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Medienkenner
Alles in allem bestärken mich die Ausführungen im Artikel in meiner Auffassung, daß die Genese des gefährlichen (schwarzen) Hautkrebses kaum etwas mit (UV)-Sonnenbestrahlung zu tun hat, sondern anderswo zu suchen ist. Darüber berichtete übrigens bereits der SPIEGEL, Heft 36/97 in seinem Bericht "Wie gefährlich ist Sonnenbaden?": Zwei führende britische Dermatologen bestreiten, daß bösartige Melanome, eine meist tödlich verlaufende Form des Hautkrebs, vom Sonnenbaden herrühren. „Die Melanom-Geschichte ist erfunden“, behaupten Sam Shuster und Jonathan Rees von der Newcastle University nach einer Analyse der internationalen Fachliteratur. „Es gibt keinen Hinweis darauf, daß UV- Strahlung der Auslöser für diesen Haut- krebs ist.“ Zum Beleg ihrer umstrittenen These führen Shuster und Rees an, daß sich die Tumore auch an solchen Stellen bildeten, die nur selten oder nie der Sonne ausgesetzt seien, etwa an den Fußsohlen. Zudem kämen in Japan, wo das Sonnenbad ungebräuchlich sei, dennoch Melanome vor. Die seit Jahren verbreitete Angst vor der Sonne, so sagten die beiden Aufwiegler jetzt der britischen sunday times, werde geschürt von der Kosmetikindustrie und von Dermatologen, die mit den Herstellern enge Beziehungen unterhielten. In Wahrheit bestehe ein Zusammenhang zwischen UV-Licht und Hautkrebs allein beim Basaliom und dem Stachelzellenkrebs, die beide meist nicht tödlich enden.