"Können Sie mal das Maul halten?" Kurt Beck bepöbelte in München einen Bürger - ein schlechtes Gewissen hat er deswegen nicht. Über eine Sprecherin ließ er ausrichten: Ein Politiker müsse sich nicht alles gefallen lassen.
dass dieser selbsternannte Projektentwickler noch mehr Flops gelandet hat. Der rheinland-pfälzische Bankrotteur wollte ja nur Arbeitsplätze schaffen. Damit ginge er bei keinem Insolvenzrichter durch.
bedeutet im Umkehrschluss, dass sich auch Bürger nicht alles gefallen lassen müssen und so ungehemmt Politiker beleidigen dürfen ... wir scheinen solche Gestalten wie ihn verdient zu haben, sonst gäbe es nicht so viele Prolls unter unseren politischen "Persönlichkeiten".
wenn herr beck ein "wichtiges" gespräch führt und wird dauernd dämlich angequatscht, ist diese reaktion zu verstehen. im gegenteil, wenn man sieht, dass jemand im gespräch ist, sollte man sich zurück nehme. ausserdem denke ich, dass sich die bemerkung nicht auf den inhalt bezog, sondern auf die tatsache, dass er störte.
Natürlich muss ein Politiker sich nicht alles gefallen lassen, aber auf eine Aussage ausfallend zu antworten und den Mann auch noch als "Blöd" zu titulieren ist für einen Politiker eben nicht mehr "in deutlichen Worten" dagegen verwahren.
Ich mag den Beck eigentlich gar nicht, aber in solchen Momenten finde ich ihn wieder klasse. Da redet einer mal so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist und nicht, als käme er gerade aus dem Rhethorik-Seminar, das die immer selben Phrasen produziert. :D