dapdMutiger Vorstoß, böse Reaktionen: Ausgerechnet mit der eigenen Stammklientel legt sich FDP-Gesundheitsminister Daniel Bahr an. Er will unverbrauchte Medikamente aus Pflegeheimen notfalls an arme Patienten verteilen. Dafür wird er von Apothekern massiv angepöbelt.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829207,00.html
Erstaunlich das ein FDPler mal was vorschlägt gegen eine Lobby die sich für unantastbar hält und nur den Gewinn und nicht das wohl der Kunden im Auge hat was ich bei Apothekern eigentlich erwarten würde.Aber er wird scheitern weil seine Kumpane der Lobby weiter in den allerwertesten kriechen werden.Das ständige aufheulen derer die schon heulen wenn der Gewinn nicht jährlich steigt ist langsam unerträglich. Wir sollen alle immer sparen nur die nicht die vor lauter Geld nicht aus den Augen gucken können. Sieh Manager, Bänker, Fachärzte usw.Immer schön die Pfründe für die eigene Tasche sichern aber auf keinen Fall seinen Beitrag leisten wie es vom normalen Volk verlangt wird.Immer nach dem Staat schreien wenn es gilt Verluste zu sozialisieren aber bei den Gewinnen hinlangen und den Hals nicht vollkriegen.
ist schon eine erbärmliche kaste.
sollen lieber die Füße still halten... Hat zwar nichts mit diesem Fall zu tun, aber für den geneigten Leser sicher erhellend:
Eben habe ich meine Hausapotheke aufgefüllt - das geht natürlich nur Rezeptfrei... Also ein paar Ibuprofen, Schmerzgel, Heparinsalbe, Hydrocortison, Herpeschreme, Heuschnupdenmittel....
Macht in der Apotheke vor Ort schlappe 80 Euro...
Per Versand inkl. Porto komme ich auf 39 Euro bei IDENTISCHEN Marken und Mengen! Auch da interessant - im Intermnet habe ich die Möglichkeit zu recherchieren, was z.B. bei einer Tube Heparin dazu führte, das 2 Tuben a 100 Gramm weniger kosteten als 1 Tube mit 150 Gramm - und diese 2 Tuben mit zusammen 200 Gramm kosteten die Hälfte einer Tube in der Vor Ort Apotheke mit 150 Gramm.
Ich denke, die Apotheken greifen vor Ort derart heftig ab, die können mosern wie Sie wollen - vom mir aus soll die Hälfte Pleite gehen...
Ulrich
Viel schlimmer als die Reaktion der Apotheker ist die Vorstellung, daß die FDP damit wieder nur dämliches Wahlvieh zusammentreiben will, wie vor nicht allzu langer Zeit, wo sie mit "Arbeit muß sich wieder lohnen" exzellent den Zustand beschrieben haben, den ihre Politik verursacht!
Klar, dass Apotheker sauer werden, wenn sie Umsatzeinbrüche hinnehmen müssen. Was Herr Bahr vorschlägt, ist doch eine gute Idee, die ökonomisch sinnvoll ist.
Wenn ich vom Arzt Medikamente verschrieben bekomme, besorge ich sie mir über das Internet und gönne somit wenigstens dem schlecht bezahlten Kurierfahrer einen winzigen Verdienst und spare an der Rezeptgebühr.
Apotheker begründen ihre hohen Preise auch mit dem Service Nachtdienst, für den sie ja auch zur Verfügung stehen. Aber ich denke, dass man das sparen könnte. Sollten nachts wirklich Medikamente benötigt werden, könnte man auch zum örtlichen Krankenhaus fahren.
Jedenfalls ist es Aufgabe der Politiker darauf hinzuwirken, dass Medikamente preiswerter werden. Aber daran ist bisher jeder Gesundheitsminister gescheitert.
Ich habe es schon immer gewusst, die Apotheker, hoffentlich nicht alle, sind nichts als Krämer. Ich habe erlebt, dass ein Apotheker schier ausrastete, als ein Pflegeheim nicht mehr bei ihm einkaufen wollte. Außerdem wird getricks und auch bestochen. Alles erlebt! Dass die auf die FDP sauer sind, wenn die ihnen auch nur ein Stäubchen vom Profit wegnehmen will, ist verständlich, denn sie haben ja die als Eigentum. Soviel zur freine Marktwirtschaft a la FDP. Die gilt nur bei Mindeslöhnen aber niemals bei Apothekergewinnen und Ärztehonoraren. Komisch, nicht?
Eine Gesellschaft ist solange befriedet und stabil, solange es dem Durchschnitt gut geht, Punkt.
Dass man dafür als Gesellschaft gibt und auch nimmt, liegt auf der Hand.
Es liegt auch auf der Hand, dass bei 82 Mio. Menschen nicht alle Ärzte, Rechtsanwälte oder Apotheker sind, sondern eben auch Menschen, die weniger bis nichts verdienen und dennoch einen Lebensanspruch besitzen.
Ich bin bereit, im Sinne meiner Pflicht als Bürger auch Abgaben zu leisten und so das stabile Konstrukt dieses Landes zu unterstützen.
Wo liegt das Problem, bedürftigen Menschen diese Medikamente auszuhändigen?
Dass Apotheker keine Feingeister mit einem einen Sinn für gesellschaftspolitische Fragen sind, haben sie ja unverkennbar bewiesen.
Immerhin macht dieser Schritt Daniel Bahr schon mal ansatzweise sympathisch.
Für mich ist die FDP dennoch im Augenblick nicht wählbar. Zu sehr hängt ihr das Image nach, raffgierige Ärzte-Apotheker-Anwälte-etc-interessen zu bedienen. Ein Klientel, das sich um die großen Fragen einer Gesellschaft nicht schert und lieber die eigene Tasche für das nächste schicke Häuschen füllt.
Aber gerade ein solches Gedankengut in konzentrierter Form findet man in destabilisierten und gescheiterten Staaten in konzentrierter Form.
Eine Gesellschaft ist solange befriedet und stabil, solange es dem Durchschnitt gut geht, Punkt.
Dass man dafür als Gesellschaft gibt und auch nimmt, liegt auf der Hand.
Es liegt auch auf der Hand, dass bei 82 Mio. Menschen nicht alle Ärzte, Rechtsanwälte oder Apotheker sind, sondern eben auch Menschen, die weniger bis nichts verdienen und dennoch einen Lebensanspruch besitzen.
Ich bin bereit, im Sinne meiner Pflicht als Bürger auch Abgaben zu leisten und so das stabile Konstrukt dieses Landes zu unterstützen.
Wo liegt das Problem, bedürftigen Menschen diese Medikamente auszuhändigen?
Dass Apotheker keine Feingeister mit einem einen Sinn für gesellschaftspolitische Fragen sind, haben sie ja unverkennbar bewiesen.
Immerhin macht dieser Schritt Daniel Bahr schon mal ansatzweise sympathisch.
Für mich ist die FDP dennoch im Augenblick nicht wählbar. Zu sehr hängt ihr das Image nach, raffgierige Ärzte-Apotheker-Anwälte-etc-interessen zu bedienen. Ein Klientel, das sich um die großen Fragen einer Gesellschaft nicht schert und lieber die eigene Tasche für das nächste schicke Häuschen füllt.
Aber gerade ein solches Gedankengut in konzentrierter Form findet man in destabilisierten und gescheiterten Staaten in konzentrierter Form.