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Medizin-Überdosis: Superpillen treiben Gesundheitskosten in die Höhe

Die Pharmaindustrie überschwemmt die Republik mit neuen Superpillen gegen Krebs und schwere Leiden. Die Konzerne kassieren ab, die Kassen müssen Milliarden Euro zahlen. Doch der Nutzen der Medikamente ist oft fraglich.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...780396,00.html
  1. #10

    Das sind die wohl sinnlosesten Lösungen:

    Zitat von la borsa Beitrag anzeigen
    sind ein Komplex, der die Volkswirtschaft ins Kippen bringt.

    Ich bin deshalb dafür, dass Drogerien, Apotheken und die Ärzteschaft verstaatlicht wird. Gegen den Komplex/Moloch 'Kranke-Ärzte-Pharmaindustrie' hilft nur die Staatsmedizin mit der Fähigkeit, den Grenznutzen von Medikamenten zu bestimmen und einen entsprechenden "Medikamentenkasten" bereit zu stellen. Alternativ wäre es noch möglich, die Chinesische Medizin einzuführen und den Gesundungsmarkt entsprechend anzupassen.
    Gerade wird der von der Politik im riesigen Mengen überflüssigerweise beschaffte Schweinegrippe-Impfstoff entsorgt. Verstaatlichung ist überhaupt keine Lösung. Da ist nur ein anderes Ettikt auf dem Unfug.
    Chinesische Medizin ist wohl auch keine Alternative. Gemahlenes Nashorn? Oder Tigerpenis? Braucht die Welt auch nicht.

    Kostenkontrolle bedeutet Zulassung nach Prüfung.
    Das hat jahrelang funktioniert. Aber wer Placebos finanziert und 'altenative Heilmittel' ohne Wirkung (Globuli), der braucht sich nicht über die Kostenexplosion zu wundern.
    Vielleicht sollte man den Patentschutz vermindern!
  2. #11

    Es ist immer wieder das gleiche Problem

    und ich kann es nicht mehr hören, dass Leute, die dieses Problem erkennen als Verschwörungstheoretiker hingestellt werden. Mit der Pharmabranche steht und fällt unsere Gesellschaft.
  3. #12

    Die Selbstzerfleischung der Medizin

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Pharmaindustrie überschwemmt die Republik mit neuen Superpillen gegen Krebs und schwere Leiden. Die Konzerne kassieren ab, die Kassen müssen Milliarden Euro zahlen. Doch der Nutzen der Medikamente ist oft fraglich.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...780396,00.html
    und das Absaugen wirtschaftlicher Leistung gegen im günstigsten Fall nichts ist wissenschaftlich abgesichert. Nichts zu machen. Die Patienten müssen mit ihren Füssen wählen. Und dazu sind sie einfach, sorry, zu blöd, weil bereits gut "aufgeklärt". Oder haben die Mittel nicht. Und das wird auch genutzt. Wegen eines Unfallopfers habe ich mir mal angesehen, was so der Adel zu den Folgen eines Schleudertraumas zu sagen hat. Vergl. letzter Satz 1. Absatz
    http://www.netdoktor.at/krankheiten/...udertrauma.htm
    Die in diesem Fall nach etwas Überlegung veranlasste SPECT bestätigte die Beschreibung des Unfallherganges entsprechend der Kopfverletzung durch grossflächige Läsion der BBB am Frontallappen. Was der Mann bis dahin gekostet hatte und was der sich als Rentenschleicher und schliesslich Sozialfall auch von der Familie hatte anhören müssen und was der an "innovativen" Medikamenten geschluckt hatte.......... Der Bauer weiss, dass, will er eine Kuh melken, er sie auch füttern muss. Das Melkergebnis wird von der Medizin und Pharma immer höher geschraubt und das Futter immer weniger. Das kann niemals gut gehen.
  4. #13

    Glivec ..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Pharmaindustrie überschwemmt die Republik mit neuen Superpillen gegen Krebs und schwere Leiden. Die Konzerne kassieren ab, die Kassen müssen Milliarden Euro zahlen. Doch der Nutzen der Medikamente ist oft fraglich.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...780396,00.html
    .. funktioniert und das ziemlich gut !
  5. #14

    ... dank der Strippenzieher der Mövenpickpartei !

    Zur Erinnerung:
    Am 15. 03. 2010 konnte man im Spiegel-online lesen:
    "Wie ernst ist es dem Gesundheitsminister mit seiner jüngsten Attacke auf die Industrie? Seine FDP hat gerade den mächtigsten Pharmakritiker des Landes entsorgt. Erst wurde die Ablösung beschlossen - dann nach Gründen gesucht. Die Chronologie einer Intrige. ...
    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,683761,00.html

    Einer dieser Strippenzieher ist jetzt Wirtschaftsminister und der andere ist Gesundheitsminister. Letzterer hat einen Bachelor(!) in Volkswirtschaft und einen Kurs in Gesundheitsmanagement absolviert, was ihn zum Gesundheitsminister ja geradezu prädestiniert.

