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Meditierende Manager: Buddha für Schlipsträger
Im Job sind sie knallhart, doch sie haben auch eine andere Seite: Eine Gruppe von Managern trifft sich regelmäßig, um nach der buddhistischen Zen-Methode zu meditieren. "Wirtschaft ist Krieg", sagt einer von ihnen. Nun wollen die Männer ihr Gleichgewicht finden - trotz Business-Hektik.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...730493,00.html
- #60 01.12.2010 13:44 von
- #61 01.12.2010 13:47 von panzeraufklärungstruppe
- #62 01.12.2010 14:23 von
...
Das können Sie auch billiger haben. Rauben Sie ein Bank aus und lassen Sie sich erwischen. Im gefängnis zetteln Sie wiederholt Randale an und dann gibt es schön Isolationshaft ohne alles.
Mal ehrlich, wer sich jeden Tag freiwillig 10 Stunden hinsetzt und nichts tut, hat einen an der Klatsche! - #63 01.12.2010 14:25 von
...
Ich lasse mich richtig schön von einer Edelnutte verwöhnen, mit der ich vorher noch schick essen gehe.
DAS ist Meditation, ihr Krampen! - #64 01.12.2010 14:43 von
- #65 01.12.2010 15:09 von panzeraufklärungstruppe
- #66 01.12.2010 15:30 von
- #67 01.12.2010 15:40 von schna´sel
schlau
Der alte Geheimrat...
Es gibt nicht nur einen Weg, es gibt so viele Wege wie es Suchende gibt. Und auch richtig oder falsch ist für jeden anders. Wenn es ein Weg ist und man ihn sieht, dann sollte man sich eigentlich nur fragen: "Ist es ein Weg für mich?" Schlau ist auf jeden Fall auch wenn man an eine Gruppe oder einen Lehrer geraten ist, immer sein eigenes Urteil zu suchen. Und wenn man ganz ehrlich dabei bleibt, dann wird man vielleicht nicht schlauer sein am Ende, aber vielleicht gelassener oder was auch immer. Jedenfalls sind das uralte Kulturtechniken, die sich auch im Alltag bewährt haben zu sich selbst zu finden. - #68 01.12.2010 18:50 von
Zen: alte, ethischere Alternative
Im Artikel wird nichts als ein Standardprogramm abgespult.
Er enthaelt nichts Neues.
Von "burn out" (ein Modeetikett fuer eine mentale Krise ohne jeden Aussagewert) bis zur Ethikbemuehung sogenannter Manager, Werbung fuer psychologische Dienstleister und auch eine bessere Welt darf nichts fehlen in so einem Bericht und tut es auch nicht.
Sonst waere es nicht mehr konsumerkompatibel (wie mir mal ein Forist schrieb), waere nicht mehr mainstream und damit auch Anzeigenauftraege verschreckend.
Entsprechend die Foristenreaktionen: von Religioesen (Sammelbegriff fuer Schlaefenlappensyndromer), Eigenwerbung geschaeftlicher Angebote, ueber bemuehte Atheisten bis Sozialneidern auf den Berufsstand "Manager" (Organisationsfunktionaer) ist alles dabei.
"Ethik" ist bisher ohnehin noch nicht umfassend von irgend jemandem definiert worden (nicht mal von Kant). Das Ethikgefuehl duerfte ein Evolutionsergebnis sein, welches von jedem Individuum (einschliesslich Tieren) etwas anders subsummiert wird.
Ob man nun in entspannend wirkende Geistes- oder Koerperhaltung versinkt, Musik hoert, mit jemandem in Liebe aufgeht und sei es mit dem eigenen Hund oder gemeinsam Lieder mit anderen Menschen singt (Beispiel Gospel) ist egal: zum Funktionieren des Gehirnkastens bedarf es Rituale.
So ist auch die sogenannte Zen-Meditation nichts als ein fuer manche nuetzliches Ritual.
Gibts uebrigens seit Jahrzehnten und ist immer mit Honorar vermacht.
Man kopiert das Modell der Jesuiten, die gegen klingende Muenze in Chur in einem Jesuitenkloster damit anfingen, erheblich mehr Geld als ein 5-Sterne-Hotel pro Tag dafuer zu nehmen, dass man tagelang nichts mehr isst, ziemlich unkomfortabel in alten Gemaeuern uebernachtet, mit niemandem mehr spricht und in gemeinsamen Sitzungen bei einschlafenden Beinen stundenlang an die Wand gucken darf.
Label: Zenmeditation.
Zur Ehrenrettung dieser Unternehmer darf berichtet werden, dass man daselbst auch Dialogik (logisch strukturierte Rhetorikkurse) anbot und dabei, natuerlich, auch fuer die Zen-Sache Reklame machte.
Das Zen-Angebot war lukrativer, denn Kueche und aufwendige Dozententaetigkeiten konnten eingespart werden.
Zugleich tat man damit auch so, dass man als erklaerter Christ (Jesuit) auch andere Religionen toleriere, Buddhismus eben (war damals ja auch schoen weit weg und islamische Terroranhaenger waren im Westen noch unbekannt).
Zen und Dialogik ist halt ein viel liebenswuerdigeres und ethisch besser eingestuftes Verhalten (siehe Jesuit und Politiker Heiner Geissler zu Stuttgart), als nur den naechsten uebers Ohr hauen als "Manager" im Aufrag von irgendwem, auch einer politischen Parteilobby.
Mitmenschen mental umzupolen ist auch performender, als ihnen mit Waffen das Gehirn aus der Schaedelkapsel zu blasen, etwa, wenn man als Politiker und "Manager" Kriegstruppen im angeblichen Auftrag der Buerger aktivierte. - #69 01.12.2010 18:56 von
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