Allmählich fühlt man sich im eigenen Land auch als nicht unmittelbar vom Spruch der Verfassungsrichter Betroffener nicht mehr ausgegrenzt. Und das ist gut so!
DPADie Verfassungsrichter haben das Adoptionsrecht für Homosexuelle deutlich ausgeweitet - sehr zum Unmut der Union. Begeistert wurde das Urteil dagegen in der Opposition aufgenommen. Die SPD wertet den Spruch als "schallende Ohrfeige" für die Kanzlerin.
SPD und Grüne jubeln über Adoptionsrechte für Homosexuelle - SPIEGEL ONLINE
Allmählich fühlt man sich im eigenen Land auch als nicht unmittelbar vom Spruch der Verfassungsrichter Betroffener nicht mehr ausgegrenzt. Und das ist gut so!
ein brutal, jaehzorniger vater und eine psychisch instabile mutter haben aus mir keinen schlechten menschen werden lassen. wieviel mehr wird ein aufwachsen gut werden, wenn er von 2 liebenden elternteilen erzogen wird. egal ob schwul oder hetero!
heteropaare sind also der garant fuer sie?
mal ein paar Phrasen losgelassen, ohne Sinn und Verstand? Natürlich sind nicht alle gleich, was auch übrigens nicht der Kern des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes ist.
Hier geht es um das Kindeswohl. Jede Entscheidung, die dem Wohl eines Kindes dient, gilt es zu feiern. Ein Kind, das bei Homosexuellen aufwächst, welche sich bewusst für dieses entschieden haben, hat eine gute Startposition. Bei jeder Adoption müssen geordnete Verhältnisse vorgewiesen werden.
Es hat eine bessere Startposition als ein Kind, das im Suff gezeugt wurde und im späteren Leben vom Jugendamt betreut wird. Bei der Zeugung eines Kindes müssen keine geordneten Verhältnisse vorgewiesen werden.
Sie sehen also, ein Kind kann durchaus besser bei Adam und Adam aufgehoben sein, als bei Adam und Eva.
Ich war jetzt wirklich überrascht und schockiert, dass manche hier tatsächlich schreiben, dass homosexuelle Paare keine guten Eltern sein können. Man liest ziemlich oft im Spiegel, dass Mütter (also Frauen eines heterosexuellen Paares) ihre Kinder aus dem Fenster werfen oder dass Kinder bei ihren Pflegefamilien zu Tode misshandelt werden. Dann ist es doch zu befürworten, dass diejenigen Menschen Kinder adoptieren können, die wirklich Kinder haben wollen.
Btw... dass Kommentare wie die von manu87 weltfremd und menschenverachtend sind, dürfte wohl jedem klar sein. Darauf muss man hoffentlich nicht mehr eingehen.
Abgesehen davon, daß ich das mit Sicherheit nicht schon im Kindergarten gelernt habe: was genau hat das mit dem Thema zu tun?
Klar, Heteros machen Kinder. Und manchmal sind sie derartig verlottert, arm oder unfähig, daß sie die Kinder zur Adoption freigeben müssen. Wie gut, wenn dann ein vom Jugendamt auf Herz und Nieren überprüftes Lesbenpaar kommt und sich der armen Kinder annimmt.
Nein.
Das Argument hakt an allen Ecken und Enden. Selbst wenn Homosexuelle qualitativ nicht gleichwertige Eltern sein können, wofür es keinerlei Hinweise gibt, heisst das doch noch lange nicht, dass alle Menschen in jeder Hinsicht gleich sind.
Es ist keine Beleidigung, sondern Unsinn.Oder wäre das Ihrer Ansicht nach eine Beleidigung für Homosexuelle? Damit würden Sie ja geistig Behinderte diskriminieren...
fuer die Regierung, im Gegenteil. Das Gericht mag aus political correctness entschieden haben, ich bin mir aber sicher, dass die weitaus meisten Deutschen es nicht gut finden wenn Schwule oder Lesben Kinder adoptieren koennen, die dann bald nach dem Vater oder der Mutter fragen. In diesem Sinne Spiel, Satz und Sieg Merkel. Es gibt schon genug Patchworkfamilien, oft auf dem Ruecken der KInder ausgetragen. Warum sollen wir hier die Orientierungslosigkeit noch weiter ausbauen ?