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McCartney zum 70.: Wenn Paul dem Paul ein Ständchen singt

CorbisSo ein Geschenk hat selbst Bieder-Beatle Paul McCartney nicht verdient: Alt-Mod Paul Weller coverte zum Ehrentag seines Namensvetters dessen Song "Birthday". Das hätte er lassen sollen. Der Gassenhauer klang schon 1968 moderner.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...839548,00.html
  1. #1

    we all wanna change the world

    You say it's your birthday
    It's my birthday too--yeah
    They say it's your birthday
    We're gonna have a good time
    I'm glad it's your birthday
    Happy birthday to you.

    Yes we're going to a party party
    Yes we're going to a party party
    Yes we're going to a party party.

    I would like you to dance--birthday
    Take a cha-cha-cha-chance-birthday
    I would like you to dance--birthday
    Dance

    You say it's your birthday
    Well it's my birthday too--yeah
    You say it's your birthday
    We're gonna have a good time
    I'm glad it's your birthday
    Happy birthday to you.

    mein lieber nichtangelsächsischer Artikelschreiber,
    seit diesem meteoritenmässigen Musikeinschlag, sind auf dessen
    Boden mehr Früchte gewachsen, als das Alphabet an Buchstaben hat.
    Diesem Musikstil ist es gelungen, Herz und Hirn kollektiv aufzuschliessen. Wir arbeiten daran, bauen Kriegsmaterial ab, untaugliches Finanzsystem um, umweltfreundliche Energien auf.

    und jetzt kommen wieder Sie.

    Yeah, Yeah, Yeah, Y...e.......a..............h
  2. #2

    Geschmackloser Artikel

    Geschmackloser Artikel von einem der das "White Album" nicht kennt und keine Ahnung von Musikgeschichte hat. Wer Paul McCartney als bieder tituliert, hat sich mit seinen Musikwerken nicht auseinander gesetzt und sollte das "Schreiben" von Artikeln lieber seien lassen. Oder ist "Helter Skelter" bieder?
  3. #3

    Gähn! Herr Borcholte wärmt Klischees auf...

    "Ein Rock'n'Roller war der brave Paul nie, man könnte ihn eher als den Bieder-Beatle bezeichnen, aber das wäre nicht nett, immerhin hat der Mann Geburtstag."

    Als ich diesen Satz gelesen habe, wollte ich schon aufhören weiterzulesen. Der Autor wärmt uralte McCartney-Klischees auf und verrät dadurch nur, dass er sich mit der Person Paul McCartney niemals eingehend beschäftigt hat. Paul McCartney das Attribut "Rocker" abzusprechen, also demjenigen, der mit "Helter Skelter" den vermutlich härtesten Song der 60er Jahre geschrieben und darüber hinaus mit "Back In The USSR", "I've Got A Feeling" oder "Can't Buy Me Love" zahlreiche weitere weltbekannte Rockstücke verfasst hat, ist absurd. Noch absurder wird es, wenn McCartney als "Bieder-Beatle" bezeichnet wird, war es doch gerade er, der wie kein zweiter der Fab Four im Swingin' London der 60er Jahre aktiv und vernetzt war und die Beatles zu avantgardistischer Musik geführt hat - siehe Sergeant Pepper, dessen maßgeblicher Schöpfer McCartney ist.

    Also, mindestens genauso verstaubt wie meinetwegen Paul Wellers Birthday-Version sein mag, ist die Ansicht des Herrn Borcholte über Paul McCartney. Schade, dass sich der Spiegel zum 70. Geburtstag McCartney nicht mehr Mühe gemacht hat.
  4. #4

    ah - tut das gut.

    Menschen mit Hirn hier ! Danke !!
    Sie sprechen mir derart aus der Seele !
    Aber manch andere sind halt so gescheit , haben hat leider manchmal was an den Ohren und und nix im ......

    Zitat von Protuberanzen Beitrag anzeigen
    You say it's your birthday
    It's my birthday too--yeah
    They say it's your birthday
    We're gonna have a good time
    I'm glad it's your birthday
    Happy birthday to you.

    Yes we're going to a party party
    Yes we're going to a party party
    Yes we're going to a party party.

    I would like you to dance--birthday
    Take a cha-cha-cha-chance-birthday
    I would like you to dance--birthday
    Dance

    You say it's your birthday
    Well it's my birthday too--yeah
    You say it's your birthday
    We're gonna have a good time
    I'm glad it's your birthday
    Happy birthday to you.

    mein lieber nichtangelsächsischer Artikelschreiber,
    seit diesem meteoritenmässigen Musikeinschlag, sind auf dessen
    Boden mehr Früchte gewachsen, als das Alphabet an Buchstaben hat.
    Diesem Musikstil ist es gelungen, Herz und Hirn kollektiv aufzuschliessen. Wir arbeiten daran, bauen Kriegsmaterial ab, untaugliches Finanzsystem um, umweltfreundliche Energien auf.

    und jetzt kommen wieder Sie.

