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Meeresspiegel-Karte: Ozeanbeulen bedrohen Küstenstädte
GFZSatelliten offenbaren rätselhafte Veränderungen der Weltmeere. Das Wasser verteilt sich ungleichmäßig. Mancherorts schwillt es zu Beulen, anderswo fällt der Meeresspiegel - Dellen entstehen. An welchen Gestaden kann man sich sicher fühlen, wo steigen die Pegel gefährlich?
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-857812.html
- #1 27.09.2012 12:03 von
Dieses
Dieses Phänomen muß dringend mit neuen Steuern und Abgaben bekämpft werden.
- #2 27.09.2012 12:08 von
Sehe ich auch so;-)))
Was bedeutet das? Abgesehen davon, dass ich Messgenauigkeiten in Millimetern voll bezweifle, sagt uns Wiki Höhenunterschiede von über 100 Metern der Wasseroberfläche. Das sind Beulen!
"Die geometrische Höhe der Wasseroberfläche (die approximiert als ellipsoidisch betrachtet werden kann) hängt auch von der Dichte im Erdinneren ab: Je dichter der lokale Erdmantel ist, umso höher ist an diesen Stellen die Schwerkraft. So liegt der Wasserspiegel im Indischen Ozean bei Sri Lanka bis zu 105 Meter tiefer als im Durchschnitt, nordöstlich von Australien bei Neu-Guinea ist der Meeresspiegel bis zu 80 Meter höher als im Durchschnitt. Der Wasserspiegel passt sich also dem lokalen Gravitationspotential der Erde an." - #3 27.09.2012 12:11 von
Was es nicht alles gibt...
Dellen, Beulen......früher nannte man das Wellen
- #4 27.09.2012 12:12 von
...
Genau! Bevor noch mehr Leute ertrinken, als bisher geschehen!
Moment.... da ist trotz steigendem Meeresspiegel seit 1993 noch niemand ertrunken? Na sowas.
Und ich glaube auch, dass man 30 Zentimeter Anstieg in 100 Jahren durch höhere Deiche, Mauern, etc. ausgleichen kann. Bin mir nicht ganz sicher, aber 30 cm in 100 Jahren sollten machbar sein. - #5 27.09.2012 12:14 von
Interessante Details
aus dem Gedankenleben von Klimaforschern.
Habe mich eben amüsiert bei der Vorstellung, was hier im Forum los wäre, wenn einer hier behaupten würde, das Meer würde Beulen erzeugen etc. Oder wenn einer von der spezifischen Schwerkraftwirkung eines quasi-Kontinents wie Grönland reden würde.
Im Schutze des wissenschaftlichen Nimbus kann man allerdings allerlei vorbringen, jedes Märchen und jede Theorie gewinnt dann eine gewisse (und wenig humoristische) Note der "Tatsächlichkeit" - v.a. für den, der die Erklärungen der etablierten Wissenschaftlichkeit als das Maß aller Dinge betrachtet und dabei außer Acht lässt, dass JEDE wissenschaftliche Darbietung immer nur VORLÄUFIG gilt, bis zur Belehrung eines Besseren.
Immerhin, die letzte unumstößliche Erkenntnis zu allem, was (außerhalb paranormaler Ansätze) erforscht werden kann und soll, haben wir ja noch nicht gehört.
Ich denke, wir werden noch etliche "wissenschaftliche" Feststellungen zur Kenntnis zu nehmen haben - die aber in völlig andere Richtungen gehen dürften als die heutigen Theorien - und für die man heute ganz schnell ganz lächerlich gemacht würde... - #6 27.09.2012 12:21 von
Treffen sich zwei Planeten:
"Na, wie gehts?
Ach, ich habe Homo-Sapiens und jetzt auch noch Zellulitis..... - #7 27.09.2012 12:23 von
- #8 27.09.2012 12:23 von
kein Grund zur Sorge
Inseln steigen mit oder senken sich aus ganz unterschiedlichen Gründen.
Überraschendes Forschungsergebnis: Pazifikinseln werden trotz Meeresspiegel-Anstieg größer - SPIEGEL ONLINE
Wenn der Eispanzer in Grönland komplett abschmilzt, hebt sich die Insel. Dafür senkt sich der Meerboden anderswo und nimmt das Mehrwasser auf.
Im übrigen hob sich der Meerespiegel schon genauso schnell, als der technische CO2-Ausstoss noch um Größenordnungen kleiner war als heute. Ich beantrage das Ende der Märchenstunde! - #9 27.09.2012 12:30 von
Die Wellen kommen auf die Beulen noch oben drauf. Das macht es so spannend! Es zeigt sich, dass die Meere kein "stiller Ozean" sind, sondern riesige brodelnde Pfützen. Die Kartoffelform der Erdoberfläche, die Erdrotation, die Atmosphäre und der Mond sorgen für ständige Unruhe. Nicht mal auf den Meeresspiegel ist noch Verlass.
Es war einmal ein Brückenprojekt über den Rhein zwischen Deutschland und der Schweiz. Wie es sich zwischen guten Freunden gehört, haben beide jeweils von ihrem Ufer aus begonnen zu bauen, um sich in der Mitte zu treffen. Man hat sich getroffen, mit 50cm Höhenunterschied. Die Schweizer messen den Meeresspiegel am Mittelmeer in Italien (weil sie keinen eigenen haben), die Deutschen an der Nordsee in der Kolonie Holland.
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