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Mega-Abwertung: Griechenland wehrt sich gegen Rating-Riesen

Der Rating-Riese Moody's äußert massive Zweifel an Griechenlands Zahlungsfähigkeit: Die US-Agentur stufte das Euro-Krisenland um gleich drei Stufen herab. Die Regierung in Athen*spricht von einer "völlig unberechtigten" Aktion - die Entscheidung ignoriere die jüngsten Sparmaßnahmen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...749412,00.html
  1. #90

    Einfach keine ahnung

    Zitat von archontas Beitrag anzeigen
    Die Sache ist doch die; Da gibt es viele viel Heuschrecken, und die machen jetzt Festmahl. Und in der Zeiten vor und während der Finanzkrise haben ja eindrucksvoll gesehen was.....
    Ja klar, die Heuschrecke, wer soll das sein?? Die hat sich Münte schon eingebildet :D
    Einführung der Drachme bringt übrigens noch mehr Schulden, da diese ja auf Euro lauten, eine Abwertung also zu steigenden Schulden führt, gell? Vielleicht hätten die Griechen mal überlegen sollen, wie sie bei Fälligkeit ihre Schulden zurückzahlen. Nein, wir machen lieber noch mehr Schulden, egal ob man eine Wirtschaft hat und 50 % der Leute in nutzlosem Staatsdienst arbeiten. Da sind natürlich die anderen Schuld...
  2. #91

    ratinggrundlagen

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    Moody’s ist ein US-Konzern mit 4.500 Mitabeitern und Vetretungen in 26 Ländern – über Gemecker aus Berlin würde man in New York nur müde lächeln, außerdem haben die deutschen Politkasper .....
    dachte ich zuerst auch, vielleicht ist die logik ganz anders. hiter dem dollar steht fiat und die fed. die kann immer so viel geld drucken, wie die amerikaner gerade brauchen. somit werden die schulden immer bedient also immer aaa als rating, egal wie gut oder schlecht amerika da steht.

    wenn sich die logik allerdings mal beim anleger rumspricht wird er das geld lieber in ländern anlegen, wo er was verlieren kann, wie z.b. griechenland.

    solange die usa ihre kredite in usd aufnehmen können ist die begleichung immer sicher. nur die valuta der rückzahlung kann wesentlich schlimmer aussehen als in griechenland.
    d.h. das aaa rating ist eigentlich amerikas größtes problem. es weiss nur noch niemand so richtig. es sagt nämlich im falle amerikas nichts aus.

    über griechenland kann man mehr oder weniger begründete aussagen treffen bezüglich der zahlungsfähigkeit.
  3. #92

    Die Ratingagentur ...

    will ja Vertrauen gewinnen, nach der Finanzkrise.

    Also besser erstmal abwerten, zu viel Vertrauen sollte man da nicht.

    Die Griechen sind schon ewig verschuldet, haben ihre Bilanzen gefälscht, umd en Euro zu bekommen und machen Schulden wie eh und je.
  4. #93

    Keine Panik.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Rating-Riese Moody's äußert massive Zweifel an Griechenlands Zahlungsfähigkeit: Die US-Agentur stufte das Euro-Krisenland um gleich drei Stufen herab. Die Regierung in Athen*spricht von einer "völlig unberechtigten" Aktion - die Entscheidung ignoriere die jüngsten Sparmaßnahmen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...749412,00.html
    Man sollte auch die Vorteile sehen. Niedrige Kredidwürdigkeit hält einen davon ab noch mehr Schulden zu machen. Vielleicht haben ja jetzt wieder lokale Lösungen und Innovationen Zukunft. Man muss nur alles schön im Land halten und die Heuschrecken weit weg.

    Bescheidenheit ist wieder in...
  5. #94

    Griechenland

    Zitat von meslier Beitrag anzeigen
    Kein Weg führt daran vorbei - Griechenland muss umschulden, und Griechenland muss zumindest zeitweise aus dem Euro-Raum. Je später daspassiert um so teurer kommt uns das Griechenland-Abenteuer.
    Ich fürchte eoinfach nur Umschulden reicht nicht.

    Insolvenz ist das Zauberwort: der Staat geht krachen, jegliches Vermögen wird liquidiert und fertig. Tut weh, ist auch nicht sonderlich angenehm, aber immernoch besser als ein langsames Siechtum ohne jede Hoffnung. Weil: 'n vollständig von jeglichen Verbindlichkeiten befreiter Staat (bzw eine Person) kann freier handeln als einer, der von jedem Euro die Hälfte allein für die Zinstilgung wieder ausgeben muss ...
  6. #95

    Schuldenkrise

    Zitat von Michael Giertz Beitrag anzeigen
    Ich fürchte eoinfach nur Umschulden reicht nicht.

