Hmm,
SPON misst hier mit zweierlei Maß!
Gibt es ein Recht auf uneingeschränkte Information?
Brauchen wir, sofern es solch ein Recht gibt, dann überhaupt noch Untersuchungsausschüsse oder können wir nicht gleich alles besonders dramatisch in der Bild breitgetreten bekommen?
Man denke nur an die Vielzahl von Internetseiten mit rechtsradikalem Inhalt die gesperrt werden.
Durch diese Sperrungen wird weder unsere Demokratie noch das grundsätzliche Recht auf Meinungsäußerung eingeschränkt.
Es ist leicht die Kinderpornografie zu nennen bei der wohl jeder für eine Zensur ist. BeimRrechtradikalismus ist es schon nicht mehr so eindeutig und wie sieht es bei Wiki-Leaks aus?
Es gibt hier zwei Gegenpole.
Jegliche Freiheit führt zu Missbrauch je größer die zugestandenen Freiheit desto mehr werden diese auch missbraucht und pervertiert.
In der Umkehr bedeutet absolute Sicherheit der Verlust jeglicher Freiheit, man denke nur an die Polizeistaaten auf der Welt.
Irgendwo dazwischen muss man sich bewegen und Wiki-Leaks steht nunmal hart auf dieser Grenze.
Darum meine abstrakte Frage, sollte der BND der MI6 sowie das deutsche und englische Außenministerium sämtliche Daten und Schriften veröffentlichen und wenn man das nur teilweise mit Ja beantwortet wer sollte entscheiden was veröffentlicht wird und was nicht.
Wiki-Leaks hat es ermöglicht das jeder nun die US-Außenpolitik analysieren kann und viele Leute dadurch Schäden erlitten haben. Der Büroleiter von Westerwelle hat wohl noch einen der geringsten Schäden. Aber ist es dann nicht meine Pflicht als US-Regierung zumindest zu versuchen meine Informanten zu schützen?
Die Dimension und die Problematik des Ganzen hat doch in der bisherigen Diskussion noch keiner begriffen. Die Sache mit der Luftwaffe hingegen war nur eine selten dämliche Idee eines besonders patriotischem Amerikaners
Antworten / Zitieren


