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Matusseks Papst-Reise: Mit Benedikt im Himmel

Früh aufstehen, früh anstellen, lange warten. Am zweiten Tag seiner Pilgerreise nach Madrid trifft Papst-Verehrer Matthias Matussek*endlich mit Benedikt XVI. zusammen - auf ein paar Minuten im Flugzeug.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...781093,00.html
  1. #1

    Oh ja!

    Augustinus ist richtig super. Gerade ich als Misanthrop kann mich doch immer wieder auf den guten Augustinus berufen. Back to the roots Pope Hope!
  2. #2

    Lobhudelei

    Kritische Themen werden in diesem Artikel überaupt nicht angesprochen. Wie zum Beipiel die Mißbrauchsfälle oder die verheerenden Folgen des Kondomverbots für Afrika.
    Ein journalistisches ARmutszeugnis.
  3. #3

    "Papst-Verehrer"

    Wie kann ein aufgeklärter Mensch der Postmoderne heute noch allen ernstes ein Verehrer des Chefs der vatikanischen Glaubenskongregation, bekanntermaßen Nachfolgeorganisation der Heiligen Inquisition... sein?

    Kopfschüttelnd...
  4. #4

    Was soll ich sagen?!

    Das ganze ist mir ausgesprochen unsympathisch und befremdend. Matussek sowieso.

    Von den gesamten Kinderfic...er der Kirche ganz zu schweigen.
  5. #5

    Und ewig betet der Mattusek

    Soll wohl eine ganz gelungene Provokation sein, aber im Endeffekt interessiert es niemanden, ob der Herr Mattusek das Denken an die Kirche delegiert oder seine Hirnzellen selbst bedient. Immerhin kann man ihn in der Öffentlichkeit gut erkennen: Das ist der mit dem Papst-T-Shirt und der rosaroten Brille, die er niemals abnimmt.
  6. #6

    Das ist also die Belohnung

    Für unseren fleissigen Pro-Katholizismus-Schreiber während der Missbrauchsskandale.
    Da darf das Schaf, äh, der Schreiberling persönlich mit dem Oberhirten reisen.
  7. #7

    peinlich

    Matusseks "Heldenverehrungs-Epos" ist einfach nur peinlich und reiht sich nahtlos ein in seine völlig unreflektierte "Glaubenswahrheit".
    Zitat: "Die Wahrheit des Glaubens braucht keinen Zwang". Ich lach mich tot. Versuchen sie mal als Arzt in einem Krankenhaus unter kirchlicher Trägerschaft aus der Kirche auszutreten. Da herrscht unverhohlener "Mitgliedszwang".

    Und weiter: "Gibt es denn nicht auch andere Glaubens-Wahrheiten? Ist nicht alles relativ? Das eben nicht. Zu behaupten, es gäbe keine objektive Wahrheit, hieße wiederum, nur der Macht das letzte Wort zu lassen."
    Und natürlich ist nur die (katholischer) Kirche im Besitz dieser "objektiven Wahrheit".
    Diese Art von Berichterstattung braucht niemand.
  8. #8

    Fragen, Fragen, Fragen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Früh aufstehen, früh anstellen, lange warten. Am zweiten Tag seiner Pilgerreise nach Madrid trifft Papst-Verehrer Matthias Matussek*endlich mit Benedikt XVI. zusammen - auf ein paar Minuten im Flugzeug.
    Ist es wirklich notwendig, dass man die doch ziemlich fragwürdige und rein private Anbiederei und Idolatrie von Matussek an seinen Papst in einem öffentlichen Medium breit tritt? Darf seriöser Journalismus tatsächlich so weit gehen, nur um ein im gleichen Verlag erschienenes und ziemlich überflüssiges Buch zu den erhofften Verkaufszahlen zu verhelfen? Ich frage mich so langsam, ob Journalismus und peinliche Werbung inzwischen eins geworden sind.
  9. #9

    ...

    Ach wie rührend! Ich muß mal wieder "Heidi" lesen ...


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