    Insolvenz ist das Zauberwort: der Staat geht krachen, jegliches Vermögen wird liquidiert und fertig. Tut weh, ist auch nicht sonderlich angenehm, aber immernoch besser als ein langsames Siechtum ohne jede Hoffnung. Weil: 'n vollständig von jeglichen Verbindlichkeiten befreiter Staat (bzw eine Person) kann freier handeln als einer, der von jedem Euro die Hälfte allein für die Zinstilgung wieder ausgeben muss ...
    Also bei ner sogenannten juristischen Person wäre das mittlerweile nen Straftatbestand, was da in und mit Griechenland geschieht: Insolvenzverschleppung.
    Denke aber sowieso, daß wir nach den Wahlen in BaWü mehr erfahren werden....
  7. #96

    Doch Doch Drachme löst alle Probleme, sagt auch Henkel;-)

    moin-moin
    mein lieber
    Zitat von stalleone Beitrag anzeigen
    Ja klar, die Heuschrecke, wer soll das sein?? Die hat sich Münte schon eingebildet :D
    Es ist doch hinreichend Bekannt wer bzw. was Heuschrecken sind. Und ein Blick auf die Futures zeigt wer da im Moment am ein sacken ist. Oder schauen Sie sich die Indiezies nie an? o.k. Ausser den Heuschrecken sacken im Moment natürlich auch diverse Europäische Banken sowie die Deutsche Regierung ein, die ja mit einem Spread von ca. 3% das Geld den GR weiter leiht aber lassen wir das mal...

    Zitat von stalleone Beitrag anzeigen
    Einführung der Drachme bringt übrigens noch mehr Schulden, da diese ja auf Euro lauten, eine Abwertung also zu steigenden Schulden führt, gell? Vielleicht hätten die Griechen mal überlegen sollen, wie sie bei Fälligkeit ihre Schulden zurückzahlen. Nein, wir machen lieber noch mehr Schulden, egal ob man eine Wirtschaft hat und 50 % der Leute in nutzlosem Staatsdienst arbeiten. Da sind natürlich die anderen Schuld...
    Oh nein mein Lieber die Schulden werden nicht mehr, denn die werden natürlich abgeschrieben oder bis in alle Ewigkeit bzw. bis GR wieder den € hat gestundet und die Finanzwelt guckt in die Röhre!

    Und das mit den 50% nimm ich jetzt mal als rhetorische Übertreibung, denn wir sind hier ja nicht im Forum von Bild wo Populismus mit falschen Nummern betrieben wird;-)
  8. #97

    ......

    Ich weiß garnicht wieso sich beschwert wird, der Schritt war notwendig und hoffentlich wird das Problem "Griechenland" endlich gescheit angegangen oder von mir aus auch "entfernt" ;)
  9. #98

    Aussenwirtschaftliches Gleichgewicht

    Zitat von heliconia Beitrag anzeigen
    Man sollte auch die Vorteile sehen. Niedrige Kredidwürdigkeit hält einen davon ab noch mehr Schulden zu machen.
    Es wird dazu führen dass Staaten die stark verschuldet sind, versuchen weitgehend autark zu leben. D.h. die Staaten werden protektionistisch reagieren.

    Dumm nur wenn wir unsere Maschinen, Autos usw. nach Griechenland verkaufen wollen.

    Kein Land der Welt kann dauerhauft einen grossen Importüberschuss haben, weil es sich dann zu stark verschuldet und die Schulden dann nicht mehr zurückzahlen kann.

    Dass implizert aber für Deutschland, dass wir nicht darauf hoffen können dass die Griechen (und Spanier, Portugiesen, Iren, Intaliener) dauerhaft mehr Produkte von uns kaufen als sie uns verkaufen.

    In meiner Schulzeit habe ich gelernt, dass ein aussenwirtschaftliches Gleichgewicht erstrebenswert ist. Das ist ein Ziel des magischen Vierecks. Aus welchem Grund die Volkswirtschaft das Ziel scheinbar aufgegeben hat, verstehe ich nicht.

    Die Betonung in meinen Sätze liegt aber auf dem Wort dauerhaft. Es ist kein Problem in einem Jahr Export(vize)weltmeister zu sein. Aber hohe Exportüberschüsse sind kein erstrebenswertes Ziel. Auf lange Sicht sollten sich Importe und Exporte ausgleichen.
  10. #99

    @graf koks,

    Zitat von graf.koks Beitrag anzeigen
    Erst wenn als erster Schritt die Vorstandsmitgieder der Rating-Agenturen inklusive ihrer Arbeitshunde mit Betonsocken in der Hudson-Bay entsorgt werden, können sich die Länder der Erde vom Würgegriff der Banken befreien. Zweiter Schritt: Banker und "Anlageberater" und Spekulanten. In Frankfurt kann man den Main benutzen.
    das wäre Mord außerdem auch nicht nötig.

    Die Abhängigkeit von den Banken ist nicht zwingend. Sowohl als Staat als auch als Privatperson braucht man einfach nur das kaufen, was man sich erarbeitet hat. Die einfachste Art den Banken- Ratingsagenturen- und Spekulantensumpf trocken zu legen. Nicht auf Frau Merkel und Herrn Trichet warten, sondern loslegen!
    Wäre das nicht weltweit eine geniale Idee?








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