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McKinsey-Chef Mattern: Top-Berater fordert höhere Löhne in Deutschland

dapdDie Reformen in Italien und Spanien zeigen erste Erfolge - und das ist auch für die deutsche Wirtschaft gut, sagt McKinsey-Chef Frank Mattern. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärt der Top-Berater, warum die Betriebe jetzt sogar großzügiger bei Lohnerhöhungen sein sollten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...854391,00.html
  1. #1

    Das gewaehlte Bild von Spon ist als Contra zu Mattern ...

    ... hervorragend geeignet. Das Bild, aus der Bogendruckmaschinenfertigung eines deutschen Herstellers, zeigt ein Unternehmen, dass zunehmend um Margen kaempfen muss, insb. auch, weil der Markt fuer solche Maschinen schwaechelt.

    Gingen Loehne & Gehaelter der kraeftig rauf, muessten mehr Mitarbeiter freigesetzt werden, oder das Unternehmen liefe Gefahr in die Insolvenz abzugleiten.

    Und so verhaelt es sich wohl bei den allermeisten Unternehmen der produzierenden Industriebranchen, insb. aber Zulieferbranchen.

    Wenn Mattern Unternehmensberater sei, nennte man einen Unternehmensbrand wohl Sanierung.
  2. #2

    Nur für Leiharbeitnehmer!

    wenn überhaupt dann bitte nur für die Leiharbeitnehmer, damit die Schere zw. Leiharbeit und Festangestellten zumindest etwas verkleinert wird.
    Die Inlandsnachfrage nach KIAs und Hyundais und Samsung TVs zu stärken, kann auch nach hinten losgehen, da diese Produkte überwiegend wegen den konkurrenzfähigen Preisen gekauft werden, oder warum werden weniger Loewe als Samsung Geräte verkäuft?
    Hirn einschalten würde helfen...
  3. #3

    McKinsey-Chef fordert

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Reformen in Italien und Spanien zeigen erste Erfolge - und das ist auch für die deutsche Wirtschaft gut, sagt McKinsey-Chef Frank Mattern. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärt der Top-Berater, warum die Betriebe jetzt sogar großzügiger bei Lohnerhöhungen sein sollten.

    McKinsey-Chef Mattern fordert stärkeren Lohnzuwachs - SPIEGEL ONLINE
    höhere Löhne in Deutschland?
    Man ist geneigt, sich zu vergewissern, ob nicht der erste April ist.
    Nein! Herr Mattern weiß, daß die Krise nur zu bewältigen ist, wenn es auch Menschen gibt, die die Produkte der Wirtschaft auch kaufen können. Warum das, was andere Politiker (z.B. Lafontaine) schon lange predigen, ihm gerade jetzt einfällt, läßt sich nur so erklären, daß die von seiner Firma bevorzugte und krisenverursachende Wirtschaftsstrategie so nicht funktioniert.
    Der Beitrag sorgt für viel Heiterkeit am heutigen Morgen!
  4. #4

    nicht möglich

    Hier zeigt sich die verzweifelte Hoffnung auf eine Inflation, die eben nur mit deutlich steigeden Löhnen möglich wäre.

    So wie sich das der McKinsey Chef Hr. Mattern jedoch vorstellt, ist das NICHT möglich.
    Deutschland als auch alle anderen hochetwickelten Industrienationen stehen in Konkurenz zu Lohnbedingungen die an Sklavenhaltergesellschaften errinern, so zu finden in Fabriken in China, Bangladesh, Phillipinen, Indien und wo es sonst noch Menschen für fast umsonst gibt.

    Lohnerhöhungen wären somit NUR möglich, wenn sich sämtliche hochentwickelte Industriegesellschaften mit Sozialzöllen dagegen abschotten, Waren und Produkte aus solchen menschenuwürdigen Bedigungen einzuführen.
    Im Ernst: Wie realistisch also ist das?

    Rezession über Jahrzehnte ist da sehr viel realistischer.
  5. #5

    Die Botschaft les ich wohl

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Reformen in Italien und Spanien zeigen erste Erfolge - und das ist auch für die deutsche Wirtschaft gut, sagt McKinsey-Chef Frank Mattern. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärt der Top-Berater, warum die Betriebe jetzt sogar großzügiger bei Lohnerhöhungen sein sollten.

