Forum


 

Medizinstudium trotz mäßigem Abi: Hier geht's zum Noteingang

DPAArzt werden geht nur mit Einser-Abi oder nach langer Wartezeit? Falsch! Es führen auch andere Wege ins Medizin-Studium. Wer den Numerus Clausus umgehen will, muss allerdings ordentlich zahlen, die Heimat verlassen oder als Soldat dienen.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...829762,00.html
  1. #40

    Zitat von Winterborn Beitrag anzeigen
    Also klar, einen Studienplatz für Humanmedizin zu bekommen ist schwer...mein Freund hat es dennoch geschafft (und das mit einem Zweierschnitt im Abi)...mit gerade einmal 3 Jahren Wartezeit, in denen er bereits andere Erfahrungen im medizinischen Bereich sammeln konnte. Wenn man's richtig macht, schafft man es also auch mit einem "schlechteren" Schnitt.
    3 Jahre sind 6 Semester Wartezeit. Keine Chance.

    SoSe 2012 Medizin nur mit 13 Wartesemestern und Abi besser als 2,9.
  2. #41

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Ob jemand geeignet ist, zeigt sich während des Studiums. Und nicht anhand von Abinoten!
    Oder auch erst nach dem erfolgreich durchlaufenen Studium ;)
  3. #42

    TMS und EMS

    Wer unbedingt Medizin studieren will, kann auch nach Österreich gehen. Dort muss man "nur" den Eignungstest Medizin machen. Der Abiturschnitt zählt also nicht. Der Test ist nicht einfach, aber trainierbar. Es gibt viele Anbieter, z.B. http://www.studentenkurse.de/vorbereitungskurse-fuer-das-medizinstudium
    Der Anbieter bietet auch einen Kurs für EMS und TMS gleichzeitig an, dann kann man an beiden Test teilnehmen.
  4. #43

    Zitat von miruwa Beitrag anzeigen
    3 Jahre sind 6 Semester Wartezeit. Keine Chance.
    Mit ner Krankenpflegeausbildung schon. Manche Unis halten einen Teil ihrer Studienplätze frei für Menschen mit medizinischer Berufsausbildung. Da bekommt man nicht eine Verbesserung der Note, sondern steht nur noch mit anderen Bewerbern mit Berufsausbildung in Konkurrenz.

    Ausserdem gewinnt man so Einblick in die Praxis. Wie ein Kumpel meint: "wer auf Intensivstation gearbeitet hat, und dann noch Arzt werden will, hat nichts gelernt".

    Wollte früher auch Med-Studium machen, und hab mit der Pflegeausbildung Wartezeit gesammelt. Hab aber festgestellt, im großen und ganzen ist es ein ziemlicher Schreibtischjob und man bekommt eigentlich nur einen kleinen Bruchteil der Zeit mal Kontakt mit echten Patienten. Zehnfinger-Schreibmaschinenkurs wird die effektivste Berufsvorbereitung bei Ärzten sein, hilft beim Arztbriefschreiben und beim Googlen.

    Wer sich nach der Pflege noch für Medizin entscheidet, hat zumindest keine unrealistischen Vorstellungen mehr vom Beruf, und weiß was einen erwartet.
    In der Pflege kann man aber auch sich akademisieren und Karriere machen, und kann mit nem eigenen Pflegedienst genauso Gewinn machen, wie mit ner Facharztpraxis.

    In den USA, uk und den Niederlanden gibt es mittlerweile für Pflegekräfte mit Bachelor als Aufbau den Master of Nursing Practise, wo man viele vormals allein ärztliche Kompetenzen in Diagnostik und Therapie erwirbt, und auch das Recht hat eine Praxis zu eröffnen und Medikamente zu verschreiben.








TOP



TOP