APZüge stehen still, Krankenhäuser arbeiten im Notbetrieb: In Indien haben Hunderte Millionen Menschen keinen Strom. Experten sprechen vom größten Blackout seit einem Jahrzehnt - es könnte bis zu zwölf Stunden dauern, die Versorgung wieder herzustellen.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...847094,00.html
aber das Telefon ist defekt.
kriegen wir hier bestimmt auch bald. An der Infrastruktur kann man eben am schönsten sparen und weiter massig Geld verdienen. Hauptsache die Privatisierungserlöse, Dividenden und Bonuszahlungen stimmen. Zuletzt kam nebenher raus, dass ein Stromausfall hier in Bonn nur deshalb so glimpflich ablief, weil aus alten Hauptstadtzeiten ein völlig überdimensioniertes System vorgehalten wird.
...was muessen Sie sich fuer klug halten. Aus dem tiefen Tal der Ahnungslosigkeit laesst sich die Lage bestens ueberblicken und da klingen die hohlen Sprueche auch besser. Moeglicherweise sind Sie ja ein Experte fuer den Aufbau von Infrastrukturen in Laendern mit > 1 Milliarde Menschen, dann entschuldigen Sie bitte meinen vorlauten Kommentar.
Fundierte, notorische Weltverbesserung ist das beste was den Schwellen- und Entwicklungslaendern passieren kann.
Der massive Einsatz von Klimaanlagen führt natürlich zum Kollaps. Der Aufwuchs der Megastädte mit den damit verbundenen örtlichen Temperaturerhöhungen nebst fehlender natürlicher Kühlung erzwingt fast deren Einsatz. Hinzu kommt, dass sich in vielen Bereichen von Industrie und Dienstleistung sich eine westliche Kleiderordnung etabliert hat, die ein Herunterkühlen der Arbeitsumgebung notwendig macht.
"Klimaanlagen" sind echte Stromfresser, aber "global warming" kann man nicht mit Stromverbrauch bekämpfen. Wenn wir weiter skupellos mit dem Weltklima spielen und neuerdings sogar wieder Braunkohlendreckschleudern bauen, wird die Stromversorgung nicht nur in Indien zusammenbrechen. Die Energiewende muss schneller vorangetrieben werden. Die sauberste Lösung sind Sonne und Wind. China ist auf dem Weg. Indien auch?
Ach Gott ja, nun kommen wieder die Kommentare aus einem Land, welches nicht eine einzige Mega-City vorweisen kann und wo in den Zügen die Aircon ausfällt. Vielleicht mal statt Mallorca den Städte-Trip in Asien buchen. Asiaten können sich ein gewisses Grinsen über die Skyline von Frankfurt nicht verkneifen. Und ich hörte mal, dass sowas sogar in den USA passiert ist. Sind zum Mond geflogen, aber die Fahrstühle bleiben stehen, werter Mitforist Nr. 3 - Na ja, da gabs dann einen Baby-Boom, ist ja auch schön.
oder glaubt jemand, daß die Energiewende poblemlos vonstatten geht. Der Unterschied zu Indien besteht darin, daß es uns zu kalt wird statt zu heiss. Wenn dann in eingen Jahren im Januar bei minus 15°C und wenig Wind unsere alternativen Energien versagen werden wir auch Erfahrung in Bezug auf Stromausfälle sammeln.