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Medizin: Gipsarm verändert Gehirn in 16 Tagen
Nach einem Bruch wird ein Arm in der Regel in Gips ruhiggestellt. Forscher haben beobachtet, dass sich dann schon nach wenigen Tagen bestimmte Hirngebiete verändern. Der Effekt spielt eine wichtige Rolle bei der Therapie von Schlaganfällen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...809673,00.html
- #1 18.01.2012 08:22 von
Das wirklich Interessante hinter dieser banalen Nachricht ist, dass der Geist des Menschen Materie verändert. Es ist ja nicht die Eigenschaft des Gipses, der die Veränderung herbeiführt, sondern das Bewusstsein des Menschen - die linke Hand kann ich jetzt nicht benutzen, also muss ich alles mit der rechten tun, das die Veränderung herbeiführt.
Es wird höchste Zeit, dass wir uns von unserem materialistischen Weltbild verabschieden, das längst auf allen Wissensgebieten unhaltbar geworden ist.
Wie sagte bereits der Hirnforscher und Nobelpreisträger Sir John Eccles? - Der Geist benutzt das Gehirn wie der Klavierspieler das Klavier.
(Hochinteressantes zu Gehirn und Geist).
Aber der Geist selbst ist frei. Deshalb überlebt er auch den Tod, was wiederum die Nahtod- und Reinkarnationserlebnisse beweisen. - #2 18.01.2012 08:27 von
Also...
...ich hab mir letztes Jahr den linken Oberarm gebrochen (bin Rechtshänder), Trümmerbruch, hab jetzt da einen Metallstift drin, und hatte ein halbes Jahr Physiotherapie...
Seitdem habe ich gewisse Probleme mit meinem Gleichgewichtssinn, nach 2 Monaten "Gipsarm", naja Gips wars nicht, eher so ein Plastikteil. "Vorteile" sehe ich also nicht bei mir nach diesem einseitigen Erlebnis - #3 18.01.2012 08:29 von
Alter Gips
Au weia, es ist doch gar nicht saure Gurkenzeit!
Das ist doch schon seit Urzeiten bekannt! Rückwärtslaufen und mit der "falschen" Hand Zähne putzen soll schlau machen. Die Hirnveränderungen sind doch bei solchen Aktionen auch schon lange nachgewiesen.
Wie wäre es mal, wenn über die Finanzkrise geschrieben wird, das wäre mal was neues. - #4 18.01.2012 08:39 von
- #5 18.01.2012 09:10 von
Der Geist verändert hier gar nichts, auch nicht das Bewusstsein, lediglich die Tat ändert was, nämlich die vermehrte Benutzung der Hand führt zu Veränderungen nicht der Gedanke ich müsste diese jetzt benutzen. Was auch völlig einleuchtent ist, die angesprochenen Hirnareale sind für die motorische Steuerung zuständig, nicht fürs denken. Werden diese durch verstärkte Benutzung des linken Arms stärker beansprucht, steigt deren Durchblutung und die elektrische Aktivität, daher kommt es zu neuen Nervenverknüpfungen.
Die Logik daher bei Schlaganfallpatienten, die gesunde Hand stillzulegen ist daher nur insofern sinnvoll, dass der Patient dadurch gezwungen wird die andere kranke Hand zu verwenden. Im Normalfall würde er nämlich genau das Gegenteil tun, durch die Beeinrachtigung wird er die Hand immer weniger verwenden und dadurch das Krankheitsbild verstärken. Die bessere Lösung, nämlich konsequente Physiotherapie mit der kranken Hand kostet wohl zuviel. - #6 18.01.2012 10:13 von
Wer hat's erfunden? Die Schwyzer!
- #7 18.01.2012 10:35 von
Verblüffend!
WOW!
Das ist Wissenschaft! Wenn man als rechtshänder seinen rechten Arm stillgelegt bekommt, dann werden die Fähigkeiten des linken Arms verbessert! Damit konnte ja nun wirklich nicht gerechnet werden. Ein loblied auf den Computertommographen und ide Wissenschaftler, die mit außerordfentlichen Amstregungen und sicherlich enormem Geldeinsatz zu dieser erstaunlichen Erkenntniss gekommen sind! Bravo! - #8 18.01.2012 12:39 von
- #9 18.01.2012 14:33 von
Nebenbei noch aufs Ohr/Kopf gefallen? Der Arm hat für den Gleichgewichtssinn keine Bedeutung!
Interessant ist wie sich Laien über den wissenschaftlich extrem interessanten Beitrag lustig machen ohne zu wissen um was es geht. Nicht die Tatsache der Veränderung ist das neue, sondern das es innerhalb von 16 Tagen geschieht!
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