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Mediziner im ersten Job: Operieren am offenen Herz

Der Ärztemangel in Deutschland bringt Medizinabsolventen prächtige Job-Aussichten. Beatrice Retzlaff, 29, hat ihre Chance genutzt, arbeitet am Deutschen Herzzentrum und schwärmt von ihrer Arbeit. Doch Stress und Überstunden halten auch viele Ärzte von den Kliniken fern.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...738842,00.html
  1. #1

    "Stress und Überstunden"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Ärztemangel in Deutschland bringt Medizinabsolventen prächtige Job-Aussichten. Beatrice Retzlaff, 29, hat ihre Chance genutzt, arbeitet am Deutschen Herzzentrum und schwärmt von ihrer Arbeit. Doch Stress und Überstunden halten auch viele Ärzte von den Kliniken fern.

    http://www.spiegel.de/unispiegel/job...738842,00.html
    Die Arbeit ist ungleich verteilt, wenn bei über 3 Millionen offiziellen Arbeitslosen andere Millionen Arbeiter Überstunden ansammeln und kaum die Gelegenheit haben, diese auch wieder abzubauen.

    Im Artikel geht es um eine Ärztin. Arzt werden kann nun nicht jeder, dazu sind nunmal ein gutes Abitur, der Wille zum Durchhalten im Studium, gewisse Nächstenliebe und sicher auch ein robuster Magen Voraussetzung. Trotzdem kann es ja so wenige Medizin-Absolventen nicht geben, wenn diese scharenweise das Land verlassen können!

    Warum ist das so? Wegen dem Stress oder wegen der Überstunden? Wohl kaum. Stress gehört zu fast jeder Art Arbeit. Überstunden wie schon erwähnt leider auch. Nein, da muss noch was anderes dahinterstecken ... und damit auch der Grund, wieso Überstunden überhaupt geschoben werden müssen!

    Weil's zu wenige Ärzte gibt, die sich in Deutschland eine Zukunft vorstellen können.

    Wer nämlich aus dem Studium sich jahrelang als "Assi" (Assistenzarzt) über Wasser halten darf, wer nicht grad ins nächstbeste Ärztehaus will sondern eine eigene Praxis betreiben will, wer dann auch noch getreu dem Hypokratischen Eid auch Kassenpatienten behandeln möchte, der braucht mehr als ein paar zehntausend Euro auf der hohen Kante. Er braucht vor allen Dingen eins: Nerven. Viel Nerven. In keinem Land der Welt ist es so schwer, den Absprung vom Studium zu einem finanziell sicher praktizierenden Arzt zu schaffen. Das liegt zum einen am unsozialen Krankenkassensystem, zum anderen am ebenso unsozialen Ausnutzen der Jungärzte durch Praktika und ähnliches. Da will man als Arzt halt weg, irgendwohin, wo man noch erwünscht ist und nicht schlechter gestellt ist, als ein halbinsolventes Handwerkerle ...

    Tja. Ist aber nur so eine Theorie. Hätten wir genug Ärzte, müssten die auch weniger Überstunden schieben ;) Und die Patienten, insbesondere die leidgeplagten Kassenpatienten, müssen kein halbes Jahr mehr auf einen Termin warten.
  2. #2

    Ich verstehs nicht

    ne ganze Reihe meiner Kommilitonen sind zwar ins Ausland gegangen (Finnland, Schweiz, USA, Spanien),

    aber ich kenn keinen der nicht als Arzt arbeitet.

    Sag mir bitte mal jemand was man da so für Optionen hat, ich mach das seit 5 Jahren und mir langts.

    Hat mit Geld übrigens nur wenig bis nix zu tun.
  3. #3

    hm, diese wagemutige Theorie!

    hallo

    wenn ich das lese

    «Studienplätze sind also heiß begehrt- doch die Leidenschaft für den Beruf geht bei vielen Studenten verloren: Ausgebildete Ärzte kommen nicht in den Krankenhäusern an. Die Lücke entsteht zwischen Studium und Berufsstart. Laut der Kassenärztlichen Vereinigung ergreifen vier von zehn Medizinstudenten keinen klassischen Arztberuf, sondern gehen in die Wirtschaft.»

    frage ich mich, ob der Spiegel sich vor dem Schreiben informiert!

    wir waren gerade bei einem Abschluss eines Medizinerjahrgangs...

    kaum noch Männer (nur 20..30 )

    enorm viele Ausländer (ich auch: ich bin Franzose! unser ‘Kind’ war dabei) als wenn die Deutschen GAR KEINE LUST MEHR
    für diese erst viel später einigermassen bezahlten Berufe hätten!

