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McKinsey, BCG und Co. im Kundencheck: Wozu braucht man noch Berater?
Die Unzufriedenheit mit den Leistungen großer Unternehmensberater in Deutschland wächst. Das zeigt eine exklusive Umfrage unter den*Kunden der Consultants. Lediglich McKinsey legte in der Gunst der Kunden zu - ein Überblick über die Stärken und Schwächen der "Big Five".
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...776805,00.html
- #70 30.07.2011 17:20 von
- #71 30.07.2011 21:43 von
Beratung = Beratung ?
Erstmal sollte denke ich strikt zwischen den einzelnen Aufgabenfeldern eines Beraters unterschieden werden:
Wenn es um die Implementation neuer IT Systeme geht, macht das Einkaufen externen Know- Hows sicherlich Sinn.
Beratung durch Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Anwaltskanzleien sind sicherlich auch absolutes Muss. Beispielsweise M&A Transaktionen.
Sobald es aber um Restrukturierung, Analyse von Prozessen oder ähnliches geht, bin ich eher kritisch. Kommt sicherlich auf den Einzelfall an. Normalerweise sind dies jedoch Aufgabenfelder/ Entscheidungskompetenzen des Managements (evtl noch im Dialog mit den Mitarbeitern). Sich hierfür externe Berater einzukaufen finde ich eher zweifelhaft. ( Organisationsversagen ? )
Ganz zu schweigen von Strategieberatung. Beratung hier außer in Ausnahmefällen unangebracht. (Geschäftsstrategien für einen afrikanischen Markt als Beispiel. Beim Eintreten in neue Märkte ist externes Know- How sicherlich von Vorteil. Würde dann aber immer versuchen lokale Berater zu beauftragen). Letztlich sind die hohen Gehälter dadurch gerechtfertigt, dass schwierige strategische Entscheidungen getroffen werden müssen.
Jedoch halte ich die meisten Berater für besser als ihren Ruf. Jedenfalls was ihre Intelligenz angeht. Was das Know- How angeht, so ist dies sicherlich ein Kritikpunkt. Aber wo soll es bei weniger als 10 Jahren Berufserfahrung auch herkommen...
Letztlich haben sie es beim Aushandeln des Kontraktes in der Hand sich das Know- How einzukaufen, welches sie brauchen. Je weniger sie zahlen, umso weniger Beratungskompetenz holen sie sich ins Haus. (frische Uni- Absolventen)
Da wo Know- How fehlt, muss es eingekauft werden. Dann bieten sich Berater an. Jedoch immer mit der Fragestellung im Hintergrund, ob das Know- How nicht eigentlich vorhanden sein müsste...
Korrigieren sie mich gerne... - #72 31.07.2011 16:41 von
Know-How im Betrieb
Doch, Berater können auch in denen von Ihnen augezeigten Feldern nützlich sein. Als Führungskraft sind sie eher Generalist als Spezialist, ihre Aufgabe ist es den Betrieb als Gesamtheit "am Laufen zuhalten". Sie habe einfach keine Zeit dazu, z.B. Prozesse im Detaille zu analysieren und auch nicht die Erfahrung, die ein Berater hat, dessen Spezialgebiet dies ist.
Hinzu kommt, das ein Berater den Überblick über die gesamte Branche hat bzw. sogar über mehrere Branchen hat und somit Synergieeffekte nutzen kann. Beispielsweise werden Logistik- und Fertigungs-Prozesse, die zuerst mit Erfolg in der Automobilindustrie eingesetzt wurden, nun mit dem selben Erfolg in anderen Industrien eingesetzt.
Eine kluge Führungskraft zieht dann Berater hinzu, wenn dies angebracht ist, so eine Leistung wird dann einfach eingekauft wie andere "Produktionsmittel" auch.
Danke, endlich mal ein Kompliment.
Unternehmensresourcen sprich Geld sind knapp. Und Wissen sprich Know-How kostet Geld. Sicherlich ist es sinnvoll für die Kernkompe-tenzen eines Unternehmens Wissen vorzuhalten, aber für Nebenkompetenzen oder nur temporär benötigtes Wissen eher nicht. Z.B. ist es sicher für eine Brauerei sinnvoll, Braumeister und Laboranten dauerhaft zu beschäftigen, aber ob das für den Planer einer Abfüllanlage auch gilt, ist fraglich. - #73 31.07.2011 18:43 von
- #74 31.07.2011 19:23 von
- #75 31.07.2011 19:31 von
- #76 31.07.2011 19:39 von
Berater wie Berger und McKinsey...
... beraten heute zunehmend immer mehr Regierungen, Ministerien, Behörden, kirchliche Organisationen, Vereine usw. Berger z.B. hockt in Brüssel im Schlepptau von Duzfreund Stoiber und sahnt ab beim Projekt 'Bürokratieabbau'. Ergebnisse sind u.a.: Gurken und Bananen dürfen wieder krumm sein, dadurch wird das Personal bei Gurkenprüfern und Erbsenzählern reduziert.
- #77 31.07.2011 19:49 von
Berater wie Berger und McKinsey...
... beraten heute zunehmend immer mehr Regierungen, Ministerien, Behörden, kirchliche Organisationen, Vereine usw. Berger z.B. hockt in Brüssel im Schlepptau von Duzfreund Stoiber und sahnt ab beim Projekt 'Bürokratieabbau'. Ergebnisse sind u.a.: Gurken und Bananen dürfen wieder krumm sein, dadurch wird das Personal bei Gurkenprüfern und Erbsenzählern reduziert.
- #78 01.08.2011 13:42 von
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