Mehr Jobsuchende im Juli: Krise bedroht deutsches Arbeitsmarktwunder

ddpNoch sieht es gut aus am deutschen Arbeitsmarkt - die Zahl der Jobsuchenden stieg im Ferienmonat Juli nur leicht um 67.000. Doch erstmals macht sich die schwächere Konjunktur bemerkbar: Der positive Trend droht zu kippen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...847322,00.html
  1. #1

    Panta rhei

    Panta rhei. Erst waren die Blasenwirtschaften rund um die Welt gut um den deutschen Export zu dopen, nun sind die Blasen geplatzt bzw. in öffentliche Schulden umgewidmet, und die Party hat auch bei uns ein Ende. C'est la vie.
  2. #2

    Deutsches Arbeitsmarktwunder

    da wundert es mich schon was bei diesen Ergebnissen ein Wunder sein soll,2,8 Mill.offizielle Arbeitslose und 2,8 Mill inoffizielle Arbeitslose 2 Mill.Arbeitslose Asylbewerber.Für mich ist das kein Wunder sondern Massenarbeitslosigkeit.
  3. #3

    Natürlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Noch sieht es gut aus am deutschen Arbeitsmarkt - die Zahl der Jobsuchenden stieg im Ferienmonat Juli nur leicht um 67.000. Doch erstmals macht sich die schwächere Konjunktur bemerkbar: Der positive Trend droht zu kippen.

    Arbeitslosenzahl steigt im Juli um 67.000 - SPIEGEL ONLINE
    ist Deutschland keine Insel. Auch hier wird man schon sehr bald die Auswirkungen der Eurokrise / Weltfinanzkrise zu spüren bekommen. Weniger Exporte, weniger Arbeitsplätze, weniger Steuereinnahmen. Auf der anderen Seite eine sehr wahrscheinliche unbegrenzte Übernahme von Schulden aller Euromitgliedsstaaten. Rosige Zeiten sehen anders aus. Anstatt zu versuchen wenigstens das Deutsche Steuergeld zu retten wird unsere Wirtschaftsleistung verschenkt an andere Staaten.
  4. #4

    das war es dann wohl

    Jobwunder? Das haben doch wohl nur Leute gesehen die es sehen wollten. Klar gab es mehr Jobs. Es gab so viele dass manche Leute gar zwei davon hatten (anders konnte man nämlich nicht überleben).
    Daß das "Wunder auf dem Arbeitsmarkt" in dem Moment beendet sein würde in dem unsre Nachbarn weniger Geld haben, das war vorhersehbar. Nicht sehen wollten es nur die die im Zweifel an das "Rauspauken des Führers" durch die Geisterarmee Wenck gesehen hätten. M.a.W. hier war eher der Wunsch der Vater des Ganzen. Es bewahrheitet sich eben doch die Weisheit Henry Fords daß Autos keine Autos kaufen.

    Jahrelange Lohnzurückhaltung, Umverteilung und Verschieben der Mittel an die MONOPOLY-Börsen bringt es eben nicht, sorry Angy, sorry Peer, sorry Wolfgang, sorry Claudia und wie Ihr alle heißt die die Fahne einer längst untergegangenen sozialen Marktwirtschaft hochhaltet und in Wirklichkeit dem Neoliberalismus hinterhechelt. Fangt schon mal die Giterren zu stimmen. Der Song der jetzt kommt heißt "It's all over now Baby Blue".
  5. #5

    Zitat von theodorheuss Beitrag anzeigen
    Anstatt zu versuchen wenigstens das Deutsche Steuergeld zu retten wird unsere Wirtschaftsleistung verschenkt an andere Staaten.
    Aber genau darauf waren wir doch jahrelang stolz, fast alle haben sich über Exportüberschüsse gefreut.
  6. #6

    mimimimimi

    bin ja mal auf die Bundestagswahl gespannt... das dumme Volk wird schon die richtigen wählen, damit wir auch Katastrophenmeldungen a la Griechenland und Spanien bekommen!!!
  7. #7

    Irgendwie fühlen sich Journalisten nur wohl, wenn sie Negatives berichten können. Das etwas droht ist eigentlich immer so.
  8. #8

    Deutsches Arbeitsmarktwunder?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Noch sieht es gut aus am deutschen Arbeitsmarkt - die Zahl der Jobsuchenden stieg im Ferienmonat Juli nur leicht um 67.000. Doch erstmals macht sich die schwächere Konjunktur bemerkbar: Der positive Trend droht zu kippen.

    Arbeitslosenzahl steigt im Juli um 67.000 - SPIEGEL ONLINE
    Habe ich da etwas verpasst? Welches Arbeitsmarktwunder gab es denn? Meine Güte SPON, ihr glaubt das doch wirklich nicht was man euch erzählt, oder? In Wirklichkeit sieht es so aus, dass wir wesentlich mehr Arbeitslose und Aufstocker haben als uns alle lieb ist. Dieses Verlogene von oben kotzt einem richtig an...!
  9. #9

    So langsam...

    erreicht Spiegel online Bild niveau. Selbst eine gute Nachricht schaffen Sie ins Gegenteil zu verdrehen und eine Bedrohung zu sehen. Statt eines Titels "Deutscher Arbeitsmarkt von Krise unbeeindruckt" wird eine Krise herbeibeschworen.