    salut
  4. #4

    Ärztemangel wegen schlechter Arbeitsbedingungen

    Hoffentlich bewirkt der Ärztemangel, dass zukünftige Ärzte unter besseren Bedingungen arbeiten können. Am Geld liegt es wahrscheinlich weniger, obwohl es sicher Berufe gibt, in denen man schneller und mit weniger Aufwand ordentlich verdienen kann.
    Aber die Situation der Ärzte ist in gewisser Weise fast symptomatisch für die aktuelle Situation der Angestellten in Deutschland: Arbeitsplätze gibt es genug, oft wird sogar vom Fachkräftemangel geredet. Aber die Angestellten, die man hat, werden miserabel behandelt und ausgebeutet, bei gerade noch annehmbarem Lohn.
    Vermutlich ist der Fachkräftemangel noch nicht schlimm genug, damit die Arbeitgeber kapieren, dass nicht sie den Kandidaten im Vorstellungsgespräch auswählen, sondern auch umgekehrt. Und dass sie ordentlich was bieten müssen, um nicht am Ende ohne qualifiziertes Personal dazustehen.
    Ich kann jedenfalls gut verstehen, dass 4 von 10 Ärzten sich den Stress nicht antun wollen - nicht jeder sieht das als "Berufung", für die er sogar aufs Privatleben verzichten würde.
  5. #5

    2 Perversionen!

    hallo

    Was Sie argumentieren, Meerkatze, ist richtig,

    Zitat von meerkatzeM Beitrag anzeigen
    Vermutlich ist der Fachkräftemangel noch nicht schlimm genug, damit die Arbeitgeber kapieren, dass nicht sie den Kandidaten im Vorstellungsgespräch auswählen, sondern auch umgekehrt. Und dass sie ordentlich was bieten müssen, um nicht am Ende ohne qualifiziertes Personal dazustehen.
    Ich kann jedenfalls gut verstehen, dass 4 von 10 Ärzten sich den Stress nicht antun wollen - nicht jeder sieht das als "Berufung", für die er sogar aufs Privatleben verzichten würde.
    ist aber die Folge von 2 neuen Perversionen im deutschen Ausbildungssystem:

    PERVERSION 1:

    Numerus clausus!

    wird heute Arzt, nicht derjenige der sich dazu berufen fühlt, oder er muss Glück haben (Abi besser als, was ist es derzeit? 1,6 oder 1,7 haben),

    die anderen ‘Guten’, mit Abi 1,8, 1,9, 2.0, 2,1, 2,2 usw. bleiben auf der Strecke liegen, oder müssen TOTAL UNTERBEZAHLT etliche Jahre Wartezeit in Kauf nehmen

    (wir kennen viele solcher Jugendliche, zum Glück mit Eltern, die selbst Mediziner sind, und diese Wartezeit FINANZIEREN KÖNNEN; die Anderen, dagegen, aus weniger betuchten Haushalten, sind weg, warten nicht so lange, auch wenn sie die besten Mediziner abgegeben hätten)

    GIGANTISCHE PERVERSION, PERVERSION Nr. 2:

    Das total kostenfreie Dualstudium zieht die Besten aus den anderen Jugendlichen weg, und das ist selbstverständlich:

    - Du bezahlst praktische kein Studiumsgebühr
    - Du bist sofort nach dem Abi und nicht erst wenn Du 30 Jahre alt wirst, von Deinen Eltern finanziell unabhängig
    - Du hast (DIE SEHR BETRÜGERISCHE) Hoffnung auf einer Übernahme bei oft sehr bekannten potentiellen Arbeitgebern, die hinter Deinem Dual-Studium stehen, ob IBM oder Einzelhandelgiganten
    - Du hast sogar die Chance, anläßlich der Übernahmeverhandlung, den Korken etwas höher rutschen zu lassen, und mit dem Wechsel der Einzelhandelgigantenkette, eine deutliche Lohntarifbesserung zu bewirken, so mit 24..25 Jahren, wo der dämliche Medizinstudent nach wie vor alles seine Ausgaben mit den Eltern durchsprechen und mit den Behörden Kriegszustand ähnliche Verhandlungen wegen Bafög oder sozialgebundenem Wohnrecht, oder auch mit der Krankenkasse noch etliche Jahren wie ein Depp führen muss!

    glauben Sie wirklich, Meerkatze, dass diese Abhändigkeit bis 30 Jahren fast des Lebens, für intelligente Menschen anziehend ist.

    an sich muss man doch ein Art Computergehirn nur haben, aber keinen Grips haben, sich so was anzutun!

    mit 30 Jahren verspekulierte Jérôme Kerviel 5 Milliard Euro!

    so viel Macht (und Einkommen, wenn alles klappt!) hat ein Bankmann mit 30 Jahren !!!

    und der ‘vielleicht-schon-Assistenzarzt’ darf noch gar nicht und hat stets bis dahin fast nichts verdient!

    aber bezahlt, Studiengebühren, oder vielmehr seine Eltern, das Kindergeld geht drauf!

