Nun, ich bin kein großer Anhänger der Wachstumsideologie. Oder anders ausgedrückt: Ich sehe da auch einige Bruchlinien im Konzept. Aber das was ich auf obiger Seite lesen musste, ist eine Ansammlung von Geschwurbel.
Es wird mal wieder die Bibel uminterpretiert und das als Beweis benutzt. Ich kann auch eine beliebige Zeichenkette nehmen, der eine Bedeutung zuschreiben und damit begründen, dass ich recht habe. Es ist dennoch nur Geschwurbel so zu handeln. Und nur weil vor 2000 oder 1000 Jahren jemand etwas in ein Buch geschrieben hat muss das ja noch lange nicht richtig sein.
Was dem Text aber wirklich fehlt, sind irgendwelche Aussagen. Da steht nur: Oh das steht schon hier und da und damit ist dieses und jenes gemeint. Ja und? So what?
Das Problem der "Liquiditätsfalle" wurde schon vor Keynes erkannt. Und alle anderen angesprochenen Probleme sind auch alle bekannt. Auch wenn sich die Politik bisher weigert hier auf die Ökonomen zu hört. Ist ja auch schwierig es gibt ja auch noch andere Meinungen.
Was fehlt ist ein Gegenentwurf. Und nicht so viel Esoterik.
Ach ja es wird noch der Unterschied zwischen Markt und Kapitalismus hingewiesen. Aber auch hier wird nicht auf die Unterschiede eingegangen. Und die eingehängten PDFs strotzen von Seltsamen.

Antworten / Zitieren