    McKinsey-Chef Mattern fordert stärkeren Lohnzuwachs - SPIEGEL ONLINE
    allein mir fehlt der Glaube dass dass Boniteure etwas für das Fussvolk abgegeben werden.
    Mein Arbeitgeber ist nämlich gerade mit dem Rasenmäher über die Stellen gegangen und hat auch in profitablen Zweigen 7% der Belegschaft freigesetzt um Kosten zu sparen.
  6. #6

    Das Predige ich schon lange.
    Die beste Möglichkeit die Wirtschaft anzukurbeln ist immer noch den Normalbürger mehr Geld in die Hand zu geben damit er auch konsumieren kann.
    Ganz einfacher Weg ... in der untersten Schicht mehr Nachfrage zieht sich durch bis oben hin, auch zu den Arbeitgebern.
    Die momentane Situation ist doch erst dadurch entstanden das den Konsumenten immer mehr Geld entzogen wurde, Steuern, Zwangsabgaben, Lohnkürzungen, ausweitung der Leiharbeit ... alles negativ für die Wirtschaft.
  7. #7

    ein belesener, normale Bürger weiss das auch !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Reformen in Italien und Spanien zeigen erste Erfolge - und das ist auch für die deutsche Wirtschaft gut, sagt McKinsey-Chef Frank Mattern. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärt der Top-Berater, warum die Betriebe jetzt sogar großzügiger bei Lohnerhöhungen sein sollten.

    McKinsey-Chef Mattern fordert stärkeren Lohnzuwachs - SPIEGEL ONLINE
    da braucht es keine McKinnsey oder sonstige kostenintensive Institue!

    Ganz einfach: Die Wirtschaft kann nur funktionieren, wenn die Bürger Geld zum Ausgeben haben.

    Da aber die Politik die 400 Eurojobs duldet und ausbaut und sich gegen einen Mindestlohn wehrt, wird die graue Masse weiterhin mit wenig Geld sein.

    Rundherum haben unsere EU Nachbarn mehr Geld zur Verfügung, weil sie höhere Löhne haben.

    Das Jobwunder in Deutschland ist Volksverdummung, denn Deutschland ist ein Billiglohnland geworden.

    Der deutsche Michel schaut weiter zu ............... in Frankreich würden die Straßen brennen.
  8. #8

    LEsen kömnte auch Ihnen helfen: die deutschen Löhne sind höher, als die der

    Zitat von herbert Beitrag anzeigen
    da braucht es keine McKinnsey oder sonstige kostenintensive Institue!

    Ganz einfach: Die Wirtschaft kann nur funktionieren, wenn die Bürger Geld zum Ausgeben haben.

    Da aber die Politik die 400 Eurojobs duldet und ausbaut und sich gegen einen Mindestlohn wehrt, wird die graue Masse weiterhin mit wenig Geld sein.

    Rundherum haben unsere EU Nachbarn mehr Geld zur Verfügung, weil sie höhere Löhne haben.

    Das Jobwunder in Deutschland ist Volksverdummung, denn Deutschland ist ein Billiglohnland geworden.

    Der deutsche Michel schaut weiter zu ............... in Frankreich würden die Straßen brennen.
    südlichen Nachbarn. Und wenn sie von Billiglohnland reden, meinen Sie brutto oder netto ?
  9. #9

    Zitat von dancar Beitrag anzeigen
    wenn überhaupt dann bitte nur für die Leiharbeitnehmer, damit die Schere zw. Leiharbeit und Festangestellten zumindest etwas verkleinert wird.
    Die Inlandsnachfrage nach KIAs und Hyundais und Samsung TVs zu stärken, kann auch nach hinten losgehen, da diese Produkte überwiegend wegen den konkurrenzfähigen Preisen gekauft werden, oder warum werden weniger Loewe als Samsung Geräte verkäuft?
    Hirn einschalten würde helfen...
    Schauen Sie sich mal den Preis von Loewe und von Samsung an, da liegen Lichtjahre dazwischen, besonders weil Samsung seit Jahren mit aggressiven Preissenkungen inzwischen die gesamte TV-Industrie an den Abgrund gebracht hat, siehe Sony und Panasonic, ich habe mir einen hochwertigen Plasma von Pioneer gekauft - Made in Great Britain - dieser Hersteller hochwertiger und teurer Geräte ist vor 2 Jahren aus der Fertigung ausgestiegen, weil er den Preiskampf nach unten nicht mehr mitmachen wollte bzw. konnte.

    Dann wieder zur Erinnerung, daß Samsung, wie alle koreanischen Großkonzerne massive Steuer- und Subventionshilfen des koreanischen Staates bekommen, oder anders gesagt, wohin sind denn die zig-Milliarden Dollar Schulden dieser koreanischen Großkonzerne verschwunden, als diese voe einigen Jahren am Abgrund standen und direkt vom koreanischen Staat mit haufenweise Steuergeld vor dem sicheren Bankrott gerettet wurden.

    Eigentlich müßte die gesamte koreanische Industrie mit Klagen und Verfahrenüberzogen werden, daß es nur so kracht im Welthandel, aber nein, die Märkte könnten verunsichert werden, es ist genauso wie in China, jeder kennt die ganzen Schweinereien, aber alle halten die Klappe, um die Absatzmärkte nicht zu gefährden.








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