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Medizinstudium im Ausland: Raus aus Deutschland
Medizin studieren wollen viele, streng sieben die Unis unter den Bewerbern aus. Wer an Numerus clausus und Medizinertest scheitert, kann es im Ausland versuchen - Schweiz oder Österreich, Ungarn, Tschechien oder Slowakei. Oft wird der Umweg ziemlich teuer.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...703309,00.html
- #1 04.07.2010 17:01 von Embudu2004
So rettet sich der gehobene Mittelstand.
Genauso geht es! Ich habe meine Kinder seit der Grundschule auf Sprachen getrimmt, man könnte auch politisch korrekter sagen, "spielerisch motiviert", Sprachen zu lernen und jede Gelegenheit genutzt, uns im Ausland aufzuhalten, und nun ernten wir gerade im Gymnasium, was wir gesät haben.
Mit der Grundlage können sie im Ausland erfolgreich studieren und dann irgendwo in der Welt arbeiten, wo es ihnen gefällt. Auf die deutsche Politik oder die EU-Politik ist für uns damit gepfiffen.
Macht doch weiter was ihr wollt, ihr Lobbyisten: Ihr seht dann schon, was ihr auf lange Sicht davon habt, wenn die Guten gehen.
Diejenigen, die in Deutschland bleiben wollen / müssen, tun mir furchtbar leid. - #2 04.07.2010 17:50 von
40 Jahre Numerus Clausus
Man sollte sich einmal fragen, warum es ein Land wie unseres nicht schafft, genügend Studienplätze zu schaffen, und das seit 40 Jahren.
Redet noch einer von Medizinerschwemme? - #3 04.07.2010 18:32 von Embudu2004
Das ist doch so gewollt!
Das hat doch System: Man schafft mit Absicht seit zig Jahren nicht genug Studienplätze schlicht und einfach, um sich den Status einer "Elite" zu erhalten. Das ist alles.
Mit den Erfolgschancen im Studium hat das nichts zu tun.
"Stellen Sie sich mal vor, jeder könnte so einfach Arzt werden, wo kämen wir denn da hin ? " -Originalzitat eines Arztes. - #4 04.07.2010 20:07 von
...
Ihre Hysterie kollidiert da ein wenig mit der Realität, dass die meisten Mediziner ihren Abschluss im Ausland nicht machen um dort zu arbeiten, sondern hier. Deshalb hat Österreich ja auch kürzlich diesen Teilsieg vor dem EuGH eingefahren, weil sich dort ein Ärztemangel ergeben könnte.
Wo ist denn eigentlich dieses wunderbare riesige Land ohne Lobbyisten und Arbeitslosigkeit, mit deutschem Lohnniveau und einer gewaltigen gehobenen Mittelklasse? Natürlich ist es für alle besser wenn die Leute sich im Ausland Arbeit suchen statt hier keine zu haben, aber wenn man ohnehin die entsprechende Qualifikation hat findet man hier wie dort welche.
Und erfolgreich im Ausland studieren, nicht nur weil es für den deutschen NC nicht reicht, und dort zu den Jahrgangsbesten gehören geht genauso gut wenn man sich nicht seine ganze Jugend über Sorgen deshalb macht. - #5 04.07.2010 21:03 von
.
uuuh, toll. im ausland] ist alles hinsichtlich arbeit, leben, nationaler führungsebene besser. wie ich diese pseudo-intellektuelle selbstbeweihräucherung für die innere welt-einstellung hasse. weil damit einher geht immer dieses irrationale gebrabbel von sch... deutschland, sch... EU.
Ich bin auch verdrossen, aber weiß das besser zu platzieren! - #6 04.07.2010 22:36 von
-
die studenten gehen ins ausland und KOMMEN DANACH WIEDER.
haben sie eine vorstellung davon was in anderen laendern gelehrt wird?
ich lebe als zahnarzat in england und lache ueber die kollegen weil die absolut nichts koennen.
so einen standard wuenscht man sich nicht in deutschland... . - #7 05.07.2010 07:21 von
ab nach holland
im ernst, wer es nichtmal schafft, fuer einen angestrebten beruf ueber die grenze zu schauen sollte lieber etwas anderes studieren. kosten sind relativ, denn wer in hoersaelen mit 500 und mehr leuten auch nur einen euro bezahlt, der sollte sich mit einem kleinen taschenrechner vielleicht mal selber eine kosten - nutzen rechnung erstellen. wenn man unsere hollaendischen kollegen mal anguckt, dann kann man nur neidisch werden. praxisbezogen und in kleinen unterrichtsgruppen bekommt man hier das zig-fache fuer sien geld...hinzu kommt eine studienfinanzierung bei denen die eltern nicht an der armutsgrenze leben muessen, um gefoerdert zu werden...aller werden gleich behnadelt. im sinne der eu keine schelchte wahl - und wie ich finde...eine menge stoff fuers (allgemeine) deutsche uni-system um mal in die zukunft zu gucken...ohne gleich "gebuehrenpflichtig" zu bruellen bevor man ueberhaupt weiss, was mit den gebuehren anzufangen ist.
- #8 05.07.2010 08:28 von Embudu2004
Klar, Deutschland ist soo toll und im Ausland ist alles so schlecht ...
Was sind denn das für Antworten?
Es geht doch nicht darum, unbedingt ins Ausland zu WOLLEN, sondern die MÖGLICHKEIT zu haben, wenn man es MÖCHTE und das beizeiten vorzubereiten.
Wer das als Hysterie bezeichnen will, nur zu.
Und wer hat behauptet, dass im Ausland alles toll ist?? Lesen statt Unterstellen wäre hilfreicher.
Es geht alleine um die Freiheit, zu bleiben oder gehen KÖNNEN.
Und in anderen Ländern wird nicht jeder genommen, sondern es gelten klare Kriterien: Die nehmen nur den, der ihnen nützt - anders als Dtld. - #9 05.07.2010 11:04 von
Medizinstudium ?
Ich wusste garnicht das es in Deutschland soviele Idealisten gibt!
Wer Arzt wird und nicht die gutgehende Praxis von Mami oder Papi
uebernimmt kann sich darauf einstellen nach dem Studium ueberwiegend zu
arbeiten und das fuer ein Gehalt von einem gutbezahlten
Facharbeiter. Als Teamspieler ist man auch nicht mehr der Halbgott in Weiss und
muss als Anfaenger kuschen und sitzt die ersten zehn Jahre zwischen allen Stuehlen.
Warum ueberhaupt studieren, lies ein paar schlaue Buecher
gehe in ein armes Land und mit einem kleinem Investment bekommst du
alle Zertufikate nebst Referenzen besser als die Originale ausgestellt.
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