    salut
  6. #6

    Finale Dekadenz

    Zitat von europaerzuerst Beitrag anzeigen
    wir waren gerade bei einem Abschluss eines Medizinerjahrgangs...

    kaum noch Männer (nur 20..30 )

    enorm viele Ausländer (ich auch: ich bin Franzose! unser ‘Kind’ war dabei) als wenn die Deutschen GAR KEINE LUST MEHR
    für diese erst viel später einigermassen bezahlten Berufe hätten!

    salut
    Diesen Eindruck habe ich allerdings auch. Deutsche Hochschulen werfen jede Menge Sozialarbeiter, Sozialpädaqgogen, Soziologen, Psychologen, Pädagogen, Juristen, Gerontologen, Biologen, und das noch in allen möglichen Unterkategorien, aus. Und die arbeiten dann in der deutschen Bürokratie, in der Migrations- und Sozialhilfe-Industrie usw.. Auf Kosten der Steuerzahler.

    Ingenieure, Ärzte, Informatiker hauen ab aus Deutschland wenn sie können. Ich kann sie gut verstehen.
  7. #7

    kritischer werden bei der Studienplatzvergabe und -Bedingungen

    hallo

    Zitat von Transmitter Beitrag anzeigen
    Diesen Eindruck habe ich allerdings auch. Deutsche Hochschulen werfen jede Menge Sozialarbeiter, Sozialpädaqgogen, Soziologen, Psychologen, Pädagogen, Juristen, Gerontologen, Biologen, und das noch in allen möglichen Unterkategorien, aus. Und die arbeiten dann in der deutschen Bürokratie, in der Migrations- und Sozialhilfe-Industrie usw.. Auf Kosten der Steuerzahler.
    was soll man machen? diese Leute ausbilden und hinterher nicht beschäftigen? das auch wäre pervers, wenn es planmäßig stattfinden sollte...

    an sich sollte man ein neues Bewertungs- byw. Wertesystem einführen, um zum Studium zuzulassen:

    die Einstellungschancen schwanken stark seit vielen Jahren, also sollte man eine Regulator schaffen, damit die weniger notwendigen Studiengänge keine (unberechtigte) Anziehung ausüben.

    da sollte die Exzellenz, falls man sie da überhaupt gebrauchen kann (hoher Numerus Clausus Index und oder Einzelaufnahmeprüfung ähnlich Musikhochschulen), oder/und Bafög=Hindernisse, oder/und Studiengebühr, oder/und Berufssteuer nach Abschluss bzw. Zwang zu einem öffentlichen niedrigeren Tarif 10 Jahre (oder so und so viel Jahre lang) der Öffentlichkeit kostengünstig zu dienen!

    natürlich, was machen alle diese an sich wenig nützlichen hohen Schulen und Akademien in der Zukunft, wenn ihre Dienste als überflüssig angesehen werden müssen? was macht man mit dem extrem teuren Lehrpersonal und Equipment bzw. mit dessen Unterhalt?

    und dagegen

    bei solchen Studiengängen bzw. Berufszielen:

    Zitat von Transmitter Beitrag anzeigen
    Ingenieure, Ärzte, Informatiker hauen ab aus Deutschland wenn sie können. Ich kann sie gut verstehen.
    den Gegenteil eben!

    es ist unbegreiflich, dass ein Abiturient zwischen 3 und 4 in einem (bei Normalbürgern, eher bei Beamten selber, wenig bekannten) öffentlichen Dualstudium (!!!) ohne Studiegebühren und mit einem hohen öffentlichen Studentenentgeld ab dem schäbigen Abitur ‘honoriert’ wird, was gibt es da zu honorieren, und hinterher als Beamte oder Öffentlichkeitsangestellter der oberen Laufbahn schon mit ca. 25 J. und recht hohe Vorteile bekommt, auch Verdienst, und die Recht seine Mitmenschen zu drangsalieren noch dazu,

    und derjenige, der die Berufung inne hätte, Arzt zu werden, es nicht kann, weil er ABI NUR 2,1 hatte, oder weil seine Familie, er inbegriffen, sich nicht den Gürtel enger schnallen will, bis er mit ca 30 Jahren (Männer mit Dienstzeit) endlich nicht nur (viel) Geld kostet, sondern etwas verdient!

    und nur als Assistenz-Mensch. er ist zwar Arzt, darf aber noch gar nichts... nur ein Bisschen dann verdienen, erstmalige, obwohl dieser man mit Dienst und Praktika schon mehr als 2 Jahren in seinem Leben tatkräftig umsonst gearbeitet hat (Mädchen entsprechend weniger, natürlich, in der Regel zumindest). die Dienstzeit kann nicht mal verschoben werden, um zum Praktikum zugerechnet zu werden! die Öffentlichkeit hätte zumindest viel mehr davon, wenn sie den fertigen Arzt als Dienstleistende beschäftigen würde. unser Sohn wurde zum Räumen und Putzen bei sesshaften Obdachlosen oder Pennern, die ein Gutachten hatten, dass sie selbst nicht im eigenen Haushalt putzen konnten, hingeschickt!!!

    und diese dämlichen Gutachten bzw. Planeinsatzbeschlüsse stellen vermutlich die Knallköpfe aus Ihrem 1. Absatz aus...

    salut
  8. #8

    Das kann nur nach hinten losgehen!