    Yeah, Yeah, Yeah, Y...e.......a..............h
  5. #5

    Macca-bashing

    Naja, da sind die Kollegen vom Rolling Stone schon etwas weiter. Nachdem dort McCartney auch jahrelang von fast jedem selbsternannten Experten in Grund und Boden geschrieben wurde, hat man sichdort nun offenbar besonnen. Selbst RAM bekam kürzlich 5 Sterne und McCartneys Werk wird rückwirkend entsprechend gewürdigt.Schon der erste Satz des Artikels: ...die Beatles waren daran, neben Abba, essentiell beteiligt. Neben( !!) Abba.Nichts gegen Abba, die hatten ihre wirklich großen Momente. Und was soll das Gedöns um Paul Weller's Liedchen. Kommt Spiegel - das könnt ihr doch besser.
  6. #6

    wo laufen denn die neuen tollen Songs dieser Zeit?

    Dann soll mir der Herr Borcholte mal auch nur einen aktuellen "hippen" Songwriter nennen, der mit solcher Leichtigkeit wie Macca gute Popsongs über Jahrzehnte hinweg aus dem Ärmel schüttelt.
    Machen wir uns nichts vor: Pop ist tot. Eine englische Band aus den 80ern trug den prophetischen Namen "Pop will eat itself". Was das heißt, sehen wir heute. Alle guten Songs sind bereits geschrieben worden. Was auch in Zukunft an Popsongs kommen wird, es werden nur noch mehr oder weniger gelungene Abwandlungen und Variationen bereits bestehender Song-Archetypen sein. Viele dieser Archetypen schrieb Paule.
  7. #7

    Arrogant!

    Zitat von cniclas Beitrag anzeigen
    Machen wir uns nichts vor: Pop ist tot. Eine englische Band aus den 80ern trug den prophetischen Namen "Pop will eat itself". Was das heißt, sehen wir heute. Alle guten Songs sind bereits geschrieben worden. Was auch in Zukunft an Popsongs kommen wird, es werden nur noch mehr oder weniger gelungene Abwandlungen und Variationen bereits bestehender Song-Archetypen sein. Viele dieser Archetypen schrieb Paule.
    Sorry, aber das ist an Arroganz kaum zu überbieten! Zwar habe ich (Jahrgang 67) die Beatles "live" nicht mitbekommen, bin aber sicherlich bereit, ihre epochale Bedeutung anzuerkennen - ihr Gesamtwerk hab ich im Schrank stehen. Und es mag auch sein, dass im "klassischen" Pop-Bereich stilistisch kaum noch neue Kombinationen möglich sind.
    Dennoch gibt es hervorragende neue Bands, die tolle Pop-/Rock-/Punk-/Folk-Songs schreiben - vorausgesetzt, man sucht danach und schaltet nicht nur einfach das Radio ein. Außerdem gibt es auch neue Musikstile, die vielleicht andere Hörgewohnheiten erfordern. Zugegeben, ich kann mit Dubstep etc. auch nicht viel anfangen. Aber nur, weil ich alter Sack das nicht mehr kapiere, muss es nicht schlecht sein.

    Der italienische Rockhistoriker Piero Scaruffi schrieb mal sinngemäß: Jede Generation glaubt, die Musik, die nach ihr kam, sei nur noch Mist oder ein billiger Abklatsch der Musik der vorhergegangenen Generationen.
    DAS nenne ich arrogant!

    Trotzdem herzlichen Glückwunsch, Paul! :)
  8. #8

    Oh Mann, Borcholte...

    ...wo haben Sie denn diese altbackene Meinung über McCartney her? Die Würdigung hat Kristof Schreuf heute in der Faz aber besser hinbekommen:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/pop/paul-mccartney-zum-70-er-propagiert-die-liebe-11789245.html

    McCartneys Werk muß man nicht mögen. Aber die Vielschichtigkeit, von Avantgarde (was kaum einer weiß) über Rock'n'Roll, die Beat-Songs, ja, natürlich die Balladen, bis hin zu klassischen Werken sollte man würdigen können. Oder als Spiegel-Schreiber kennen. Enttäuschendes Stück, das geht zum 75. hoffentlich besser.
  9. #9

    Schalke 05

    Wie kann jemand, der so unfassbar wenig von Musik weiss und dann noch nicht einmal Fakten ordentlich recherchieren kann, bei Spiegel Online Artikel veröffentlichen? Ist das diese Form von "Musik-Journalismus", die sich nur noch mit Attitude interessiert, aber nicht mehr für die Musik? Ganz schwach, setzen, 6. Übrigens: ich bin Jahrgang 68, das Lied ist also 3 Jahre älter als ich. Man muss also nicht im Rentenalter sein, um zu wissen, wann der wohl erfolgreichste Song des letzten Jahrhunderts veröffentlicht wurde.








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