Ich erlaube mir auch noch kurz meine Anmerkungen loszuwerden:
1. Im Artikel ist unter anderem die Rede von "Bei insgesamt 30.000 PIP-Silikonkissen ..." Werden die Kissen nicht in den meisten Fällen paarweise benötigt? dann wären es "nur" 15.000 Frauen. Noch immer schlimm genug, aber vielleicht ein wenig weniger medienwirksam?
2. Auch ich bin wahrlich kein Freund von nicht medizinisch notwändigen eingriffen, und hierzu zähle ich die allermeisten Schönheitsoperationen. Abschätzenden Bewertungen der menschen, die sch hierfür entschieden haben möchte ich mir her aber nciht anmaßen. Aber ob jetzt zwingend notwändig oder nur reiner Luxus, das Problem bleibt doch gleich: hier wurde aus Profitmaximierung leichtfertig mit der Gesundheit oder gar dem Leben von Menschen umgegangen. Heute ist es ein Silikonkissen und morgen eine Herzklappe oder ein Titanstift für eine Behandlung die auch die größten Nörgler hier gutheißen würden. Die Menschliche Gesinung, die hinter diesem Verhalten steht macht mir sorgen, denn ich kann nciht ausschließen, dass auch ich eines tages einmal ein "Ersatzteil" benötige.
3. Laut Artike ist die Silikonkissenfirma zwischenzeitlich pleite, kann also nicht mehr belangt werden. Selbst wenn die Empfängerinnen der Kissen sich diese wieder auf eigene Kosten entfernen lassen würden. so dürfte doch für Spätfolgen und weitere Nachsorgemaßnahmen unsere Gesellschaft noch einiges zu tragen haben. Die Verursacher dagegen habe ihre Schäfchen sicher mal wieder ins trockene gebracht und können wohl nicht mehr belangt weden. Wer aus finanziellen Gründen anderen Personen solche Risiken zumutet, den plagt in seinem Luxusruhestand dan bestimmt auch kein schlechtes Gewissen.
Arme Welt!
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