    Zitat von europaerzuerst Beitrag anzeigen
    hallo

    kaum noch Männer (nur 20..30 )
    Das kaum noch Männer Medizin studieren ist ja auch einer der Gründe warum z.B. GB soviele Ärzte vom Kontinent rüberwandern. Bei denen läufts auch schon seit Jahrzehnten so dass die bessere Abschlußnoten der Mädchen es diesen ermöglicht die Studienplätze einzunehmen. Dann tickt mit Anfang/Mitte 30 die biologische Uhr, frau gibt diesem Drang nach und arbeitet danach nur noch Teilzeit oder hört ganz auf, einen entsprechend finanziell potenten Ehemann natürlich vorausgesetzt. Und das wars dann mit dem Arzt den man für 30 oder 35 Jahren geplant hat einzusetzten, am Ende sinds nicht mal 15.

    Überlegt man sich dann wie die männliche Ärzte die jetzt langsam in die Rente gehen sonst rangeackert haben um sich eben das daheimsitzende Hausmütterchen (bzw. die Scheidung) und den Golfclub und den Porsche (Achtung Klischee!) leisten zu können, war es vielleicht ein Fehler dieses Verhalten auch von Frauen anzunehmen. Sei es von Soziologen, Bildungspolitikern oder Feministinnen. Frauen verhalten sich halt zum Glück doch nicht so wie Männer :)

    Witzig war da ja zum Vergleich die Diskussion zu den Studieneignungstest für die Mediziner in Österreich. Dort schließen die jungen Frauen trotz besserer Matura schlechter ab als die jungen Männner.
    Am größten war der Unterschied zwischen denen die ein Jahr nach der Matura den Test machen (Wehrpflichtige!).
    Immer wieder wird gefordert (natürlich von den üblichen Verdächtigen wie den österreichischen Grünen), dass die Tests geändert werden sollten. Weg von der reinen Studienbefähigung (analytisches Denken, Mathematik usw.) hin zu Textverständignis und einer eher empathischen Fragestellung (was immer das bedeuten soll). Die Artikel beim Standard brachten einen schon zum Schmunzeln über soviel verbohrte Treue zur Idiologie allen Gefahren zum Trotz.

    Was heißt das am Ende, mehr Mediziner? Senken des NC? Mehr Studienplätze? Staatliche Kleinkinderbetreung? Ob eine dt. Akademikerin ihre Kids einer der leyschen Aufzuchtstationen anvertrauen würde (wenn diese nicht wegen Geldmangel eingestampft werden)... ich würds nicht tun!
  9. #9

    also...

    Ich finde es toll, dass der SPIEGEL über junge Menschen beim Berufsstart berichtet.
    Ja es stimmt auch, dass (junge) Ärzte sicher Überstunden schieben und eine relativ hohe Verantwortung tragen.
    Aber es stimmt auch, dass in unserm Land, in dem wir zu einem großen Teil von der Forschung abhängig sind, junge Wissenschaftler gnadenlos ausgebeutet werden. Da deren Forschungsthemen oft zu komplex sind und nicht genug "Action" hergeben, ist es natürlich auch schwieriger darüber zu berichten als über Polizeibeamte, Ärzte und sonstige "Helden". (Also eine Verhaftung oder eine Herzoperation versteht jeder - aber komplexere Chemie, das Engineering von Zellen oder das jahrelange Bauen von physikalischen Messinsterumenten z.b. sind da schon schwerere Kost!)
    Doch wer kümmert sich um all die jungen Wissenschaftler an den Universitäten und Instituten, die 60-70 Stunden in der Woche im Labor oder Büro sitzen und am Ende des Monats 1000 EUR Gehalt bekommen?
    Diese Leute tragen maßgeblich zu den Innovationen in sämtlichen Bereichen bei aber der Lohn ist mager - nur der Idealismus dieser Menschen ist sehr groß und es macht ihnen dennoch Spaß.

    Auch sind die Zukunftsaussichten in der "akademischen" Forschung lau - es gibt eigentlich kein tenure track. Also muss man sehr viel Glück haben!
    Sollten sich all diese Leute einmal zusammentun und für höhere Löhne streiken können wir uns sämtliche Exporttechnologien stecken.








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