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Mediziner im ersten Job: Operieren am offenen Herz

Der Ärztemangel in Deutschland bringt Medizinabsolventen prächtige Job-Aussichten. Beatrice Retzlaff, 29, hat ihre Chance genutzt, arbeitet am Deutschen Herzzentrum und schwärmt von ihrer Arbeit. Doch Stress und Überstunden halten auch viele Ärzte von den Kliniken fern.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...738842,00.html
  1. #20

    das Ansehen des Berufs

    Hallo

    es wurde vorher erwogen, den Chemiker mit dem Arzt zu vergleichen.

    was haben sie miteinander zu tun?

    Zitat von europaerzuerst Beitrag anzeigen
    in meiner Heimat haben sich die Ärzte bemüht, austauschbar und persönlich bekannt mit jedem Patient, rund um die Uhr oder fast in einer Mehrärztepraxis für den Patient da zu sein, weil die Krankheit, die Schmerzen und Unfälle keine Feiertage noch Freizeitkennen, oder doch, sie kommen sehr gern da häufiger vor!
    diese Forderung war für die deutschen Tierärzte keine Forderung sondern ein Selbsterkenntnis und eine Selbstverständlichkeit.

    sie arbeiten oft nach solchen Maßstäben.

    salut
  2. #21

    Jammern auf hohem Niveau

    ...das war wahrscheinlich mit dem Vergleich mit den Naturwissenschaftlern gemeint. Übrigens gehts den Medizinern in der präklin. Forschung meist nicht anders. (siehe Mediziner im ersten Job: Operieren am offenen Herz)

    Allen stinkt: Lange Ausbildung in der man viel Arbeiten muss, und wenig Geld verdient - ABER man hat ja viel Idealismus.

    Nur: Zur Zeit kriegt jeder Mediziner einen Job wenn er einen will. Das ist oft in den andern Fächern nicht so.
  3. #22

    unhaltbare Problemverlagerung

    hallo tobin

    Sie verlagern da die Diskussion auf unhaltbarer Art und Weise. vielleicht bräuchte man heute nur den erneuten Beweis, dass die Forschung noch notwendig ist?

    kann vielleicht der Zustand einer Art Forschungsfettleibigkeit eintreten? kann es sein, dass die Forschung derzeit einen zu belastenden und zu wenig bringenden Schwerpunkt ohnehin schon geworden ist?

    kann man das, was aus der Forschung herauskommen kann, soll, oder wird, irgendwie beziffern und wie verändert es unser Leben und das Leben unserer Nachkommenschaft?

    die Gefahren von heute kommen nicht aus Mangel an Wissen:

    sondern aus inkonsequenter Lebensweise bei vollem Bewusstsein!

    wir wissen, dass wir trotz Wissen uns vollkommen falsch verhalten und organisieren. kann da Forschung Abhilfe schaffen? nein...

    für viele Menschen wird die Forschung nach und nach ein Greuel, weil Forschung Synonym mit Kostenlavine, Beschleunigung des Wohlstands einer sehr kleinen Schicht der Gesellschaft, die die Ergebnisse davon hinterher nur noch für sich beansprucht, nachdem die Gesellschaft unangemessene hohe Kosten dafür bezahlt hat, und nichts dafür bekommt, ohne wieder und dann ewig zu bezahlen!

    ist es nicht so, dass die Rechtsansprüche von Autoren, Komponisten, Erfindern und Forschern derzeit den Entwicklungsdrang im Westen stark drosseln?

    zu der Zeit von Mozart, der nicht ein Mal einen Grabstein am Höhepunkt seiner Karriere bekam, und danach, wurde viel erschaffen, bis das deutsche Patentamt entstand. dann beschleunigte sich das Ganze bis zur Sättigung, dann bis zur neuen Sättigung mit Sperrpatenten, und heute kommt nur noch wenig.

    die Forschung und die Schaffung machen gerade eine ganz dicke Krise durch, weil sie ein wenig produktives Perpetuum mobile geworden sind, und nur noch Selbstzweck wert haben.

    auch enttäuscht die Forschung bitter, weil der Bürger irgendwie spürt, dass sie heute nahezu zwingend eine kontinentale Größe haben müsste, wir aber dagegen in vielen Gebieten einen internen Kompetenzkrieg auf dem Kontinent und Budgetsprengungen nur beobachten können.

    sie müssen überzeugen, nicht jammern!

    salut
  4. #23

    ja sowas

    Also jeder Mensch der sich die letzen 100 Jahre ansieht, egal auf welchem Gebiet sieht was sich alles verändert hat. Und in 100 Jahren wird man genau so zurückschauen.
    Forschung und Entwicklung ändern unsere Umwelt jeden Tag - aber eben mal schneller mal langsamer.

    Die Frage ob Forschung noch notwendig ist erklärt sich damit von selbst. Das Konzept von Weiterentwicklung und Evolution ist nicht neu - es besteht auf dieser Erde schon etwas länger... und ist über alle Maßen erfolgreich.
  5. #24

    Prestige

    Zitat von herzlich666 Beitrag anzeigen
    PPS: Der Grund warum immer mehr Frauen in die Medizin gehen und weniger Männer ist nach aktuellen Umfragen das niedrige soziale Ansehen des Mediziners in der Gesellschaft. Anscheinden legen Männer mehr Wert auf Prestige.
    Niedriges soziales Ansehen? Ähm.








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