Ich darf hier einmal darauf hinweisen, dass der Hippokratische Eid besagt, dass "nicht geschadet" werden soll und nicht "auf jeden Fall am Leben erhalten" werden soll.
Der Fall ist aus Sicht der Eltern geschildert und eine Gegendarstellung seitens der Ärzte fehlt. Von einer verständlicherweise emotionalen Sicht der Eltern muss ausgegangen werden.
Ich habe auf einer Frühchenstation gearbeitet und Sie können sich nicht vorstellen wieviel Leid entsteht wenn Kinder leben MÜSSEN. Ein Zwillingspaar aus der 22ten Woche lag in ähnlich schlechtem Zustand und mit durch die Spontangeburt verursachten Hirnblutungen, die in jedem Fall eine geistige und körperliche Behinderung nach sich ziehen würden, auf dieser Station. Da überlegen Sie sich wirklich, was daran noch sinnvoll ist. Wer noch nicht gesehen hat, wie sich solche Kinder gegen den Beatmungstubus wehren oder lautlos schreien weil sie noch keine Stimme haben, sollte sich hier mal vornehm zurück halten.



