Das Bayerische*Kultusministerium möchte Kinder fit für den Umgang mit*Medien machen. Ein*"Führerschein" soll*dabei helfen. Dessen*Botschaft wirkt veraltet und wird ausgerechnet vom Verband der Zeitungsverleger herausgegeben: Zeitungen haben recht, das Internet*nicht. Blogger sind empört.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/w...742942,00.html
Ich glaube, ich habe mich etwas blöde ausgedrückt, sorry :)
Was ich sagen will, ist: Der absolute "entweder-oder"-Ansatz, nachdem man entweder ausschließlich Printmedien oder nur das Internet als das Allheilmittel für umfassende Bildung und Information preist und konsumiert, ist in meinen Augen Schwachsinn.
Hab ich nicht gesagt, ich hab gesagt wären Sie Journalist, hätten Sie Ihre Hausaufgaben gemacht. Das sagt doch zumindest die Verlegerbroschüre aus Bayern aus, oder?
Nicht angeblich. Es gibt ein höchstrichterliches Urteil dazu.
Mann, das ist Geschichte der Bundesrepublik für Anfänger, das sollten sie in dem Beruf aber verinnerlicht haben. Allerdings ich bezweifle ja auch das Sie Journalist sind.
Haben Sie sie gelesen? Ich nicht. Ich äußere mich auch gar nicht zu dieser Broschüre. (Leseverständnis s.u.) Und der "stern" war ein Beispiel - Abstraktionsvermögen, Sie verstehen?
Ihr Textverständnis weist wohl ein paar Mängel auf. Ich redete davon, dass die Bild angeblich schon lügt, sobald man sie aufschlägt. Was nicht der Fall ist.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Urteil und einem "höchstrichterlichen" Urteil?
Ja, dann tun Sie das mal.
Ich halte Seminare ab über die Bedeutung verschiedener Zeitungen und des Boulevardjournalismus im Speziellen - daher weiß ich recht genau, wie die "Bild" arbeitet. Das Erfinden von Fakten gehört nicht dazu. Wohl einiges anderes. Aber wie gesagt, das würde erfordern, dass man von der Schwarz-Weiß-Malerei ablässt.
Auf 3Sat läuft in Nano gerade ein Bericht über vietnamesische Kinder in der Deutschland.
Da geben die Eltern jeden Cent und stecken es in die Bildung ihrer Kinder. So schaffen es die meisten, auf das Gymnasium zu kommen, obwohl die Eltern sehr arm sind.
Deutsche Hartzer stecken dagegen das Geld in Fastfood, Zigaretten und Alkohol. So zum Beispiel bei der ARCHE in Berlin, wo Kinder Spielzeug bekommen haben - und ALLEN wurde es von ihren Hartz4-Eltern abgenommen und verkauft, eben fürs Saufen udn Rauchen.
Nun muss ich aber wirklich grinsen, den Unterschied zwischen einem normalen Urteil und einem höchstrichterlichen sollten Sie schon kennen (kleiner Tip: am höchstrichterlichen kommt kein unteres Gericht mehr vorbei) Und dass Bild Fakten erfindet ist nun mal z.B. mit der Bolzenschneideraffäre bewiesen. Es gibt aber noch mehr.
Die Teilnehmer Ihrer Seminare kann man ob Ihrer Fehlinformationen nur bedauern.
Es gibt kein "höchstrichterliches" Urteil. Es gibt unterschiedliche Gerichte. Ich habe aber über einem Urteil des BGH noch nie "höchstrichterlich" gelesen.
Das berühmte "Bolzenbild" erfindet keine Fakten, sondern verschweigt welche. Das ist ein großer Unterschied. Die Teilnehmer meiner Seminare wissen diese Informationen zu schätzen.
Sie brauchen übrigens auch nicht zu glauben, dass ich da einfach mal was behaupten kann. Die Inhalte sind geprüft, regelmäßig werden außerdem die Vorträge kontrolliert. Also nix "Fehlinformation". Aber Leute wie Sie wissen ja immer über Dinge Bescheid, von denen sie wenig Ahnung haben.