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Medienkonsum: Wie viel iPhone ein Kind verträgt
APEin Dreijähriger malt auf dem iPad, ein Grundschüler zückt sein Smartphone: Spielerisch lernen schon die Kleinsten den Umgang mit neuester Technik. Experten streiten darüber, ab welchem Alter Kinder welche Medien nutzen sollten und verkraften können. Ein US-Psychologe warnt vor dem iPhone-Syndrom.
http://www.spiegel.de/gesundheit/psy...-a-859029.html
- #1 02.10.2012 16:19 von
Es ist doch wie mit allem...
...zuviel ist garantiert schädlich. Zuwenig aber auch!
Das gilt ja nicht nur für Smartphones oder Tablet-PCs. Das galt schon für den Fernseher oder das Buch, das gilt für Eiscreme oder Schokolade, für Geschenke oder sonstige Zuwendungen.
Eltern mit einem einigermaßen gesunden Menschenverstand brauchen dafür keine Anleitung. - #2 02.10.2012 16:23 von
vom verlust grundlegender kulturtechniken will ich gar nicht erst reden.....wieviele sonst normal intelligente kinder befinden sich in behandlung, weil zum beispiel keine schreibmotorik vorhanden ist und kinder selbst in klasse 2 nicht in der lage sind, einen stift zu halten.....gemalt haben sie nie, aber papis "spielgeräte" in der hand gehabt.....
aber ist auch egal.....wer braucht schon sowas wie schrift? bald wird doch eh nur noch getippt...... - #3 02.10.2012 16:33 von
- #4 02.10.2012 16:36 von
- #5 02.10.2012 16:42 von
Die Kinder sollten...
...lieber Fussball spielen oder Gummihüpfen. Bewegung an der frischen Luft ist das Zauberwort. Dann werden die Kinder auch nicht zu dick und entwickeln als Bonus auch noch soziale Kompetenzen.
Sicher, das Argument "heranführen an neue Technik" sticht, aber es kommt eben auf das richtige Maß an. - #6 02.10.2012 16:47 von
Ja klar, ihre generation ist ja so viel schlauer und selbständiger als die neue. Und führer war eh alles besser..
Das was sie beschreiben, bemängeln die alten schon immer an den jungen generationen.
Dadurch wird es aber nicht richtiger.
Ich denke, sie sind über die klasse 2 hinaus, aber dennoch können sie offensichtlich nur schwer zwischen subjektiver wahrnehmung und objektiven fakten unterscheiden. - #7 02.10.2012 16:52 von
Gibt es doch seit Jahrzehnten
Informatik und Wirtschaft gab es in den Schulen schon in den Siebzigerjahren! Zwar nur in der Oberstufe, aber immerhin.
Warum Erdkunde überflüssig sein sollte, erschließt sich mir auch nicht. Meinen Sie, Sie könnten dieses Wissen nahtlos durch Navi und GPS-fähiges Smartphone ersetzen?
Aus Ihrem Post könnte man auch schließen, dass Sie den Deutschunterricht für ebenso überflüssig gehalten haben wie Erdkunde. - #8 02.10.2012 16:54 von
Ich finds gut.
Die Kinder üben Feinmotorik, lernen komplexe Abläufe, interessieren sich schon früh für Buchstaben und Zahlen - und wir erklären es mal wieder für "Schädlich". Im 19. Jahrhundert galt Romane lesen als "Schädlich".
Erstens: Kinder bewegen sich gerne. Sag ich "Wir gehen in den Wald", ließ noch jedes Kind augenblicklich den Computer stehen. Wir Erwachsene sind es, die den Bewegungsmangel vorleben.
Zweitens: Kinder haben ein Gespür für Doppelmoral. Das Kind darf nur eine Sendung gucken, aber Mama hängt abends der Glotze ab - und meint, die Kinder merken es nicht?
Warum also die ewige Schädlichkeits-Debatte? Weil wir Angst haben, dass unsere Kinder uns überwachsen, schon im Grundschulalter die Medien besser beherrschen als wir? Seien wir doch stolz darauf! - #9 02.10.2012 16:58 von
Vielleicht erst nochmal nachdenken...
Ich dachte ja zuerst, Sie meinen das ironisch. Aber nachdem Sie offensichtlich das Fach Deutsch, zumindest die Rechtschreibung, für sich selbst schon abgeschafft haben, traue ich Ihnen auch zu, Erdkunde und Kunst als übnerflüssig anzusehen und es abschauffen zu wollen!
Nun denn, Sie liegen jedoch gründlich daneben!
Informatik und Wirtschaft (slehre) sind heute in allen weiterführenden Schularten vertreten. Sie ersetzten jedoch nciht Erdkunde, Kunst oder sonst ein Fach sondern jede Disziplin hat ihre Berechtigung. Woher nehmen Sie sich das Recht, z. B. Kunst aus der Schule verbannen zu wollen?
Zahlreiche Kinder sind heute nicht mehr in der Lage, sich über Zeitraume >10 Minuten auf etwas zu konzentrieren. Egal welcher Job später ansteht, das ist ein Problem. Dieses Phänomen ist zweifelsfrei durch zuviel Medienkonsum beinflusst, verstärkt oder sogar ausgelöst worden.
Ein maßvoller Umgang ist sicher angebracht, aber das Spielen im Freien, Bewegung, Sport, ein Baumhaus bauen, ein Lagerfeuer anzünden und eine Wanderung machen sind mindestens so wichtig oder noch wichtiger.
Und in Bild im Kunstunterricht zu malen, eine Wanderkarte zu lesen, die Nachbarländer zu kennen, zu wissen wer van Gogh war oder eine Gips-Plastik zu formen können Sie wohl kaum durch Informatikunterricht ersetzen wollen!
Ich hoffe, Sie werden nie Bildungsminister!
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