Forum


 

Medien: Nachrichtenagentur dapd meldet Insolvenz an

dapdDie dapd nachrichtenagentur GmbH ist zahlungsunfähig. Die erst seit September 2010 bestehende dapd-Gruppe beschäftigt etwa 500 Mitarbeiter, betroffen von der Insolvenz sind 299 von ihnen.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-859230.html
  1. #1

    Selbst schuld

    Wurde nicht vor einiger Zeit noch gesagt, das es nicht beabsichtigt oder notwendig sei, das die Nachrichtenagentur schwarze Zahlen schreiben muss?
    Wer seine Mitarbeiter so behandelt. Wer so einen brachialen (Außen)auftritt pflegt wie die Eigentümer und manch Leiter dieser Gruppe, den trifft am Ende dann doch der Bumerang!
    In diesem Fall bereinigt der Markt doch mal was zum Guten. Schade allerdings um die Journalisten und manch anderen Angestellten.
  2. #2

    Medien wacht auf !

    Um diese Agentur ist es nicht schade.
    Viele, die die "Nachrichten" der Agenturen und Nachrichtenmagazinen satt haben, haben sich schon längst im Internet alternative Quellen und Blogs gesucht.
    Wenn Spon et al. Agenden verfolgen, wie jetzt wieder der lächerliche Versuch des Hochschreibens von Steinbrück, werden immer mehr abwandern.
    Und dann erwischt es über kurz oder lang auch die sogenannten "Qualitäts-Medien"
  3. #3

    Wenn so eine Nachrichtenagentur insolvent geht, ist dies ein gutes Zeichen dafür, dass Marktwirtschaft doch funktioniert.
  4. #4

    Zitat von robert.haube Beitrag anzeigen
    .
    Wenn Spon et al. Agenden verfolgen, wie jetzt wieder der lächerliche Versuch des Hochschreibens von Steinbrück, werden immer mehr abwandern.
    Wenn sie das "hochschreiben von Steinbrück" stört, dann lesen sie doch ein konservativeres Blatt wie die "Zeit", der Spiegel ist nach meinem Verständnis nunmal ein eher links angelegtes Magazin.
  5. #5

    Agenturvielfalt

    Jetzt bleibt - sollte nicht irgendwer dapd übernehmen - halt nur noch dpa als Vollagentur. Sicher keine positive Entwicklung für die Meinungs- und Themenvielfalt in Deutschland.
  6. #6

    Zitat von hubelwutz Beitrag anzeigen
    Wenn sie das "hochschreiben von Steinbrück" stört, dann lesen sie doch ein konservativeres Blatt wie die "Zeit", der Spiegel ist nach meinem Verständnis nunmal ein eher links angelegtes Magazin.
    Steinbrück ist links? Seit wann das denn? Findet der nicht immer noch die Agenda 2010 ganz ganz toll? Da muss ihn doch jemand hochschreiben damit die SPD überhaupt noch gewählt wird...
  7. #7

    Schwieriges Geschäft

    Nachrichten werden heute ja offenbar inklusive von Falschmeldungen, Übersetzungsfehlern, Desinformation entweder von anderen Agenturen übernommen oder auf YouTube abkopiert. Das spart einerseits die Kosten für echte Journalisten. Andererseits kann auch jeder selbst copy & paste oder YouTube schauen. Wetten, daß Internet bald hoch besteuert wird, um eine Kaste von Desinformationspriestern mit dem Geld zu füttern?
  8. #8

    Zitat von robert.haube Beitrag anzeigen
    Um diese Agentur ist es nicht schade.
    Viele, die die "Nachrichten" der Agenturen und Nachrichtenmagazinen satt haben, haben sich schon längst im Internet alternative Quellen und Blogs gesucht.
    Tja, die Blogs und "alternativen Quellen" im Internet brauchen sich ja um die journalistische Sorgfalt auch keine Gedanken zu machen. Die können schreiben was und wie sie wollen. Dass dabei allerdings auch, und das nicht zu wenig, gelogen, betrogen und im Sinn irgendwelcher Interessengruppen manipuliert wird, müssen Sie halt in Kauf nehmen.

    Also ehrlich gesagt, da sind mir die Agenturen die sich auch für ihre Meldungen und Bilder verantworten müssen zehnmal lieber.
  9. #9

    Diese Agentur wurde im September 2010 erst gegründet. Das hätte man vielleicht auch mal erwähnen sollen. Mehr als dpa und Reuters brauchen wir auch nicht.


TOP



TOP