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Mehr Menschen in Arbeit: Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt

Der Aufschwung erreicht endlich auch den Jobmarkt: Erstmals seit der Finanzkrise ist die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland wieder gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt sind nun 40,3 Millionen Menschen in Arbeit - 72.000 mehr als vor einem Jahr.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...712442,00.html
  1. #50

    1.500 Euro netto

    Zitat von Das Auge des Betrachters Beitrag anzeigen
    Jemand der ganztags arbeitet und unter 1.500€ netto verdient, der ist arbeitslos, weil in Proportion zu unserer Gesellschaft und den alltäglichen Kosten die der Einzelne in ihr hat, ist das kein Lohn sondern eine Lebenserhaltungsmassnahme.
    Wer mit 1.500 Euro Nettogehalt nicht auskommt, der hat eher ganz andere Probleme. Zur "Lebenserhaltung" reicht das wohl locker.
  2. #51

    Unterbeschäftigung

    Zitat von R Zufall Beitrag anzeigen
    Es gibt "Unterbeschäftigte", die auch nicht in der Statistik der BA drin sind, weil sie aus welchen Gründen auch immer keinen Anspruch auf AlG 1 oder 2 haben. Intern und manchmal in Interviews sagt die Spitze der BA, dass alles zusammen genommen die Unterbeschäftigung in D fast 8 Millionen Menschen beträgt. Menschen, nicht halbe oder viertels Arbeitsstellen.
    Wie gesagt, die Zahl der Unterbeschäftigten ist nicht aussagekräftig. Wenn jemand 30 statt 40 Stunden arbeitet und er will mehr, dann gilt er auch schon als "unterbeschäftigt" etc. Sie können die Zahlen gern nach oben treiben, kommt sicher bald der nächste, der 10 Mio. bietet. Sachlich und dem Thema gerecht wird dies allerdings nicht.
  3. #52

    123

    Mal 'ne blöde Frage:

    Wenn im produzierenden Gewerbe weniger Leute arbeiten, also weniger Leute arbeiten, die wirklich etwas erwirtschaften, dann wird doch das Geld weniger, oder ?
    Wenn dann im Dienstleistungsektor, also dort wo zwar gearbietet wird aber keine Wertschöpfung ( oder wie das heißt ) stattfindet, mehr Leute arbeiten, dann ...
    Hm. Hört sich komisch an.
  4. #53

    .

    Zitat von tzünisch Beitrag anzeigen
    Mal 'ne blöde Frage:

    Wenn im produzierenden Gewerbe weniger Leute arbeiten, also weniger Leute arbeiten, die wirklich etwas erwirtschaften, dann wird doch das Geld weniger, oder ?
    Wenn dann im Dienstleistungsektor, also dort wo zwar gearbietet wird aber keine Wertschöpfung ( oder wie das heißt ) stattfindet, mehr Leute arbeiten, dann ...
    Hm. Hört sich komisch an.
    Nö.

    Denn: Für Dienstleistungen bezahlen Sie ja auch. Also wird dort auch Wert geschöpft.
  5. #54

    Titel gibts auch

    Zitat von Kasseler Beitrag anzeigen
    Wer mit 1.500 Euro Nettogehalt nicht auskommt, der hat eher ganz andere Probleme. Zur "Lebenserhaltung" reicht das wohl locker.
    Kommt drauf an, wo Sie leben und ob Sie alleinstehend sind oder Familie haben.... in meinem Heimatort wäre ich mit 1500 € Netto schon fast reich für meine Verhältnisse, weil ich da eine Wohnung für 300 Euro bekommen kann (warm), lebe ich in München, sieht das schon ganz anders aus.
  6. #55

    5 Mrd.

    Zitat von fgranna Beitrag anzeigen
    Genau das frage ich mich auch. Wenn man eine Vollzeitstelle in zwei Mini-Jobs Teilt ist es zwar schön das nun statistisch zwei Leute arbeiten. Nur Leben können die davon alleine nicht. Ich würde gerne mal Zahlen sehen was das den Staat (und damit uns allen in diesem Land) an "Aufstockungen" kostet.
    Ich meine, kürzlich mal etwas von fünf Milliarden Euro Aufstockerzahlungen in 2009 gelesen zu haben. Falls ich dies jetzt mit etwas anderem verwechseln sollte, möge man mich bitte korrigieren.








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