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Mecklenburg-Vorpommern: Kleine Kapitäne auf großer Reise

TMNDie ganze Familie in einem Boot: Die Binnengewässer in Mecklenburg-Vorpommern eignen sich besonders dafür - hier können Hausboote teilweise führerscheinfrei gefahren werden. Das sanfte Schaukeln im Wasser hat einen ganz besonderen Nebeneffekt.

http://www.spiegel.de/reise/deutschl...845553,00.html
  1. #1

    Puffer

    "Vor dem Anlegen die Puffer für die Bordwand des Schiffes raushängen"

    Die Dinger heissen Bootsfender. Soviel sollte auch ein Freizeitkapitän wissen.
  2. #2

    Da wo die Kraniche abends über den Großen Kreßinsee ziehen.

    Die Gegend um den Großen Kreßinsee am Ortsrand von Strietfeld / Kreis Walow hatte ich letztes Jahr im September besucht und war sofort in diese weite, stimmungsvolle Landschaft verliebt. Und genau dieses Bonmot trifft auf die Lokalisation in buchstäblicher Konsequenz zu: Guter Urlaub findet wohl dann erst statt, wenn der Mensch Teil eines faszinierenden Ganzen wird, aber ohne dass irgendein bestimmendes Faszinosum ihn spektakulär aus sich selbst entrückt.

    Anders ausgedrückt, die Natur, das Licht der heraufziehenden Dämmerung, die fühlbare Zeit, die Schreie der über den Großen Kreßinsee hinweg ziehenden Kraniche, all dies bringt einem auf unspektakuläre Weise wieder zu sich selbst. Dann hatte ich dazu noch das ganz große Glück, in einer ehemaligen Förster- und Künstlerwohnung unterzukommen, die einem realen Nachkommen des Hochstaplers Felix Krull aus dem bekannten Roman von Thomas Mann eigen ist, ausgerüstet mit einer gigantischen Küche, und mitten drin, ein freistehender Herd, der zu professionellem Kochen einlädt, einfach himmlisch: http://www.fewo-mueritz.com/ . Ich kann solchen Urlaub nur allen Gourmet- und Anglerfreunden - Aal, Barsch, Hecht, Kleine Maräne, Rotauge, Zander - empfehlen, und solchen, die einfach nur die Helligkeit und Weite der Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns entdecken wollen.

    Sie auch: Großer Kreßinsee : http://www.earth-dots.de/grosser-kressinsee-138753.html
  3. #3

    Friedlich? Neonazis?

    Eine schöne Landschaft ohne Frage, doch wie sieht es mit der Sicherheit aus. Man hört ja immer wieder von Überfällen von Neonazis und anderen frustrierten Ostjugendlichen auf Campingplätze, gerade im Sommer. Ist es da wirklich so sicher? Auch für deutschsprachige Ausländer, Urlauber mit Migrationshintergrund oder dunklerer Hautfarbe, Westdeutsche? Sollte man das nicht auch im Artikel erwähnen? Für uns ist Ostdeutschland jedenfalls Tabu ( kleine Kinder ), genau aus diesen Gründen, ansonsten hätten wir uns sehr auf die Begegnungen mit den Menschen dort gefreut... Schade...
  4. #4

    Zitat von darmstädter Beitrag anzeigen
    Eine schöne Landschaft ohne Frage, doch wie sieht es mit der Sicherheit aus. Man hört ja immer wieder von Überfällen von Neonazis und anderen frustrierten Ostjugendlichen auf Campingplätze, gerade im Sommer. Ist es da wirklich so sicher? Auch für deutschsprachige Ausländer, Urlauber mit Migrationshintergrund oder dunklerer Hautfarbe, Westdeutsche? Sollte man das nicht auch im Artikel erwähnen? Für uns ist Ostdeutschland jedenfalls Tabu ( kleine Kinder ), genau aus diesen Gründen, ansonsten hätten wir uns sehr auf die Begegnungen mit den Menschen dort gefreut... Schade...
    Hallo.
    Die knapp 7 Millionen Besucher die 2009 allein in M/V zu Gast waren sind Ihrer Meinung nach also besonders tollkühn bzw riskierten auf unerhört fahrlässige Art und Weise die Gesundheit ihrer Kinder?
    Wenn Sie solche Angst vor auf Campingplatz wütenden "frustrierten Ostjugendlichen" haben, kann ich nicht begreifen, wie Sie in einer Großstadt mit gelangweilten "Westjugendlichen" noch ruhig schlafen können...
    Schade, dass es 22 Jahre nach der Wiedervereinigung immernoch solche Mauern in den Köpfen gibt!

