DPADie Europäische Zentralbank muss ihren Personalbestand womöglich kräftig aufstocken. Die "Financial Times" zitiert aus einem Gutachten, wonach die EZB rund 2000 zusätzliche Mitarbeiter benötigt. Grund ist der Aufbau der Euro-Bankenaufsicht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-881482.html
Ich möchte meine Vorredner bitten, die orakelte EU Kostenexplosion noch mal nachzurechnen. Die EZB geht davon aus, die Banken der Eurozone mit maximal 2000 Mitarbeitern bewerkstelligen zu können. (Nach eigenen Angaben sogar mit der Hälfte.) Allein die Bundesbank benötigt derzeit 1500 Mitarbeiter. Punkt a) Da Bankenaufseher nicht vom Himmel fallen, ist die EZB wohl die künftige Wirkungsstätte der deutschen Beamten. Zumindest sollten sie bei einer Bewerbung die besten Chancen haben... Punkt b) Leider kann davon ausgegangen werden, dass die EZB längst nicht alle Mitarbeiter der nationalen Bankenaufsichten der Eurozone benötigt. Damit wäre Brüssel auf längere Sicht deutlich effizienter als Deutschland, Frankreich, Italien etc. Die Probleme treten meines Erachtens eher in den nationalen Behörden auf, bis alle überzähligen Mitarbeiter anderweitig beschäftigt werden. Und am Ende vom Tag zahlt der europäische Steuerzahler (also auch der deutsche) deutlich weniger für Gehälter in der Bankenaufsicht.
Hier können sich die Bewerber melden. Natürlich ist es gut eine gehörige Menge an Vitamin B mitzubringen. Etwa Verwandte, Bekannte die Politiker sind innerhalb oder außerhalb der EU, oder am besten Goldman Sucks in allen Varianten. Damit dürfte man einen der beliebten Placebo- Bankenaufsichtsjobs ergattern. Ab dann hat man in der Regel ausgesorgt. Man kann den berühmten Drehtüreneffekt nutzen um später an politischen Ämter zu kommen oder Bankenführungskraft zu werden.
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Sorgen das man die Voraussetzungen nicht erfüllt oder das einem die Kompetenz fehlt, braucht man sich in keinster Weise zu machen, denn vergeigt man ein paar Milliarden.......dann kann das der deutsche Steuerzahler schon wieder richten. Sogar ohne das dies an die große Glocke gehängt wird, kann das der ESM wieder ausgleichen. Ansonsten arbeitet man so unauffällig wie die Bafin. Also nix zu tun, viel Zeit für Meetings, Reisen, Sonne, Freizeit, Partys usw.
Bernd Senf 6. Euro-Krise, Dollar-Krise und Weltfinanzkrise - Bankrott der herrschenden Geldordnung - YouTube
Natürlich bekommt man diesen Job auch ädäquat entlohnt. Darum braucht man sich nicht zu kümmern. Vieles geht auf Spesen und den Rest bekommt man von verschiedenen Banken einfach zugesteckt die Hilfe benötigen.
.... ich wundere mich immer wieder, wie einige anderen Forumskollegen auch, dass bei der Besetzung von EU-Jobs Deutschland wesentlich schlechter fährt, als z.B. Frankreich, England und Italien. Dies, obwohl wir das wirtschaftliche Rückgrat der EU sind. Ich frage mich, warum unsere Regierung nicht offensiver unsere Position und Interessen in der EU vertritt. Das gilt auch für die Position des Eurogruppenchefs, den man Deutschland wieder mal vorenthalten hat. Es scheint mir manchmal, als hätten sich die Anderen gegen uns verschworen, um uns zu auszunehmen .... und dann wundern sich unserer Politiker, dass EU mehr in Un-Wort im Sprachgebrauch ihrer Bürger darstellt.