    Mehr braucht man dazu ja kaum zu wissen. Das sind Zivilversager, die keinen wirklichen Beruf ausüben könnten.

    Man sollte in der aktiven Politik nur noch solche Persönlichkeiten zulassen, die einen wirklichen Beruf auch einmal erfolgreich ausgeübt haben und nicht solche, die von der Schulbank weg in die Politik gegangen sind und mit dem was sie gelernt haben praktisch keinen zivilen Beruf ausüben könnten, weil sie niemand anstellen würde.
  6. #15

    Titel

    Zitat von la borsa Beitrag anzeigen
    sind ein Komplex, der die Volkswirtschaft ins Kippen bringt.

    Ich bin deshalb dafür, dass Drogerien, Apotheken und die Ärzteschaft verstaatlicht wird. Gegen den Komplex/Moloch 'Kranke-Ärzte-Pharmaindustrie' hilft nur die Staatsmedizin mit der Fähigkeit, den Grenznutzen von Medikamenten zu bestimmen und einen entsprechenden "Medikamentenkasten" bereit zu stellen. Alternativ wäre es noch möglich, die Chinesische Medizin einzuführen und den Gesundungsmarkt entsprechend anzupassen.
    Eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Der "Kranke-Ärzte-Pharmaindustrie" Komplex ist deshalb so ausufernd, weil er von marktwirtschaftlichen Prinzipien befreit ist.
    Das Angebot wird zu egal welchem Preis gekauft.
    Wenn Krankenkassen nicht bezahlen müsste, bis die Wirksamkeit bewiesen UND in Relation mit dem Preis steht, dann hätten wir auch kein Problem.

    Am Ende kommt man eben zu dem Punkt, an dem man eben doch dem Leben einen Preis geben muss.
    Wieviel ist die Rettung eines Lebens wert?
    1 Million? 1 Milliarde? Wo ist die Grenze?
  7. #16

    Humbug

    ""Wir können es uns nicht mehr lange leisten, nicht über ihre gesellschaftlichen Folgen zu diskutieren - weder finanziell noch gesundheitlich."....

    So lange die Krankenkassen so einen Humbug wie Homöopathie abrechnen fehlt das Geld halt für wirksame Medikamente.
  8. #17

    Humira et al.

    "Während herkömmliche Pillen etwa bei Autoimmunerkrankungen nur die Symptome behandeln, bekämpfen sie die Ursachen."
    So ist es. Humira oder andere "Biologics", wie die neuen Medikamente gelegentlich bezeichnet werden können bei bestimmten Krankheiten (beispielsweise Psoriasis) bei schwersten Fällen eine Wirkung zeigen, die für die Betroffenen an ein Wunder grenzt.

    "Anti-Arthritis-Mittel Infliximab behandelt worden waren, häufiger an Tuberkulose erkrankten. Das Medikament schwächt das Immunsystem."

    Ja, so ist es und es gibt diverse andere Nebenwirkungen. Aber schwerste Rheumaformen / Arthritis können gegebenenfalls eben nur mit solchen Immunsuppresiva wirksamm behandelt werden. Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Wenn ein massiv rheumatisch betroffener Patient mit geringster Lebensqualität diese Mittel nehmen muss, dann nimmt er das Risiko gegebenenfalls - ohne Begeisterung - in Kauf. Mit der gleichen Argumentation könnte man die Behandlung von Krebserkrankungen mit Strahlen- und Chemotherapie abschaffen wollen....

    Dass die Kosten für die Mittel von den Preisen her jenseits von Gut und Böse sind steht auf einem anderen Blatt aber dass viele der "neuen Medikamente" enorme Chancen für Betroffene bieten steht für mich außer Frage.
  9. #18

    TCM & Co.

    Zitat von la borsa Beitrag anzeigen
    sind ein Komplex, der die Volkswirtschaft ins Kippen bringt.

    Ich bin deshalb dafür, dass Drogerien, Apotheken und die Ärzteschaft verstaatlicht wird. Gegen den Komplex/Moloch 'Kranke-Ärzte-Pharmaindustrie' hilft nur die Staatsmedizin mit der Fähigkeit, den Grenznutzen von Medikamenten zu bestimmen und einen entsprechenden "Medikamentenkasten" bereit zu stellen. Alternativ wäre es noch möglich, die Chinesische Medizin einzuführen und den Gesundungsmarkt entsprechend anzupassen.
    Oh ja, die Chinesische Medizin, Homöopathie und Bachblüten...
    ..."Besprechen" nicht vergessen!
    Staatsmedizin und alles wird gut. Geht's noch?
  10. #19

    Rösler

    War es nicht auch unser toller Rösler, der dafür gesorgt hat, dass die Pharmariesen nicht mehr nachweisen müssen, dass neue Medikamente mehr Wirksamkeit haben als bestehende? Vorher war es schon eine Frechheit, aber mit der "Gesundheitsreform" hat er dafür gesorgt, dass der Staat nun den Riesen nachweisen muss, dass es NICHT wirksamer ist.
    Das Abkassieren geht also immer weiter und wird nur noch schlimmer statt besser...


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