    Aber vielleicht sind Sie auch nur ein "Troll" und ich fiel gerade ohne Grund aus allen Wolken...
  5. #5

    Hallo. Plau und Umgebung ist ein Paradies für Wasser- und Radwanderer, der Plauer See ist ideal für Familien mit Kindern.
    Meine Eltern (westdeutsch) wohnen seit 8 Jahren in Plau, natürlich gibt es auch hier - wie überall in Deutschland - rechtsradikale Vollidioten. Ich habe drei Kinder (1, 4, 6 Jahre) und verbringe jedes Jahr meinen Sommerurlaub in Plau oder an der Ostsee. Neonazis habe ich noch keine gesehen. Meine ostdeutsche Frau habe ich übrigens in Plau geehelicht.

    Übrigens gibt es in Schweden viele Elche, deshalb sollte man dort besser nicht hinfahren, man könnte ja einen Unfall haben ;o)
  6. #6

    Zitat von darmstädter Beitrag anzeigen
    Eine schöne Landschaft ohne Frage, doch wie sieht es mit der Sicherheit aus. Man hört ja immer wieder von Überfällen von Neonazis und anderen frustrierten Ostjugendlichen auf Campingplätze, gerade im Sommer. Ist es da wirklich so sicher? Auch für deutschsprachige Ausländer, Urlauber mit Migrationshintergrund oder dunklerer Hautfarbe, Westdeutsche? Sollte man das nicht auch im Artikel erwähnen? Für uns ist Ostdeutschland jedenfalls Tabu ( kleine Kinder ), genau aus diesen Gründen, ansonsten hätten wir uns sehr auf die Begegnungen mit den Menschen dort gefreut... Schade...
    "frustrierten Ostjugendlichen" passt wohl nicht ganz im Bezug auf MV.
    Schließlich liegt MV im Norden Deutschlands und nicht im Osten.
    "Überfälle von Neonazis" werden sehr medienwirksam hochgepuscht, so werden aus 15 Teilnehmern mal eben 1.500 Teilnehmer, davon hört man sehr oft was in den Medien.

    In MV sind nicht nur deutschsprachige Ausländer, Menschen mit Migrationshintergrund oder dunklerer Hautfarbe als Urlauber zu finden sondern auch als Bewohner der Städten und Gemeinden. Deutsche aus dem westlichen Teil der Bundesrepublik die immer noch zwischen Ost und West unterscheiden sind in der Tat nicht gern gesehen. Aber nicht wegen ihrer Herkunft sondern wegen solchem denken.

    Als Mecklenburger kann ich nur den Kopf schütteln, in keinem anderen Bundesland kann man sich so sicher fühlen wie in MV. Natürlich haben die Städte und Gemeinde ihre Problemchen, wer hat das nicht? Ich für meinen Teil würde Nachts gegen 3 Uhr nicht allein in Berlin, Hamburg, Köln, München oder Stuttgart unterwegs sein. Dies ist wesentlich gefährlicher als sich um diese Uhrzeit in Schwerin, Plau, Rostock, Stralsund oder Güstrow zu bewegen.

    Wir Mecklenburger mögen eigensinnig sein aber wir passen aufeinander auf. Nicht ohne Grund sind die Campingplätze, Hotels, Ferienanlage auch bei diesem schlechten Wetter gut gebucht und besucht.


    Schlussendlich kann ich mich nur dem Kommentar von paulpetze anschließen.
  7. #7

    Ja, bleiben Sie weg

    Zitat von darmstädter Beitrag anzeigen
    Eine schöne Landschaft ohne Frage, doch wie sieht es mit der Sicherheit aus. Man hört ja immer wieder von Überfällen von Neonazis und anderen frustrierten Ostjugendlichen auf Campingplätze, gerade im Sommer. Ist es da wirklich so sicher? Auch für deutschsprachige Ausländer, Urlauber mit Migrationshintergrund oder dunklerer Hautfarbe, Westdeutsche? Sollte man das nicht auch im Artikel erwähnen? Für uns ist Ostdeutschland jedenfalls Tabu ( kleine Kinder ), genau aus diesen Gründen, ansonsten hätten wir uns sehr auf die Begegnungen mit den Menschen dort gefreut... Schade...
    Ja, beschützen Sie Ihre Kinder, das nennt sich dann Mut:-)

    Vor einigen Jahren traf ich beruflich einem Bayern in Rheinsberg/ Brandenburg. Der hatte solche Schiß vor den Neonazis, dass er vor voll besetzten Straßencafés die Straßenseite wechselte, um nicht verprügelt zu werden. Eine Gruppe Ü 50 auf Motorrädern hielt er für besonders gefährlich, das waren natürlich auch Nazis, die alten Herren mit der Thermounterwäsche.

    Das hier ist die Provinz Mensch! Hier ist nichts außer Natur und Tourismus ist die wichtigste Einnahmequelle.








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