs und ältere Studenen haben, dass alle gesagt.Anfangs wollte ich ihnen, dass nicht glauben.Jetzt schon und wieso sollte,dass nur in meinem Studiengang sein.Von FReunden weis ich, dass es fast überall so ist.
    Sagen Sie uns, was Sie studieren? Und vielleicht auch, welche Note Sie im Deutsch-Abitur hatten? Ich frage nur aus Interesse.
  10. #19

    Also ich kann nicht bestätigen das eine ordentliche Rechtschreibung wichtig ist um erfolgreich zu sein!

    Von 298 Studienanfänger sind es am Ende noch ca 90 übrig geblieben. Ist doch eine gute Quote unter den Anfängern im Bezug auf die Abbrecher .. Und außerdem wird durch die bologna Reform genügend Menschen aussortiert. Unsere Bildungspolitik ist ein Haufen schrott und das nur weil 16 unterschiedliche existieren und 16 Politiker herum spielen ..

    Also bitte verschont mich mit eurem pseudo intellektuellem gequatsche das eine Rechtschreibung wichtig ist um Erfolg zu haben oder ernst genommen zu werden und ebenso das die Politiker in diesem Land unfehlbar sind.